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Vorkündigung: HSG Wetzlar – VfL Gummersbach – 01.04.2009

Alois Mraz - Wetzlar

 „Unser Ziel für Mittwoch heißt Heimspiel-Sieg“, so Wetzlars Allrounder Alois Mraz. Der VfL dürfte also gewarnt sein – in der neuen Rittal-Arena steht den Blau-Weißen ein heißer Tanz bevor. Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 

Alexis Alvanos

Für den VfL-Rückraumspieler Alexis Alvanos (21) ist die morgige Partie kein normales Spiel, wechselte er doch 2006 von der HSG Wetzlar nach Gummersbach. Bevor er zum VfL ging, gehörte Alexis zu den Publikumslieblingen bei den Mittelhessen.

 

(Von Holger Klein) – Die VfL-Profis sind im Dauereinsatz: Keine 60 Stunden nachdem der VfL-Tross am frühen Montagmorgen von Paris-Ivry im heimischen Gummersbach angekommen ist, müssen die Spieler am Mittwochabend (1. April) wieder auf die Platte: Um 20.15 Uhr treten die Oberbergischen in der Rittal-Arena gegen die HSG Wetzlar an. Die Heimmannschaft belegt mit 17:33 Punkten derzeit den 13. Tabellenplatz, ist nach zwei Siegen in Folge aber im Aufwind.

 

„Wir müssen schon sehr gut spielen, um dort zu gewinnen“, sagt VfL-Coach Sead Hasanefendic. Bereits im Hinspiel, das der VfL nur knapp mit 26:24 für sich entschied (wir berichten), hatte die HSG ihre Qualitäten gezeigt: „Eine starke Verteidigung, zwei gleichstarke Torhüter, eine aggressive, offene Deckung – Wetzlar wird alles tun, um uns das Leben schwer zu machen“, weiß Hasanefendic, der die Begegnung am Mittwoch als „Schlüsselspiel“ bezeichnet.

 

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„Wenn wir noch in der Tabelle auf die EHF-Pokalplätze kommen wollen, müssen wir das Spiel gewinnen. Von den restlichen zehn Spielen dürfen wir gegen die unter uns platzierten Mannschaften keine Punkte mehr abgeben“, nimmt der Coach seine Mannschaft in die Pflicht. Allerdings seien die vielen Spiele der vergangenen Woche an die Substanz des Teams gegangen, „besonders die Stammspieler sind müde“. Doch er wolle sich nicht beschweren – auch nicht über die verletzungsbedingten Ausfälle von Adrian Wagner, Viktor Szilagyi und Kevin Jahn, die gegen Wetzlar weiterhin nicht im Kader sind.

 

 

Sead Hasanefendic: „Alle Mannschaften haben Verletzte. Damit müssen wir zurechtkommen“…

Sead Hasanefendic (VfL Gummersbach)  

 „Alle Mannschaften haben Verletzte. Damit müssen wir zurechtkommen“, sagt VfL Gummersbach Trainer Sead Hasanefendic. Geschäftsführer François-Xavier Houlet sieht beim Wetzlar-Spiel eine Parallele zu der Partie gegen Melsungen vor zwei Wochen, die der VfL nach enttäuschender Leistung verloren hatte. „Gegen Melsungen fehlte die Spannung, weil wir vorher das DHB-Viertelfinale gegen Nordhorn gewonnen hatten. Nun haben wir am Sonntag das wichtige Spiel in Ivry gewonnen und wir spielen jetzt gegen Wetzlar. Ich hoffe, die Mannschaft hat aus der schlechten Erfahrung von Melsungen gelernt und präsentiert sich morgen anders.“

 

Houlet weiß aus eigener Erfahrung, dass das Umschalten vom europäischen Wettbewerb zum „Liga-Alltag“ nicht einfach ist. „Es ist ein gefährliches Spiel. Um eine ansprechende Leistung zu zeigen, müssen wir hochkonzentriert sein“, warnt Houlet.

 

 „Es ist ein besonderes Spiel für mich. Als ich nach Deutschland kam, war mein erster Verein die HSG und jedes mal, wenn ich zurückkomme, ist es ein total schönes Gefühl für mich. Ich habe hier in Wetzlar auch noch einige Freunde“, freut sich der Rückraum-Shooter Alexis Alvanos auf das morgige Spiel in Wetzlar.

 

Quelle: VfL Gummersbach

 

 


 

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06 2982 · 07 4 · # Montag, 11. Dezember 2017