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bauinnung_oberberg.jpgGummersbach –  Am 16.4.2007 wählte die Innungsversammlung der Bau-Innung den Bauunternehmer Helmut Korthaus zum neuen Obermeister der Innung. Er tritt damit die Nachfolge der Ehrenobermeister Siegfried Barth und Rainer Koch an. Ihm an die Seite wurde Rainer Simon als Stellvertreter gestellt.

Die beiden „Goldies not Oldies“ übernehmen die oberbergische Innung in einer schwierigen Phase, da die Baubetriebe seit Jahren unter der konjunkturellen Flaute im Bau und nachgebenden Marktpreisen leiden. „Wir haben in den letzten Jahren mehr als 50% unserer Mitglieder verloren, Mitarbeiter im Bauhandwerk wurden ebenso arbeitslos wie auch Betriebsinhaber wirtschaftlich ruiniert. Wir als Innung stehen mächtig unter Druck. Es müssen einige Entscheidungen getroffen werden, die wir jetzt bei einer belebenden Konjunkturentwicklung im Baugewerbe treffen müssen“, formuliert Obermeister Helmut Korthaus entschlossen.

 

Sein Stellvertreter Rainer Simon erinnert, dass seine Fachgruppe Fliesenleger mit einer explosionsartigen Erhöhung der Mitbewerber kämpfen muss. „Im Handwerkskammerbezirk Köln stiegen die Eintragungen von 315 (Jahr 1980), 339 (Jahr 1990), 999 (Jahr 2004) auf 1530 (Jahr 2005) Fliesen, Platten und Mosaiklegerbetriebe und dafür ist nur die Novellierung der Handwerksordnung verantwortlich“, verliest Reiner Simon aus dem Geschäftsbericht der Handwerkskammer.

 

Die Ausgangsituation ist schwierig und verlangt beiden den vollen Einsatz ab. Kreishandwerksmeister Gerhard Reimann ließ bereits seine Glückwünsche zur Wahl von Korthaus und Simon überbringen und sprach den Beiden seitens des Vorstandes der Kreishandwerkerschaft viel Glück und Mut in ihren Entscheidungen zu.

 

Quelle: Die Kreishandwerkerschaft und BauInnung

 


 

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06 1845 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017