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Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Köln, sowie der Kreispolizeibehörden Köln und Oberbergischer Kreis

 

Polizeibeamte durchsuchten in den vergangenen zwei Tagen aufgrund von Beschlüssen des Amtsgerichts Köln und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Köln in elf Bundesländern 28 Privatwohnungen und diverse Räume in neun Firmen. Staatsanwaltschaft und Polizei erwarten nach umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen die Auffindung von Beweismaterialien, die auf den sexuellen Missbrauch von Kindern oder die Verbreitung von Kinderpornografie hinweisen.

 

Bereits im April 2006 richteten sich polizeiliche Ermittlungen gegen einen 46-jährigen Berufsschullehrer aus Gummersbach, der unter anderem anderen Beschuldigten seinen damals 8-jährigen Sohn über das Internet für sexuelle Handlungen angeboten hatte. Der 46-jährige wurde zwischenzeitlich wegen verschiedener Sexualstraftaten zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt.

 

Weitere umfängliche und zeitintensive Nachforschungen Gummersbacher Ermittler ergaben, dass der 46-jährige nicht nur Dateien mit kinderpornografischem Inhalt versandte und empfing, sondern sich intensiv mit anderen Internetnutzern auch über den sexuellen Missbrauch von Kindern austauschte. Dabei stellte man sogar reale Treffen mit Kindern in Aussicht.

 

 

  • Im Rahmen der Vorfeldermittlungen stieß die Polizei auf einen geschlossenen Kreis von 40 Personen im In- und Ausland, dessen Initiator in Köln wohnhaft ist.  
  • Die polizeilichen Maßnahmen führten schon jetzt weitere Aufschlüsse über Verdächtige zu Tage.  
  • Die ausländischen Behörden sind in das Verfahren mit einbezogen.  
  • Die Auswertung der sichergestellten umfangreichen Datenträger wird mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
 


 

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06 943 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017