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Gelsenkirchen (straßen.nrw). Der Winter hat den Straßen im Lande heftig zugesetzt. Eine erste Bilanz beim Landesbetrieb Straßenbau Nordhrein-Westfalen zeigt: Die Anzahl der Schlaglöcher hat sich rasant vermehrt. Mussten in den Monaten Dezember und Januar in der Wintersaison 2007/2008 die 84 Autobahn- und Straßenmeistereien von Straßen.NRW rund 17.000 Schäden beseitigen, waren es in der laufenden Saison (2008/2009) über 40.000 Fälle.

 

Bei Straßen.NRW weiß man das so genau, weil die Meistereien alle Tätigkeiten in einer Kosten- und Leistungsrechnung erfassen. “Unsere Meistereien haben alle Hände voll zu tun”, berichtet Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz. “Nach den vielen Räum- und Streueinsätzen sind die Kollegen jetzt damit beschäftigt, die gröbsten Schäden zu beseitigen, um die Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten”, so der Chef der rund 2.100 Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die beim Landesbetrieb insgesamt rund 20.000 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen betreuen. Werden akute Straßenschäden von den Streckenwarten entdeckt, wird die Schadensstelle sofort repariert oder durch Hinweisschilder und wenn nötig auch durch Geschwindigkeitsreduzierungen gesichert.

 

Soweit möglich werden Schlaglöcher mit Kaltasphalt gestopft. Da der nicht ewig hält, müssen schadhafte Fahrbahnen dann im Laufe des Jahres erneuert werden. Dafür hat Straßen.NRW im Jahr 2008 insgesamt 261 Millionen Euro ausgegeben. “Zum Glück haben wir für alle Straßen im Jahr 2009 mehr Mittel zur Verfügung, insgesamt 275 Millionen Euro (Autobahnen 2007: 134 Mio. / 2008: 140 Mio, Bundesstraßen: 82/85, Landestraßen: 45/50)”, freut sich Pudenz. Schlagloch ist für die Straßenbauer eine grobe Verallgemeinerung.

 

Die Experten haben einen sehr differenzierten Katalog an Unterscheidungen, der von Auf- und Ausbrüchen über Abplatzungen, Längs- und Querrissen bis zu Verformungen reicht. Für eine endgültige Bilanz all dieser Schäden ist es jedoch noch zu früh. Der Februar ist hierzulande oft genauso frostig wie der Januar. Deshalb gilt: Vorsicht vor Straßenglätte und Frostschäden.

 

Quelle: Bernhard Meier, Landesbetrieb Straßenbau NRW

 

 


 

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06 1078 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017