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Stolberg – Eine 76-jährige Autofahrerin befuhr die Kurt-Schuhmacher-Straße in einem stark alkoholisierten, jedoch bis zu diesem Zeitpunkt noch unerkannten Zustand. Die Flasche Sekt , die sie nach eigenen Angaben im Laufe des noch jungen Tages zu sich genommen hatte, begann nun mittlerweile die vom Hersteller beworbene Wirkung zu entfalten. Wie sich im folgenden deutlich zeigt. Es trug sich zu, dass mehrere Angestellte einer Straßenbaufirma damit beschäftigt waren, die Fahrbahndecke auf der besagten Straße zu öffnen.

 

Das Tagewerk war vollbracht und die Grube drei Meter tief ausgeschachtet. Zur Warnung des normalen Straßenverkehrs wurden ordnungsgemäß mehrere Warnbaken aufgestellt, die dem orientierten Verkehrsteilnehmer visuell mitteilen sollten, dass der ausgehobene Bereich weiträumig zu umfahren sei. Die 76-Jährige zeigte sich jedoch offensichtlich durch den Genuss des Alkohols derart ermutigt, den gerade ausreichenden Abstand zwischen zwei Warnbaken zu nutzen, um die Baugrube ins Visier zu nehmen. An den Versuch des direkten Überfliegens der Baugrube wurde sie lediglich durch die Bauarbeiter gehindert, die zwar geistesgegenwärtig, jedoch zum Unmut der Autofahrerin, den direkten Weg in die Tiefe versperrten.

 

Diese Maßnahme war jedoch nur kurzzeitig von Erfolg gekrönt, da sich die Autofahrerin in ihrem Auto sitzend, anscheinend in der stärkeren Position als drei gestandene muskulöse Bauarbeiter sah und trotzdem in Schrittgeschwindigkeit ihre Fahrt zunächst in Richtung der Baugrube und anschließend in die Tiefe fortsetzte.

 

Der Tatsache, dass es sich bei dem Fahrzeug um ein frontbetriebenes handelte, verdankt die Frau die Verhinderung von größerem Personen und Sachschäden, weil das Fahrzeug unmittelbar nach dem Überfahren der Eisenplatte aufsetzte und die intensiven Versuche, das Fahrzeug weiter voranzutreiben, scheiterten. Die Bauarbeiter entfernten danach zunächst den Schlüssel aus dem Zündschloss und anschließend die stark verwirrte Frau aus dem Fahrzeug.

 

Eine Abschleppfirma nahm sich anschließend des Fahrzeugs, das geborgen werden musste an und die Polizeibeamten des Führerscheins der Dame. Die Dame blieb übrigens nahezu unverletzt. Ein Alkoholtest ergab über 3 Promille.

 

  Quelle: Paul Kemen Polizei Aachen

 

 


 

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06 2955 · 07 2 · # Montag, 18. Dezember 2017