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Seit Monaten bereits hatte eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Köln unter Federführung der Staatsanwaltschaft Bonn gegen eine professionell agierende Einbrecherbande (22w, 27m, 21m, 19m) operiert. Am frühen Donnerstagmorgen (27. April) klickten in deren Wohnungen in Köln-Bickendorf und -Chorweiler die Handschellen. Den Südosteuropäern wird vorgeworfen, für insgesamt 16 Wohnungseinbrüche im gesamten Rheinland – unter anderem Mechernich, Castrop-Rauxel, Langenfeld, Gummersbach, Duisburg und Möhnesee – verantwortlich zu sein. Symbolbild: Der Sasse alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de 

Seinen Ursprung hatte das Verfahren in Ermittlungen der Polizei Bonn zu zwei Wohnungseinbrüchen in Königswinter und Euskirchen gefunden. Dort bereits war die Bande schwerpunktmäßig in Wohnungen von asiatischen Restaurantinhabern und deren Mitarbeitern eingebrochen. Akribische Ermittlungen führten die Bonner Fahnder zu der in Köln gemeldeten Täterin. Im Oktober 2016 übernahm infolgedessen das Kölner Kriminalkommissariat 72 das Verfahren und setzte eine Ermittlungsgruppe ein. In enger Abstimmung mit der weiterhin federführenden Staatsanwaltschaft Bonn erweiterten die Fahnder der “EG WOK” durch umfangreiche kriminalpolizeiliche Maßnahmen den Kreis der Tatverdächtigen auf insgesamt sieben Personen. Die Beschuldigten sind mehrheitlich bereits einschlägig mit Einbruchsdelikten in Erscheinung getreten.

Nachdem der Tätergruppe mindestens 16 banden- und gewerbsmäßig begangene Wohnungseinbrüche nachgewiesen werden konnten, erwirkten die Ermittler vier Haftbefehle gegen die identifizierten Bandenmitglieder sowie Durchsuchungsbeschlüsse für deren Wohnungen. Bei der Bande handelt es sich um den Lebensgefährten (27) der 22-Jährigen und deren beiden jüngere Brüder.

Um sechs Uhr wurden die Tatverdächtigen festgenommen und zur Verkündung der Haftbefehle zum zuständigen Amtsgericht nach Bonn gefahren. Im Verlauf der Durchsuchungen fanden die Beamten mehrere Mobiltelefone, einen fünfstelligen Bargeldbetrag und hochwertigen Schmuck. Zudem stellten die Polizisten Einbruchswerkzeug und weiteres Beweismaterial sicher. Die Ermittlungen gegen alle sieben Beschuldigten wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls dauern an.

Ein weiterer, notorischer Einbrecher (37) ging unabhängig davon Fahndern der Kripo Köln bereits am späten Mittwochabend (26. April) ins Netz. Dem Festgenommenen wird unter anderem eine Einbruchsserie vorgeworfen, bei der er sich überwiegend durch brachiales Eintreten der Wohnungstüren Zutritt verschafft hatte. Gegen den zeitweise untergetauchten 37-Jährigen lag ein entsprechender Haftbefehl vor. Diesen vollstreckten die Beamten um 22.30 Uhr im Ortsteil Ehrenfeld.

Zusätzlich erlebte nach Zeugenhinweisen ein weiteres, einschlägig hinreichend bekanntes Einbrecherduo (24w, 24w) in der Kölner Innenstadt einen “schwarzen Tag”: Auf frischer Tat wurden die Einbrecherinnen am Mittwoch gegen 16.40 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Straße “An der Linde” gestellt. Zwei Mieterinnen (17, 20) waren auf die Verdächtigen im Hausflur aufmerksam geworden und hatten den Hauseigentümer (56) kontaktiert. Dieser erwischte das Duo, als es versuchte, in eine Wohnung im dritten Obergeschoss einzubrechen. Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten hielt der Zeuge die verhinderten Täterinnen fest. Auch diese beiden Ertappten müssen sich heute vor einem Haftrichter verantworten.

Quelle: Polizeipräsidium Köln
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06 2775 · 07 3 · # Samstag, 18. November 2017