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Village People
(YMCA) im Phantasialand! Da staunten die Parkgäste nicht schlecht, als sie die Kult-Band in ihren Bühnenoutfits als Polizist, Soldat, Bauarbeiter, Indianer, Biker und Cowboy im Zug sitzen sahen. HQ-Fotos: Christian Sasse [ Fotoagentur NTOi.de ]- Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

Brühl  (Von Christian Sasse) – Was machen sechs „verkleidete Männer“ im Phantasialand? Das ist doch nichts ungewöhnliches, dachten sich die Besucher des Erlebnisparks in Brühl,  als das sechs Mann Team durch den Park schritt. Aber “diese Kombination” (Ein Indianer, ein Cowboy, ein Biker, ein Bauarbeiter, ein amerikanischer Polizist und ein amerikanischer Soldat) kam doch so vertraut vor! 

Plötzlich sang ein Parkbesucher “lautstark” die unverkennbaren magischen Buchstaben. Y-M-C-A! Und es macht wie ein Lauffeuer die Runde im Park. Die Village People sind im Phantasialand!!

 

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Die 80er Jahre Erfolgsband Village People übernachtete vor ihrem einzigen NRW-Konzert im Vier-Sterne Erlebnishotel LING BAO und ließ es sich nicht nehmen, Europas Entertainment-Park Nr. 1 zu besuchen. Immerhin drei der uralt Brigade waren es leibhaftig. Die restlichen drei sind „dazu gekommene“ hieß es so schön. 

Der Polizist war in Wirklichkeit ein “böser Bube!”  Victor Willis (Polizist). “In The Navy”. 1978 heiratete er die Schauspielerin Phylicia Allen (heute Phylicia Rashad), besser bekannt als Claire Huxtable in der Bill-Cosby-Show. Die Ehe hielt aber nur 2 Jahre. 

In der Band wurde er 1979 ersetzt, weil er vor den Auftritten immer Kokain konsumierte. 1997 wurde er wegen eines Raubüberfalls und Kokainbesitzes verhaftet. Heute (2006) lebt er in einem Trailerpark in Daly City (südlich von San Francisco) und wurde wiederholt verhaftet. Aktuell sieht Victor Willis einer bis zu 4 1/2-jährigen Haftstrafe wegen illegalem Waffenbesitzes sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz entgegen. Seit dem 26. März 2006 befindet sich Victor Willis in Untersuchungshaft, nachdem er sich trotz Absprache mit der Staatsanwaltschaft den Ermittlungsbehörden entzog.

 

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Warm up! mit ein wenig “free climbing”. Randy Jones und Felipe Rose fühlten sich in ihrer Wild West Kleidung “wie zu Hause” und animierten rund um die Westernstadt „Silver City“ zu Spaß und guter Laune.

Schon gewußt? 1979 gewann Village People  den “American Music Award als Favorite Musical Group”. Die Originalmitglieder: Felipe Rose und Randy Jones leben schon viele Jahre mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern zusammen.

 

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Ein wenig skandalös fand Felipe Rose die Arbeitsbedingungen seines rothäutigen Kollegen, der den ganzen Tag sich an dem Seil “auf und ab” bewegen musste.

Er ist wirklich ein Indianer! Felipe Rose ist wirklich indianischer Abstammung und arbeitete im Anvil, einer Gay-Bar im Greenwich Village, als er von Morali entdeckt wurde. Heute lebt er mit seinem langjährigen Lebensgefährten Charles Sadler in Richmond und führt ein Plattenlabel für native amerikanische Musik, wofür er schon einige Preise bekommen hat. In der Band war er vor allem für die Tanzchoreographien maßgeblich verantwortlich.

 

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Los ging es mit einer rasanten Fahrt durch die Smokey Mountains auf dem führerlosen Geisterzug „Colorado Adventure“.  Anschließend ging es in den neuen Themenbereich “Deep in Africa”.

Markenzeichen! The Village People sind eine US-amerikanische Disco-Band, die in den späten 1970er Jahren entstanden ist. Ihr Markenzeichen sind neben den eingängigen Melodien die Kostüme, mit denen die Bandmitglieder in maskuline Stereotypen schlüpften: der Polizist, der Indianer, der Bauarbeiter, der Soldat, der Cowboy und der Biker/Lederfetischist. Schwule Themen sind, wenn auch weitaus subtiler eingewoben, ebenfalls in den Texten und Songtiteln zu finden. Ihre Gassenhauer (Y.M.C.A., In the Navy, Macho Man, Go West) werden auch heute noch oft gespielt.

 

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Drei der Bandmitglieder wagten den Dämonenritt auf dem spektakulären Inverted Coaster „Black Mamba“. Die anderen zogen es vor, afrikanischen Rhythmen zu huldigen, den wagemutigen Ritt mit festem Boden unter den Füßen und aus der Ferne zu beobachten.

Nach diesem Adrenalin-Kick stand einem großartigen Konzert im Kölner Gloria-Theater (20:00 Uhr) nichts mehr im Wege. Statt Nervenkitzel und Geschwindigkeitsrausch gab es in der Kölner Altstadt Disco-Feeling und Party-Power auf der Bühne.

 

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Schon beim Anblick der Black Mamba stockt einem der Atem, so das Urteil der Kultband.

 


 

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06 35286 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017