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Unbelehrbare mussten kräftig zahlen. 66 Straf- und 592 Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie 2046 Verwarnungsgelder sind die traurige Bilanz der Frühjahrsoffensive der oberbergischen Polizei. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Unfallopfer nicht rein zufällig sind und die Verkehrssicherheit noch erheblich erhöht werden kann. Flankierend zu den polizeilichen Maßnahmen führte der Oberbergische Kreis Radarkontrollen durch.

 

Am 26.03.2007 startete die oberbergische Polizei eine dreiwöchige Offensive zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Sie widmete sich mit einem großen Aufgebot insbesondere Temposündern, alkoholisierten und unter Drogeneinfluss stehenden Fahrzeugführern und denjenigen, die die Anschnallpflicht nicht beachteten. Der Beginn der Aktion wurde bewusst auf Ende März gelegt, da zu dieser Zeit regelmäßig die Motorradsaison beginnt und die Raser frühzeitig einen “Denkzettel” bekommen sollten.

 

Neben dem Lasermessgerät setzte die Polizei auch das Provida-Krad ein, mit dem durch Nachfahren die exakte Geschwindigkeit von Fahrzeugen gemessen werden kann. Parallel dazu boten die Beamten den Verkehrssündern an, sich Videosequenzen anzuschauen, in denen ein schwerer Verkehrsunfall dargestellt wird, bei dem einer der Beteiligten unter anderem durch überhöhte Geschwindigkeit schweren Schaden nimmt. Auf diese Weise sollten die Betroffenen zu verantwortungsvollem Handeln angehalten werden.

 

Die nachfolgend angeführten Zahlen der Polizei belegen, dass sich noch längst nicht jeder an die notwendigen Vorschriften hält und begründen die Notwendigkeit weiterer intensiver Kontrollen.

 

Insgesamt wurden 2.704 Maßnahmen, bei folgender Unterteilung, ergriffen.

  • Ordnungswidrigeitenanzeigen: 592
  • Verwarnungsgelder: 2.046
  • Strafanzeigen: 66
  • Maßnahmen gegen Kradfahrer: 183

 

Aufschlüsselung der Gesamtzahlen:

  • – Maßnahmen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen: 1.717
  • – Maßnahmen Verstöße Gurtpflicht 442
  • – Maßnahmen wegen Alkohol-/Drogeneinfluss 17
  • – Maßnahmen wegen sonstiger Verkehrsverstöße wie 528

 

 

Zum Beispiel falsches Abbiegen, zu geringer Abstand, falsches Verhalten gegenüber. Fußgängern, Verstoß gegen die Sozialvorschriften und das Überholverbot und Verletzung Vorfahrt.

 

Auffallend hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden festgestellt:

01.04.2007 in Marienheide-Holzwipper bei erlaubten 70 Km/h

182 Km/h

01.04.2007 in Wipperfürth, B 506 bei erlaubten 100 Km/h

144 Km/h und 147 Km/h (2 Kräder)

01.04.2007 in Hückeswagen, K5, Westhofer Höhe bei erlaubten 60 Km/h

115 Km/h (Krad) und 104 Km/h (Wohnmobil)

07.04.2007 in Wipperfürth-Hämmern, B 237 bei erlaubten 50 Km/h

111 Km/h (Pkw)

 

In dieser Zeit ereigneten sich 10 Unfälle mit Kradfahrerbeteiligung. Es verstarben am 30.03.2007 und am 15.04.2007 zwei Motorradfahrer bei Unfällen in Radevormwald und Engelskirchen. Die Verkehrsteilnehmer müssen mit weiteren Kontrollen rechnen.

 

Quelle: Polizei Gummersbach

 


 

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06 1010 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017