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Vorankündigung: THW Kiel – VfL Gummersbach

Nikola Karabatic (THW Kiel)

Welthandballer Nikola Karabatic laboriert zurzeit an einer Knieverletzung. HQ-Fotos: ´Der Sasse´ (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht unter 0171-6888777

 

Gummersbach/Kiel: Von Holger Klein – Es ist das einfachste Spiel des Jahres: Am morgigen Mittwoch um 20.15 Uhr tritt der VfL Gummersbach in der Sparkassen-Arena (frühere Ostsee-Halle) gegen den ungeschlagenen Tabellenprimus THW Kiel an. Dabei kommt es nicht nur zum Schlagabtausch zweier der erfolgreichsten Handballvereine Deutschlands, sondern auch zu einem Wiedersehen mit dem ehemaligen VfL-Trainer Alfred Gislason, der im vergangenen Jahr aus dem Oberbergischen nach Kiel gewechselt ist. Auch VfL-Rückraumspieler Viktor Szilagyi wird auf alte Bekannte treffen, ging er doch den umgekehrten Weg wie Gislason und wechselte im vergangenen Jahr vom THW zum VfL.

 

Der THW ist in dieser Saison auf Rekordkurs: Das Team ist seit 22 Spielen der TOYOTA-Handballbundesliga ungeschlagen und hat nun 21 Spiele hintereinander gewonnen. Folglich steht die Gislason-Mannschaft mit 43:1-Punkten ungefährdet an der Tabellenspitze. An Niederlagen in der Bundesliga können sich die THW-Fans kaum mehr erinnern, die letzte datiert vom 1. Dezember 2007. Seitdem haben die Norddeutschen seit 41 Ligaspielen in Folge nicht mehr verloren. Auch im Hinspiel gelang es dem VfL nicht, dem Rekordmeister ein Bein zu stellen: Nach guter erster Halbzeit (zur Pause führte der VfL 17:16), setzte sich Kiel letztlich doch mit 27:32 durch.

 

Trotz dieser beindruckenden Serien des THW reisen die Oberbergischen mit viel Selbstbewusstsein an. Denn auch das Team von Trainer Sead Hasanefendic kommt mit einer „kleinen“ Serie von fünf Siegen und einem Unentschieden aus den letzten sechs Spielen in die Sparkassen-Arena. „Der THW Kiel ist natürlich der unbestrittene Favorit und will gegen uns seine Siegesserie ausbauen. Doch wir werden es ihm nicht leicht machen“, versichert VfL-Coach Hasanefendic, der dem THW derzeit eine „fantastische Form“ attestiert.

 

Doch auch seine Spieler seien in einem guten Zustand, „wir haben derzeit eine Superstimmung im Team.“ Kiel habe den deutlich stärkeren Kader und besonders auf der Bank sehr viel Qualität. „Sie können Ausfälle viel besser kompensieren, als die anderen Liga-Mannschaften“, sagt Hasanefendic, der sich auf ein „schönes Spiel in einer schönen Halle mit vielen Zuschauern“ freut. Seine Mannschaft könne nach langer Zeit mal wieder ohne Druck spielen. „Wir wollen die Atmosphäre in der Kieler Halle genießen und Sicherheit für das schwere Spiel am kommenden Mittwoch im DHB-Pokal gegen Nordhorn bekommen.

 

Wir können befreit aufspielen, weil niemand einen Punktgewinn von uns erwartet“, so der VfL-Coach. Der VfL ist am Dienstag mit dem gleichen Kader wie gegen Minden nach Kiel gereist: Für die Muskelfaserriss-geplagten Nándor Fazekas (Bauchmuskel) und Adrian Wagner (Wade) kommt ein Einsatz noch zu früh, auch die Langzeitverletzten Jonathan Eisenkrätzer und Kevin Jahn fallen weiterhin aus. Doch auch beim THW haben die vielen Spiele der vergangenen Woche Spuren hinterlassen. Marcus Ahlm und Filip Jicha kämpfen mit den Auswirkungen einer Grippe, Nikola Karabatic laboriert an einer Knieverletzung und auch der Einsatz von Stefan Lövgren ist nach seinem Muskelfaserriss laut THW-Homepage fraglich. Schiedsrichterinnen der Partie sind Jutta Ehrmann-Wolf und Susanne Künzig (Odenthal/Karlsruhe).

 

Quelle: VfL Gummersbach

 

 


 

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06 1104 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017