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Am Mittwochnachmittag 26. April 2017 haben bislang Unbekannte in den Stadtteilen Köln Mülheim und Neustadt-Süd nahezu zeitgleich eine Seniorin (81) und ein Ehepaar (88, 89) betrogen. Vertrauen in den Anruf einer angeblichen Freundin kostete die 81-Jährige ihre Ersparnisse. Im zweiten Fall erbeuteten angebliche Wasserwerker Goldschmuck des in Mülheim wohnenden Ehepaars (88, 89). Als der Ehemann den Betrug erkannte, griffen die Täter ihn an und flüchteten aus der Wohnung. Symbolbild: Der Sasse alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de

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Gegen 13:00 Uhr kamen die Eheleute (88, 89) in Mülheim von einem Spaziergang zurück, als sie vor ihrer Wohnung auf der Genovevastraße von einem etwa 30 Jahre alten Mann angesprochen wurden. Dieser gab vor, nach einem angeblichen Rohrbruch in der Straße den Wasserdruck im Haus überprüfen zu müssen. Das ahnungslose Paar ließ den Unbekannten in ihre Wohnung und folgte den Anweisungen des angeblichen Handwerkers, verschiedene Wasserhähne aufzudrehen. Einige Zeit später bemerkte der 88-Jährige zwei weitere Männer, die sich plötzlich im Hausflur bewegten. Als er diese ansprach und mit der Benachrichtigung der Polizei drohte, packte einer der Täter ihn am Hals und riss ihn zu Boden. Dem Trio gelang die Flucht mit erbeutetem Gold und Modeschmuck.

Bei den ‚Wasserwerkern‘ handelte es sich um drei mittelgroße, dunkelhaarige, etwa 30-jährige Männer. Einer soll asiatisch aussehen, der Zweite habe ein dickliches Gesicht. Der dritte Betrüger soll während der Tat eine Kappe getragen haben.

Nahezu zur selben Zeit wurde eine Dame (81) im Stadtteil Neustadt-Süd von einer Frau angerufen. „Erkennst Du meine Stimme nicht?“ fragte sie, ohne ihren Namen zu nennen. Die 81-Jährige glaubte ihre Schulfreundin zu erkennen und zeigte sich hilfsbereit, als diese ihr von finanziellen Nöten berichtete. Als die gutmütige Seniorin Geld von ihrem Sparbuch abhob, war sie sich sicher, dass es sich tatsächlich um ihre langjährige Freundin handelt.

Erst nach der Übergabe des Geldes an eine beauftragte Abholerin des Geldes kam ihr der Verdacht, dass sie betrogen wurde. Dies bestätigte sich durch einen Anruf bei ihrer Freundin. Bei der Abholerin soll es sich um eine etwa 1,55 m große, stämmige, dunkelhaarige Frau mit leicht gebräunter Haut gehandelt haben. Ihre Kleidung sei hellbraun gewesen. Die Polizei Köln empfiehlt, keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen. Vergewissern Sie sich über die Notwendigkeit von Reparaturen oder angeblich dringenden Arbeiten. Bevor Sie Geld oder andere Wertgegenstände an Unbekannte übergeben, rufen Sie ihre Verwandten oder Freunde zurück. Gehen Sie sicher, dass der telefonisch geschilderte Sachverhalt der Wahrheit entspricht.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 25 unter der Rufnummer 0221-2290 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen

Quelle: Polizeipräsidium Köln
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06 770 · 07 2 · # Mittwoch, 20. September 2017