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Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Gummersbach-Derschlag im April 2006 richtete sich der Tatverdacht alsbald gegen eine Gruppe von deutschen und türkischen Jugendlichen bzw. Heranwachsenden im Alter von 17 und 20 Jahren. Sie gaben in ihren Vernehmungen zu, den Einbruch zwar geplant, allerdings davon abgesehen zu haben, da sie bei dem Einbruchversuch Lärm gemacht hatten.

 

Zwischenzeitlich wurde einer der Verdächtigen aufgrund einer DNA-Spur überführt. Zwei anschließend vorläufig festgenommene Jugendliche, die bereits wegen des Diebstahls eines Motorrollers eine Bewährungsstrafe erhielten, brachen angesichts der Beweislast ihr Schweigen und gaben ihre Mitwirkung an diesem Einbruch zu.

 

Alle drei Personen stehen in dem dringenden Verdacht, gemeinsam mit zwei weiteren Jugendlichen in wechselseitiger Zusammensetzung insgesamt 5 Mal in das Haus des Geschädigten eingedrungen zu sein, als dieser sich im Krankenhaus befand. Sie erbeuteten Bargeld sowie Krawattennadeln. Der Kreis der Tatverdächtigen erweiterte sich mittlerweile auf ca. acht Personen. Dieser Gruppe konnte das Einschlagen von 4 Schaufensterscheiben, ein versuchter Einbruch in eine Kfz-Werkstatt, 2 Handydiebstähle sowie der Raub eines Mobiltelefons am Derschlager Busbahnhof im Dezember 2006 zweifelsfrei nachgewiesen werden.

 

Die Tatverdächtigen bezichtigen sich gegenseitig in der Zeit von Januar bis März 2007 aus einem unverschlossenen Opel Corsa in der Derschlager Südstraße eine silberfarbene Maglite-Taschenlampe und zwischen Derschlag und Rebbelroth aus weiteren nicht verschlossenen Autos Sonnenbrillen, Geldbösen und Handys entwendet zu haben. Sie können sich noch an einen silbernen Honda, einen dunkelfarbenen VW-Lupo und einen Ford-Fiesta erinnern. Die Taten konnten bislang nicht zugeordnet werden. Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel.: 022618199-0 zu melden.

 

Unter Schülern des Bergneustädter Gymnasiums und der Gesamtschule Derschlag, die am Busbahnhof Derschlag umsteigen müssen, ist die Gruppe wegen ihrer “Abziehereien” bekannt und gefürchtet. In ca. 20 Fällen sollen durch Mitglieder der Gruppe Handys, Geld und Zigaretten geraubt worden sein. Die Täter sollen hierbei entweder die Geschädigten direkt vor die Wahl gestellt haben, Geld zu zahlen oder “Schläge zu kassieren” oder zunächst gefragt haben, ob sie ihnen 5 Euro leihen können. Diese Bitte wurde dann durch drohende Gesten unterstützt. Sofern die Geschädigten sich weigerten, ihnen Geld “zu leihen” sollen sie von den Tätern nach Geld und Wertgegenständen durchsucht worden sein.

 

Die Gruppemitglieder belasten sich gegenseitig, so dass die Tatbeteiligungen noch nicht zugeordnet werden können. Diejenigen, die in der Zeit von Anfang 2006 bis zum heutigen Tag Opfer dieser Gruppe wurden oder deren Anzeigen nicht zur Ermittlung von Tätern geführt haben, werden dringend gebeten, sich unter der Tel.: 022618199-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen, um die Tatverdächtigen anhand von Lichtbildern zu identifizieren.

 


 

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06 1106 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017