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An der Playa de Palma auf Mallorca gibt es sie noch, die Pferdekutschen am Ballermann. Insgesamt fünf Galeras sind dort unterwegs. Tierschützer beklagen den Zustand der Tiere. Ein unnötige Touristenaktion um den Proll bei über 30 Grad durch die Gegend zu kutschieren, behaupten einige böse Zungen! Seit Jahren gehen Mallorcas Tierschützer auf die Barrikaden. Bei dem für die Pferde zu heißen Temperaturen, müssen die Pferde über 10 Stunden in der Hitze schwerste Lasten ziehen. Ohne Pause und ohne Schatten, heißt es. „Das gleicht der Sklaverei“ finden die Tierschützer auf Mallorca. Nun zeigt der Protest der Tierschützer zeigt Erfolge.  Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: mailto:cs@ntoi.de

Die Gemeinde Capdepera (Cala Rajada) will ab September 2017 keine Pferdekutschen mehr auf den Straßen dulden! Dort werden einfach die Lizenzen für die Kutschfahrten einfach nicht weiter verlängert. Der Gemeinderat in Cala Radjada will ein neues Verkehrskonzept das vorfallen den Fußgängern zu Gute kommt. Die Pferdedroschken werden auch in anderen Orten auf Mallorca stark diskutiert. In der Inselhauptstadt Palma hatte es im vergangenen Sommer große Proteste von Tierschützern gegen die Pferdekutschen gegeben. Palma hat nun Ernst gemacht und hat der Polizei extra Macht gegen die Tierquälerei verliehen. „Wir achten unteranderem strikt darauf das die acht Stunden Arbeitsregel für Pferde eingehalten wird.“ Diese gelten ab Verlassen des Stalls, soll Neus Truyo (Umweltdezernentin des Rathaus Palma) bereits im August 2015 bestätigt haben. Vor allem soll die Einhaltung der technischen und veterinärärztlichen Kontrollen von Kutscher und Ross verschärft werden. Außerdem sollen die Kutschen und Pferde in Palma einen Stellplatz mit mehr Schatten bekommen.

Die Tierschützer haben mittlerweile über 98.500 Unterschriften für die Abschaffung der traditionellen Pferdekutschen in der Stadt gesammelt. Diese Initiative sollte auf der ganzen Insel Einhalt gewähren, finden viele denen die Warmblüter am Herzen liegen. Es werden Elektroautos anstatt Pferdekutschen für die Touristen gefordert…

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59% sind für die Abschaffung der Pferdekutschen auf Mallorca


Tierquälerei auf Mallorca! Pferdekutschen im Visier der Tierschützer. Die Droschken-Betreiber meldeten sich natürlich auch zu Wort. Es heißt das sie die Ersten sind, die am Gesundheitszustand deren Tiere interessiert sind, so der Vorsitzende der Kutscherunion Sion Riera. Wenn die Pferde nicht vor der Kutsche laufen würden, dann wären die meisten von ihnen bereits im Schlachthof gelandet, so Riera.

Bei einer Online-Umfrage der Ultima Hora (spanischen Tageszeitung) stimmten 59 Prozent für die Abschaffung der Pferdekutschen auf Mallorca

Laut neusten Information lässt die Stadtverwaltung vom Palma sich nicht vorschreiben die sogenannten „Galeras“ zu verbieten, berichtet die mallorquinische Tageszeitung Ultima Hora. Die Bedingungen der Pferde soll aber verbessert werden. Mit einem Rückkauf der Kutschlizenzen hatte die Stadt Palma ein Loch von 1.4 Millionen Euro in der Kasse. Das sei aus aktuellem Anlass der finanziellen Situation derzeit unmöglich, betonte Joan Ferrer (Stadtrat für Mobilität).

Insgesamt 28 Galeras und 61 Pferde seien derzeit auf den Straßen rund um die Hauptstadt Palma unterwegs. 15 Galeras stehen an der Kathedrale, acht auf der Calle Conquistador und fünf an der Playa de Palma.

Fazit für die tierliebe Touristen: „Wir raten allerdings immer, die Kutschen nicht zu nutzen – vor allem im Sommer„, sagte Maxi Lange vom Tierschutzverband Baldea. Wenn die Nachfrage nachlässt, verschwinde auch das Angebot, so eine goldene Regel in der Marktwirtschaft…

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06 2362 · 07 3 · # Samstag, 19. August 2017