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BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

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Christian Mamerow und Lance David Arnold starteten von Platz vier ins Rennen. Sie fuhren trotz zwei Reifenschäden und den damit verbundenen unplanmäßigen Boxenstopps nach einem tollen Rennen bis auf zwei nach vorne – Foto: Mamerow-Racing

 

Nürburgring (Pressemeldung Mamerow Racing): Mit einem Klassensieg in der SP9 (Klasse VLN-Specials 9, FIA GT3-Fahrzeuge) und Platz zwei im Gesamtklassement feierte Mamerow-Racing mit der Fahrerbesetzung Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Lance David Arnold (Duisburg) bei der 56. ADAC Westfalenfahrt, dem ersten von zehn Läufen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring einen sensationeller Saisonauftakt.

Ein Ergebnis das in Betrachtung der Rennhistorie umso höher zu bewerten ist, da sich die Fahrerpaarung des Mamerow-Porsche 997 Cup S auf Grund zweier unplanmäßiger Reifenwechsel noch von Platz 28 aufs Podium pilotierte.

 

Schon das Qualifying unterstrich die Leistungsstärke des neu von Peter Mamerow aufgebauten Porsches 997 Cup S,  den Chris Mamerow mit einer Rundenzeit von 8:23.634 Minuten auf die 4. Startposition stellte.

 

 

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Christian Mamerow (rechts) und Lance David Arnold (links). Foto: Mamerow-Racing


„That´s Race“ kommentierte Chris Mamerow  am Trainingsende den Wimpernschlag-rückstand von nur 0,701 Sekunden auf der 24,433 Kilometer langen Streckenkombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife zum Zweitlatzierten des Qualifyings.

 

 

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Der Porsche in der Boxengasse – Foto: Mamerow-Racing

 

Der 24-Jährige Sohn von Teamchef  Peter Mamerow (Ex-DTM-Pilot) war es auch, der für den ersten Turn des 4 Stundenrennens das Cockpit des Cup S übernahm. Bereits in der Startphase gelang es ihm auf Rang 3 vorzustoßen. Dann schlug der Defektteufel in Runde 5 und 8 mit gleich zwei Reifenschäden zu. Auf Grund der daraus resultierenden außerplanmäßigen Boxenstops fiel Chris Mamerow bis auf den 28. Gesamtrang zurück. Eine Aufholjagd die ihresgleichen sucht begann. Chris Mamerow zauberte eine schnelle Runde nach der anderen auf den Asphalt der „Grünen Hölle“.

 

Mit dieser beherzten Fahrweise brachte er den Mamerow–Porsche auf Podiumskurs und übergab das Steuer am Ende seines Turns auf Position 9 an Teamgefährten Lance David Arnold. Der ehemalige Porsche Junior  setzte nahtlos die Aufholjagd fort und überquerte am Ende, mit einem Rückstand von nur 1:03,348 Minuten hinter dem Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing als zweiter die Ziellinie. Entsprechend groß war der Jubel bei den beiden Jungstars und Team Chef Peter Mamerow nach dem Zieleinlauf.

 

Aller Wahrscheinlichkeit nach hat Chris sich auf Grund der vielen Unfälle in dieser Phase des Rennens zweimal in Folge Trümmerteile eingefangen, die die Reifen beschädigten,“ analysierte Peter  Mamerow das Geschehen  um die unvorhergesehenen Boxenbesuche und fuhr weiter fort: „Einen Besonderen Dank möchte ich von dieser Stelle auch an mein Team richten, durch dessen Einsatzbereitschaft in den letzten Wochen der Vorbereitung und an diesem Wochenende der heutige Erfolg erst möglich wurde.“

 

 

 

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Der Mamerow-Porsche auf dem Weg aufs Treppchen – Foto: Mamerow-Racing

 

Es war einfach ein „Einstand nach Maß“ für das neu in Adenau beheimatete Team rund um Teammiteigner Karl Heinz Teichmann. Teichmann selbst wird ab dem nächsten Lauf gemeinsam mit Michael Schneider aktiv ins Renngeschehen eingreifen. Das Fahrerduo übernimmt dann den zweiten Mamerow-Porsche der in der Klasse der GT4-Farzeuge eingesetzt wird und im Rahmen des Freitagstrainings an diesem Wochenende sein Roll-Out absolvierte.

 

 

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Der Porsche 911 GT3 ‚Cup S‘ (GT3) vom Team Mühlner Motorsport – Foto: Mühlner Motorsport/BR-Foto

 

 

Auch Mühlner Motorsport war zufrieden damit von Startplatz 13 auf Platz vier gesamt vorzufahren und dabei Platz 2 in der Gruppe SP9 zu erreichen. In einer Pressemitteilung vor dem Rennen zeigte sich das Team zuversichtlich nach den Testfahrten, denn Oliver Kainz (Kottenheim) und Frank Schmickler (Rösrath) waren schnell mit dem GT3 Porsche auf der Nürburgring Nordschleife.

 

Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team nahm an den Offiziellen Probe- und Einstellfahrten zur  Deutschen Langstreckenmeisterschaft mit einem auf die Anforderungen der Nürburgring Nordschleife umgebauten Porsche 911 GT3 Cup S teil. Mit Oliver Kainz und Frank Schmickler hatte Mühlner Motorsport zwei sehr erfahrene und auch sehr erfolgreiche Nordschleifenkenner auf der Strecke.

 

 

 

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Frank Schmickler – Archivfoto: Dirk Birkenstock / www.d-birke.de  – Schmickler (43), der 2009 für Mühlner auch im ADAC GT Masters fahren wird, konnte neben zahlreichen Topplatzierungen in der Grünen Hölle auch das 24-Stunden-Rennen 1990 gewinnen.

 

 

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Oliver Kainz – Archivfoto: Dirk Birkenstock / www.d-birke.de – Der 39jährige Oliver Kainz, Geschäftsführer einer Eifeler Automobilgruppe, der seit 1995 diverse Moto Cross und Enduro Rennen fährt, entdeckte 2001 seine Leidenschaft für die Nürburgring Nordschleife. Er ist seither ein fester Bestandteil der Deutschen Langstreckenmeisterschaft und des ADAC 24-Stunden-Rennens auf seiner Heimstrecke. Neben zahlreichen Gesamtsiegen und Podiumsplatzierungen in der Langstreckenmeisterschaft zählen zwei 3. Plätze beim 24-Stunden-Rennen (2001 und 2003) zu den herausragenden Höhepunkten seiner äußerst erfolgreichen Karriere.

 

 

 

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Testfahrten des Porsche 911 GT3 – Foto: Mühlner Motorsport/BR-Foto – Beide Fahrer waren sowohl im Regen als auch später auf abtrocknender Strecke bei den Testfahrten mit dem Fahrverhalten des Mühlner Porsche sehr zufrieden. „Das Bilstein Fahrwerk funktioniert perfekt, selbst kleine Veränderungen sind deutlich spürbar, “ berichtete Frank Schmickler und Oliver Kainz war vom Michelin Regenreifen sehr positiv überrascht: „Trotz der Temperaturen nur knapp über Null hatten die Reifen viel mehr Grip als ich erwartet hatte, ich bin auf Anhieb super mit dem für mich absolut neuen Fahrzeug parat gekommen.“

 

 

 

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Die Norschleife unter den Rädern – Foto: Mühlner Motorsport/BR-Foto – Nach einem so erfreulichen Test schaute man dem Saisonstart sehr positiv entgegen. “Mit Oliver und Frank haben wir zwei Toppiloten an Bord und unser Porsche hat auch einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen. Wie sich das neue Reglement, im Besonderen die Bestimmungen zu den Tankstopps, auf unsere Wettbewerbsfähigkeit auswirken wird, bleibt aber abzuwarten, “ gibt sich Teamchefin Renate-Carola Mühlner verhalten optimistisch.

 

Ab dem zweiten Lauf wird Mühlner Motorsport dann zwei Porsche 911 GT3 Cup S in der neuen Klasse SP9 für FIA GT3 Fahrzeuge einsetzen. Mit Heinz-Josef (Juppy) Bermes (Willich), Dieter Schornstein (Aachen) und Ulf Karlsson (Schweden) werden dann drei weitere sehr erfahrene und erfolgreiche Nordschleifenprofis ins Lenkrad greifen.

 

„Unser Engagement auf der Nürburgring Nordschleife bildet auch 2009 wieder einen zentralen Bestandteil unseres umfangreichen Programms im nationalen und internationalen Motorsport. Nach unzähligen Klassensiegen sowohl in der Langstreckenmeisterschaft als auch beim 24-Stunden-Rennen in der Vergangenheit, besteht nun dieses Jahr die Möglichkeit mit dem GT3 Porsche auch im Gesamtklassement ein Wort mitzureden, “ schätzt Bernhard Mühlner.

 

 

  • Aktuelle Rennzusammenfassung im Online-TV!

Köln (Pressemitteilung VLN.de): Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist am vergangenen Wochenende mit der 56. ADAC Westfalenfahrt fulminant in das Rennsportjahr 2009 gestartet. Pünktlich zum Saisonauftakt gewinnt eines der Premium-Features der im Februar neu vorgestellten offiziellen Website große Bedeutung: Künftig werden jeweils am Montag nach den Rennen Zusammenfassungen im neuen Online-TV unter www.vln.de zu sehen sein.

 

Die rund dreiminütigen Clips werden von Hauptsponsor BFGoodrich, seit 2001 Namensgeber der populärsten Breitensportserie Europas, präsentiert. Für die Produktion der Beiträge zeichnet sich die Wige Media AG aus Köln, langjähriger TV-Partner der VLN, verantwortlich.

 

„Wir sind stolz, dass wir mit dem neuen Online-TV nun auch in einem zukunftsträchtigen Segment präsent sind“, sagt VLN-Geschäftsführer Robert Rust. „Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bietet so ihren treuen Fans einen außergewöhnlichen Service, der auf diesem hohen Niveau im Breitensport seinesgleichen sucht.“

 

„Als Haupt- und Titelsponsor der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring haben wir natürlich großes Interesse, dass es entsprechende TV-Berichte zur Serie gibt“, sagt Heike Graef, zuständig für Sponsoring PKW-, LLKW- und Nutzfahrzeugreifen in der Michelin-Gruppe für Deutschland, Österreich und Schweiz. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir neben den umfangreichen Reportagen im DSF, 2009 den Fans nun auch Online-Clips auf der offiziellen Website anbieten können. Und die ersten schon jeweils Montag nach den Rennen.“

 

Neben dem eigenen Online-TV ist die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auch 2009 im Fernsehen bestens vertreten. Im Vordergrund stehen fünf 30-minütige Reportagen im Deutschen SportFernsehen (DSF). Ab Mai wird das Angebot durch Beiträge auf dem Nachrichtenkanal n-tv ergänzt. Weitere TV-Formate werden derzeit verhandelt.

 

Sendezeiten DSF-Reportagen: 25. April (13:30 – 14:00 Uhr), 20. Juni (18:45 – 19:15 Uhr), 25. Juli (13:15 – 13:45 Uhr), 10. Oktober (18:30 – 19:30 Uhr), 7. November (18:30 – 19:00 Uhr) 

 



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06 4544 · 07 3 · # Samstag, 16. Dezember 2017