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Radevormwald – Nachdem Altweiber in Radevormwald aus polizeilicher Sicht äußerst ruhig verlief, bekamen die Beamten am Samstag (21.02.2009) nach dem Zug einiges zu tun. Wie auch im vergangenen Jahr machte die Polizei vom Betretungsverbot für den Bereich der öffentlichen Veranstaltungsräume gebrauch. Allerdings betraf es diesmal nur einen Heranwachsenden aus Radevormwald. Eingesetzt wurde auch wieder die Alarmgruppe der oberbergischen Polizei.

 

Die Polizei griff bei Straftätern und Randalierern rigoros durch. Unmittelbar nach dem Zug, gegen 16:50 Uhr, musste die Polizei zum ersten Mal tätig werden. Ein 25-jähriger aus Hückeswagen schlug nach einer vorausgegangenen Rangelei auf dem Marktplatz vor den Augen der Beamten die Scheibe einer Spielhalle in der Südstraße ein. Bei der nun folgenden Personalienfeststellung trat und schlug er in Richtung der Polizeibeamten, so dass er unter Anwendung erheblicher Gewalt fixiert werden musste. Sein ebenfalls anwesender Vater griff mit ins Geschehen ein. Unter anderem trat er einen Beamten. Der 25-Jährige musste ins Gewahrsam verbracht werden. Den alkoholisierten Männern wurden Blutproben entnommen. Sie müssen nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen Widerstandes rechnen.

 

Nahezu zur selben Zeit sperrten die Einsatzkräfte einen betrunkenen 31-Jährigen aus Radevormwald ein. Er warf an einem Bierstand mehrere Gläser um und stritt mit Besuchern. Einen 19-jährigen Randalierer verbrachten Polizeibeamten gegen 18:45 Uhr in das Gewahrsam nach Wipperfürth. Er hatte in der Innenstadt randaliert. Fünf Schläger im Alter von 15-21 Jahren erwarten eine Strafanzeige. Sie hatten sich auf dem Markt vor einer Gaststätte an einer Schlägerei beteiligt. Fünf Personen wurden verletzt, zwei von ihnen erheblich, so dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

 

Einer der beiden erhielt einen Schlag mit einer Flasche auf den Kopf. Drei Aggressoren mussten anschließend mit der Zelle Vorlieb nehmen. Um 21:30 und 21:45 Uhr nahmen die Beamten zwei 16 bzw. 20-Jährige aus Remscheid und Wuppertal in Gewahrsam. Die Alkoholisierten hatten wiederholt randaliert und waren den Platzverweisen nicht nachgekommen. Eine 15-Jährige musste mit dem Verdacht auf Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden, weitere alkoholisierte Jugendliche unter 16 Jahren der Jugendauffangstelle.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 898 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017