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Oberbergischer Kreis – Keine Party ohne Polizei? Kaum aus dem Winterschlaf erwacht, treibt es die Menschen an den ersten lauen Frühsommerabenden vor die Tür. Es wird gegrillt, Partys werden gefeiert. Dass dies nicht geräuschlos, oftmals viel zu laut erfolgt, ist allgemein bekannt. Damit andere, vor allem Nachbarn nicht in ihrer Ruhe gestört werden, gibt es Gesetze, Verordnungen und Satzungen. Bei Zuwiderhandlungen drohen in der Regel Bußgelder. Dass Verstöße, insbesondere in den warmen Monaten des Jahres an der Tagesordnung sind, belegen die polizeilichen Statistiken. Im Oberbergischen Kreis wurde die Polizei im vergangenen Jahr zu 1.536 Ruhestörungen gerufen.

 

Während in den Wintermonaten, die Polizei im Schnitt zu etwa 70-80 Ruhestörungen ausrückt sind es in Spitzenmonaten im Sommer über 200 Einsätze, meist an den Wochenenden. “Polizei löst Party auf, Polizeibeamte zogen den Stromstecker oder Musik aufgedreht- Beamte beleidigt” sind einige Schlagzeilen die dann in den Medien zu lesen oder hören sind. Oftmals sind sich der Verursacher der Ruhestörung und derjenige, der sich in seiner Ruhe gestört fühlt untereinander bekannt, in der Regel handelt es sich um Nachbarn.

 

Die Polizei appelliert an die Feiernden, sich so zu verhalten, dass andere nicht gestört werden. Sollte dies doch der Fall sein ist es in vielen Fällen ratsamer als Betroffener das Gespräch mit dem oder den Ruhestörern zu suchen und so eine Einigung herbeizuführen. Erfahrungsgemäss sind Polizeieinsätze für eine gute Nachbarschaft wenig förderlich. Kommt man zu keinem tragfähigen Ergebnis, kann die Polizei immer noch hinzugezogen werden.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 990 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017