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Oberbergischer Kreis – Während des Straßenkarnevals 2009 verhängt die Polizei Oberberg im Vorfeld wieder Aufenthalts- und Betretungsverbote gegen polizeibekannte Schläger und Unruhestifter. Den insgesamt 13 Betroffenen ist es untersagt, zu festgelegten Zeiten die Ortskerne bestimmter Kommunen, die Hauptfeierzone des Straßenkarnevals sind, zu betreten oder sich dort aufzuhalten. Der Wipperfürther Stadtkern ist für insgesamt 10 Personen tabu, während für Radevormwald, Lindlar und Morsbach je ein Verbot verfügt wird.

 

Die Betroffenen sind im Alter von 16 – 20 Jahren und wohnen in Wipperfürth, Marienheide, Radevormwald, Lindlar, Nümbrecht u. Kierspe. Im letzten Jahr erhielten noch 21 männliche Personen im Vorfeld ein “Karnevalsverbot” ausgesprochen, hierbei waren zusätzlich Engelskirchen und Wiehl betroffen. Doch bis auf zwei Ausnahmen haben alle früheren Unruhestifter ihre Chance genutzt und sind zwischenzeitlich nicht mehr aufgefallen, so dass sie dieses Jahr wieder mitfeiern dürfen – friedlich. Insofern scheinen die Aufenthalts- und Betretungsverbote ihre präventive Wirkung zu entfalten.

 

Weiterhin gilt, wer aktuell durch Pöbeln, Randalieren oder sonstige Gewalttätigkeiten gegen Personen oder Sachen auffällt, muss ebenfalls mit einem sofortigen Ausschluss von allen öffentlichen Karnevalsveranstaltungen rechnen. Dies musste im jüngsten Fall ein 16-Jähriger aus Nümbrecht erfahren, der am zurückliegenden Wochenende am Busbahnhof Morsbach einen anderen Jugendlichen angegriffen und ihm dabei das Nasenbein gebrochen hatte. Er erhält ein “Karnevalsverbot” für Morsbach. Die eingesetzten Polizeibeamten werden gezielt fahnden. Wer trotz Verbotes angetroffen wird, muss mit einem Zellenaufenthalt und einem Zwangsgeld von 250,- € rechnen.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 1224 · 07 2 · # Samstag, 9. Dezember 2017