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Eine glanzvolle Auswahl der erfolgreichsten Spitzensportler der Welt werden jährlich mit dem Laureus World Sports Award ausgezeichnet. Dem seit 2003 von dem oberbergischen Reifenspezialisten BOHLE gesponserte Behindertensportler Martin Braxenthaler wurde nun in diesem Jahr für seine Leistungen im Monoskifahren der Laureus World Sports Award verliehen. Namensgeber für den Preis ist der Laurus Nobilis, der Lorbeer als klassisches Symbol des Ruhmes, Sieges und Friedens.

 

 

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Die Laureus Akademie honorierte so den unglaublichen Erfolg Braxenthalers bei den vergangenen Winterparalympics in Turin, wo er 3 Goldmedaillen (Abfahrt und Slalom) gewann. Die Laureus World Sports Awards sind international bedeutende Auszeichnungen im Bereich des Sports und werden auch als “Sport-Oscars” angesehen. Die Auszeichnungen werden seit 2000 vergeben, die Stifter sind der Stuttgarter Autokonzern DaimlerChrysler (Mercedes-Benz) und der Schweizer Luxusgüter-Konzern Richemont (Montblanc, IWC, Cartier).

 

Die Statuen, die als Preis überreicht werden, sind von Cartier gestiftet und entworfen. Die jährliche Zeremonie steht unter der Schirmherrschaft von Fürst Albert II. von Monaco. Nach den Veranstaltungsorten in Monaco (Monte Carlo 2000–2003) und Portugal (Lissabon 2004, Estoril 2005) war Spanien (Barcelona 2006 und 2007) der vierte Austragungsort für den „Oscar des Sports“.

 

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Insgesamt hat Braxenthaler schon sieben paralympische Goldmedaillen und zahlreiche Weltmeister- und Weltcup-Titel eingefahren. Aus der Liste der Vorschläge für den “Laureus Sports Award 2007” (von über 400 Journalisten aus über 70 Ländern) werden jeweils sechs Nominierungen zusammengestellt. Die Gewinner der einzelnen Kategorien werden dann von der Laureus World Sports Academy gewählt. Diese Academy besteht aus einer Gruppe von „Sport-Legenden“ (z. B. Franz Beckenbauer, Michael Jordan, Pelé, Franz Klammer, Axel Schulz), zurzeit 41 Personen. Der aktuelle Vorsitzende der Laureus Academy ist Edwin Moses.

 

… über “Martin Braxenthaler” (* 11. März 1972) ist ein deutscher Monoskifahrer: “Der gelernte Mechaniker begann 1995 mit einem Monoskikurs, wurde zwei Jahre später in den Bayrischen Landeskader aufgenommen und ist seit 1998 Mitglied des A-Kaders der Nationalmannschaft. Er war mehrfach Deutscher Meister, belegte 1998/89 Rang Drei in der Weltcupgesamtwertung, erreichte bei den Paralympics in Nagano 1998 einen dritten Platz im Super G, hatte mehrere Erfolge bei der Weltmeisterschaft in Anzère im Jahr 2000 und holte 2002 bei den Paralympics in Salt Lake City nicht weniger als vier Goldmedaillen in den Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Abfahrt und Super G.

 

Bei den Paralympics in Turin konnte er seine Goldmedaillensammlung weiter ausbauen. Selbst ein misslungener Start im Abfahrtswettbewerb konnte ihn nicht verunsichern – Gold in Super-G, Riesenslalom und Slalom machten ihn trotz neuen Reglements zum besten deutschen Paralympics-Teilnehmer 2006. Er wurde  am 2. April 2007 mit dem Laureus Award ausgezeichnet. Braxenthaler lebt und trainiert in Traunstein.”

 

 

Laureus World Sports Award Liste:

 

Weltsportler des Jahres

  • 2007 Roger Federer, Schweiz, Tennis
  • 2006 Roger Federer, Schweiz, Tennis
  • 2005 Roger Federer, Schweiz, Tennis
  • 2004 Michael Schumacher, Deutschland, Motorsport
  • 2003 Lance Armstrong, USA, Radsport
  • 2002 Michael Schumacher, Deutschland, Motorsport
  • 2001 Tiger Woods, USA, Golf
  • 2000 Tiger Woods, USA, Golf

 

 

Weltsportlerin des Jahres

  • 2007 Jelena Issinbajewa, Russland, Leichtathletik
  • 2006 Janica Kosteli?, Kroatien, Ski alpin
  • 2005 Kelly Holmes, Großbritannien, Leichtathletik
  • 2004 Annika Sörenstam, Schweden, Golf
  • 2003 Serena Williams, USA, Tennis
  • 2002 Jennifer Capriati, USA, Tennis
  • 2001 Cathy Freeman, Australien, Leichtathletik
  • 2000 Marion Jones, USA, Leichtathletik

 

 

Mannschaft des Jahres 

  • 2007 Italienische Fußballnationalmannschaft
  • 2006 Renault-F1-Team, Motorsport
  • 2005 Griechische Fußballnationalmannschaft
  • 2004 Englische Rugby-Union-Nationalmannschaft
  • 2003 Brasilianische Fußballnationalmannschaft
  • 2002 Australische Nationalmannschaft, Cricket
  • 2001 Französische Fußballnationalmannschaft
  • 2000 Manchester United, Großbritannien, Fußball

 

 

Behindertensportler/in des Jahres

  • 2007 Martin Braxenthaler, Deutschland, Ski alpin
  • 2006 Ernst van Dyk, Südafrika, Leichtathletik
  • 2005 Chantal Petitclerc, Kanada, Leichtathletik
  • 2004 Earle Connor, Kanada, Leichtathletik
  • 2003 Michael Milton, Australien, Ski alpin
  • 2002 Esther Vergeer, Niederlande, Rollstuhl-Tennis
  • 2001 Vinny Lauwers, Australien, Segeln
  • 2000 Louise Sauvage, Australien, Leichtathletik

 

 

Newcomer des Jahres

  • 2007 Amelie Mauresmo, Frankreich, Tennis
  • 2006 Rafael Nadal, Spanien, Tennis
  • 2005 Liu Xiang, China, Leichtathletik
  • 2004 Michelle Wie, USA, Golf
  • 2003 Yao Ming, China, Basketball
  • 2002 Juan Pablo Montoya, Kolumbien, Motorsport
  • 2001 Marat Safin, Russland, Tennis
  • 2000 Sergio García, Spanien, Golf

 

 

Alternativ-Sportler/in des Jahres

  • 2007 Kelly Slater, USA, Surfen
  • 2006 Angelo d’Arrigo, Italien, Gleitschirmfliegen
  • 2005 Ellen MacArthur, England, Segeln
  • 2004 Layne Beachley, Australien, Surfen
  • 2003 Dean Potter, USA, Free-Climbing
  • 2002 Bob Burnquist, Brasilien, Skateboarden
  • 2001 Mike Horn, Südafrika, Weltumsegeln
  • 2000 Shaun Palmer, USA, Winter X-Games

 

 

Comeback des Jahres

  • 2007 Serena Williams, USA, Tennis
  • 2006 Martina Hingis, Schweiz, Tennis
  • 2005 Alessandro Zanardi, Italien, Motorsport
  • 2004 Hermann Maier, Österreich, Ski alpin
  • 2003 Ronaldo, Brasilien, Fußball
  • 2002 Goran Ivaniševi?, Kroatien, Tennis
  • 2001 Jennifer Capriati, USA, Tennis
  • 2000 Lance Armstrong, USA, Radsport

 

 

Preis für das Lebenswerk

  • 2007 Franz Beckenbauer, Deutschland, Fußball
  • 2006 Johan Cruyff, Niederlande, Fußball
  • 2004 Arne Næss jr. (postum), Norwegen, Bergsteigen
  • 2003 Gary Player, Südafrika, Golf
  • 2002 Peter Blake (postum), Neuseeland, Segeln
  • 2001 Steve Redgrave, Großbritannien, Rudern
  • 2000 Pelé, Brasilien, Fußball

 

 

Sport for Good Award

  • 2007 Luke Dowdney, Großbritannien, „Fight for Peace-Projekt“ in Rio de Janeiro
  • 2006 Jürgen Griesbeck, Deutschland, Straßenfußball
  • 2005 Gerry Storey, Nordirland, Boxen
  • 2004 MYSA, Mathare Youth Sports Association, Kenia, Jugendförderung (Fußball) und Nationalmannschaften, Indien und Pakistan, Cricket
  • 2003 Arnold Schwarzenegger, Österreich/USA
  • 2002 Peter Blake (postum), Neuseeland, Segeln
  • 2001 Kip Keino, Kenia, Laufen
  • 2000 Eunice Kennedy-Shriver, USA, Special Olympics

 

 

Spirit of Sport Award

  • 2007 FC Barcelona, Spanien, Fußball
  • 2006 Valentino Rossi, Italien, Motorsport
  • 2005 Boston Red Sox, USA, Baseball

 

 

Quelle: Manuela Zahn (Schwalbe) / Wikipedia 

 


 

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06 1912 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017