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Motorsport.NEWS-on-Tour.de ´Grüne Hölle 2009´ (Teil 2/3) – Vierter Sieg in Folge für den Porsche von Manthey Racing beim 37. Int. ADAC Zurich 24h Rennen 2009 @Nürburgring Mega-Monster Bericht – Fast 200! Fotos – 4 Fotografen!

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Führt nach einer Stunde – der Porsche 911 GT3 RSR vom Team Manthey Racing – Fotos: Dirk Birkenstock und Kevin Friedrichs [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] “Gastfotografen”: Dirk Nießen und Alexander Striege. Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 

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Hans-Joachim Stuck im Audi R8 LMS #98 handelt sich schon in der ersten Stunde eine 3 Minuten Stop-and-Go-Strafe ein weil er eine gelbe Flagge missachtet

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“Nachts in der Boxengasse” – Viele Fotos um das 24 Stunden Rennen.

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Hat der ein “Rad ab”!? Der Honda S 2000 #108 wird plötzlich beim Anbremsen zum Castrol S (nach 1 Std. und 16 min. Fahrzeit) von seinem linken Hinterrad überholt – man hatte es wohl beim Boxenstop nicht richtig befestigt.

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Ob dieses Rennauto noch im Ziel ankommt? 😉

 

Nürburg –  Das 37. Internationale ADAC Zurich 24h Rennen vom 21. – 24. Mai 2009 in der „Grünen Hölle“ ist inzwischen Geschichte und es wird in diese als das wohl spannenste, schnellste und mit den meisten Rekorden versehene in die Analen dieser Rennen eingehen. Rekorde: 23 Führungswechsel, 155 Runden, 3.933 Rennkilometer, 4. Sieg in Folge für ein Team / ein Auto und fünfter Sieg für einen Fahrer (wir berichteten) – hier die Fortsetzung.

 

 


Der Stand des Rennens nach einer Stunde (die Top10):

  1. #1 Manthey Racing GmbH / Porsche 911 GT3 RSR / Bernhard, Lieb, Dumas, Tiemann (SP7)
  2. #99 Phoenix Racing / Audi R8 LMS / Basseng, Fässler, Rockenfeller, Stippler (SP9)
  3. #2 Manthey Racing GmbH / Porsche 911 GT3 Cup S / Collard, Henzler, Lietz, Werner (SP9)
  4. #97 Team Abt Sportsline Abt / Audi R8 LMS / Abt, Hemroulle, Kaffer, Luhr (SP9)
  5. #5 Wochenspiegel Team Manthey / Porsche 911 GT3 / Weiss, Pietsch, Jacobs, Ragginger (SP7)
  6. #98 Phoenix Racing / Audi R8 LMS / Stuck, Biela, Pirro, Fässler (SP9)
  7. #6 Hankook H & R Spezialfedern / Porsche 997 GT3 / Alzen, Menzel, Kelberg, Schwager, Fricke (SP7)
  8. #19 Mamerow Racing / Porsche GT3 Cup S / Mamerow, Bergmeister, Franchitti, Mamerow (SP9)
  9. #18 Uwe Alzen Automotive / Porsche 997 GT3 Cup / Alzen, Bert, Arnold, Mies (SP9)
  10. 10.    #77 Motorsport Arena Oschersleben / BMW Z4-M Coupe / Hürtgen, Farfus, Sorlie, Müller (SP6)

 

 


 

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Um 17:00 Uhr kommt Volker Strycek (Dehrn) im Opel Manta # 120 an die Box  seine Mitstreiter sind Hans-Olaf Beckmann (Oststeinbek), Peter Hass (Lorsbach/Hofheim) und Ralf Schall (Dornstadt) „Mein Turn war prima, denn der Opel Manta läuft perfekt – ich hoffe es geht so weiter.“ (Volker Strycek)

 

Leider ging der bei den Fans beliebte „Fuchsschwanzträger“ in diesem Jahr zum letzten mal ins Rennen, das neue Reglement lässt einen Start im nächsten Jahr nicht mehr zu.

 

Ab siebzehn Uhr kommen die führenden elf Fahrzeuge nach und nach zu ihren ersten Stops an die Boxen.

 

 

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17:10 Uhr kommt Stuck an die Box und übergibt den Bilstein-R8 an Frank Biela. „Ich kam im Schwedenkreuz mit 250 km/h an und fuhr hinter Lucas Luhr. Er hat plötzlich gebremst und ich musste ihn bei Gelb überholen. Ich konnte nicht anders – wo sollte ich hin. Ich habe Luhr dann wieder vorbeiziehen lassen, das haben die Streckenposten natürlich nicht gesehen.“ (Hans-Joachim Stuck zur Sportstrafe wegen eines Gelbvergehens)

 

 

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17:29 Uhr Die Dodge Viper #21 von Riebensahm / Kohlhaas / Gerhard kollidiert im Castrol-S mit dem Porsche 997 GT3 Cup #35 von Tschornia, Kovac, Asch und Klasen. Der Porsche dreht sicht, beide Fahrzeuge fahren weiter.

 

 

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18:00 Uhr: inzwischen sind 4 Porsche von Manthey in den Top10  die #4, der Porsche 911 GT3 mit Kräling, Gindorf, Scharmach und Holzer

 

 

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Doch direkt danach bleibt  die #5, der inzwischen auf Platz zwei liegende Wochenspiegel-Porsche, mit Motorschaden im Bereich Breitscheid liegen – das Auto von Weiss, Pietsch, Jacobs und Ragginger wird an die Box geschleppt zum Motorwechsel.

 

 

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Der Ford GT kommt derweil an die Box – Marc Hennerici übernimmt das Fahrzeug von Thomas Mutsch – er lag zur 2-Stundenmarke bereits wieder auf Platz 6. “So weit, so gut. Leider wurde unser Fahrzeug in der sechsten Runde von einem Porsche berührt, und wir mussten unseren Stopp früher als geplant durchführen. Jetzt läuft alles planmäßig.“ (Thomas Mutsch)

 

 

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Um 18:40 Uhr übergibt Christian Abt der Audi R8 an Pierre Kaffer. „Mit dem Auto bin ich sehr zufrieden, mit manchen Teilnehmern eher weniger. Die meisten Fahrer spielen mit, wenn von hinten Schnellere kommen, andere dagegen traut man sich kaum zu überholen.“ (Christian Abt).

 

 

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Gegen 18:50 Uhr kann der Audi R8 mit Scheider, Werner, Ekström und Luhr das Rennen wieder aufnehmen. „Die Probleme mit der Elektronik haben lange gedauert, und wir haben viel Zeit verloren. Es wird schwer, das aufzuholen. Wir werden keine Chance mehr haben, in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Timo Scheider kann jetzt befreit fahren, er hat nichts zu verlieren.“ (Hans-Jürgen Abt, Teamchef Abt Sportsline).

 

 

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Kurz vor 19:00 Uhr taucht der Eifelblitz #10, der von hinten starten musste, bereits auf Platz 17 auf – alles läuft bestens. So langsam tritt Routine ein, die Atmosphäre wird allgemein ruhiger – „das Rennen läuft“, und es läuft rund, keine größeren Zwischenfälle bald kommt die Dunkelheit, der bedeckte Himmel hat für etwas Abkühlung gesorgt.

 

 

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Ab 22:30 Uhr setzt vereinzelt etwas Regen ein, der aber keine größeren Probleme darstellt.

 

 

Am Rande notiert:

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Der Honda S 2000 #108 wird plötzlich beim Anbremsen zum Castrol S (nach 1 Std. und 16 min. Fahrzeit) von seinem linken Hinterrad überholt – man hatte es wohl beim Boxenstop nicht richtig befestigt.

 

 

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Das Rad landet im Sicherheitszaun.

 

 

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Der Honda S 2000 vom MSC Langenfeld e.V. im ADAC von Walter Nawotka, Gerd Grundmann (beide Cuxhaven), Joe Schmitz (L) und Dieter Svepes (CH) landet auf drei Rädern im Kiesbett.

 

 

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Ein Trecker der Streckensicherung zieht ihn heraus und bringt ihn in Sicherheit.

 

 

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Rad ab! 😉

 

 

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Man begutachtet den Schaden.

 

 

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Plötzlich sind ein Wagenheber und Werkzeug da, aber man hebt den Honda lieber mit dem Trecker an, die Reparatur beginnt.

 

 

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Der Honda S 2000 kann unter dem Jubel der Zuschauer das Rennen wieder aufnehmen – er wird trotzdem mit insgesamt nur 50 gefahrenen Runden am Ende nicht gewertet.

 

 

Bilder “aus der Nacht”:

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In der Nacht ist an dem Porsche 911 GT3 #6 von Alzen, Menzel, Schwager und Fricke zweimal der Gaszug gerissen, dadurch hat das Team insgesamt rund 30 Minuten verloren und…

 

 

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… am Audi R8 LMS # 98 von Stuck, Biela, Pirro und Fässler wird der Kühler der Servopumpe getauscht

 

 

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5:10 Uhr – das Aus für den beliebten ‚Eifelblitz’ #10 – in der Fuchsröhre hat Marko Hartung einen Unfall

 

 

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5:12 Uhr – durch einen Defekt an der Ölpumpe hat der Ford GT keinen Öldruck mehr – das bedeutet auch für ihn das Aus!

 

Sieben Stunden vor dem Zieleinlauf ist das Duell zwischen Porsche und Audi immer noch in vollem Gang. Die schnellsten Vertretern sind der Phoenix-Audi #99 und Manthey-Porsche #1 und die Führung wechselt nach jedem Boxenstopp. Mit ihren Schwesterfahrzeugen, dem „Cup S“-Porsche # 2 und dem Abt-Sportsline-R8 # 97 bilden sie eine Vollgas-Prozession, die dem Rest des Feldes um drei Runden enteilt ist.

 

 

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8.20 Uhr: Jürgen Alzen ist soeben im Bereich Breidscheid stehen geblieben, der Motor ging plötzlich aus und ließ sich nicht mehr starten.

 

 

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Um 8.49 Uhr: ist der BMW 330i #80 von Rudi Seher (Riedlingen), Karlheinz Grüner (Herbrechtingen-Bolheim), Jens Strack (Waiblingen) und Kristian Nägele (Donsdorf) im Bereich Pflanzgarten/Sprunghügel in langsamer Fahrt unterwegs…

 

 

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…als Wolfgang Kaufmann (Molsberg) am Lenkrad des VW Scirocco GT24 #117 von Volkswagen Motosport über den Sprunghügel kommt. Er kann dem BMW nicht mehr ausweichen und knallt ihm ins Heck. Die Fahrer bleiben unverletzt. Für Kaufmann, Carlos Sainz (E), Patrick Simon (Wiesbaden) und Dieter Depping (Wedemark) ist das Rennen aber ebenso vorbei wie für den BMW von Live-Strip.com und seine Piloten.

„Ich bin natürlich tief enttäuscht. Ich kam mit Tempo 200 über die blinde Kuppe im Bereich Pflanzgarten, als plötzlich ein anderes Auto vor mir auf der Strecke stand. Ich habe noch versucht, zu bremsen und auszuweichen, aber ich war chancenlos. Der Zusammenstoß war hart, aber ich bin soweit okay. Für unsere Mannschaft tut es mir sehr leid, sie hat perfekt gearbeitet und hätte ein gutes Ergebnis verdient gehabt.“ (Wolfgang Kaufmann)

 

 

 

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Um 9.00 Uhr hat die Führung 18 Mal gewechselt, der R8 LMS #99 von Basseng, Fässler, Rockenfeller und Stippler liegt an der Spitze des Feldes.

 

Der Kampf um Platz eins blieb auch bis zur 19. Stunde richtig spannend. Nach 22 Führungswechseln seit Rennbeginn führte nach 122 Runden erneut der von Phoenix-Racing eingesetzte Audi R8 LMS #99 vor dem Porsche 911 GT3-RSR #1 von Manthey-Racing.

 

 

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Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann konnten in den vergangenen zwei Stunden sechs bis acht Sekunden pro Runde aufholen.

 

 

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Auch der zweite Manthey-Porsche #2 und… 

 

 

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… der Abt-Audi (#97) lagen fünf Stunden vor Rennende ebenso in der gleichen Runde wie das Führungsduo

 

 

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Im Gesamtklassement auf der Position fünf lag weiterhin der Porsche 911 GT3 Cup S von Mamerow #19 mit Mamerow, Bergmeister, Franchitti und Mamerow und …

 

 

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.. auf Platz 6 der „Music-Monster-Haribo-Porsche“ 997 GT3 Cup von Uwe Alzen #18 mit Alzen, Bert, Arnold und Mies

 

 

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Bei einem Boxenstopp gegen 11.00 Uhr hatte der Manthey-Porsche #1 die Führung verloren, doch das Team der Vorjahressieger konterte mit der schnellsten Rennrunde: 8:39.638 Minuten!

 

 

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Am 11.20 Uhr dann geschockte Gesichter an der Phoenix-Box, als der Audi R8 #99 in langsamer Fahrt auf der Nordschleife gesichtet wurde, er rollt schließlich ohne Vortrieb an der Auffahrt zur Hohen Acht aus.

“Wir haben über Funk gehört, dass Späne in der Felge sind. Noch kann sich niemand erklären, woher die stammen und ob der Schaden zu reparieren ist. Wir würden natürlich gerne das Rennen noch zu Ende fahren. Schade – mit dem Gesamtsieg ist es jetzt auf jeden Fall vorbei.“ (Frank Stippler)

 

 „Im Streckenabschnitt Kallenhart wurde das Auto schlagartig instabil. Ich hatte Glück, dass es an einer relativ langsamen Stelle geschah. So konnte ich den R8 noch abfangen. Zuerst dachte ich an einen Reifenschaden. Als ich dann ausstieg habe ich gesehen, dass das hintere rechte Rad schräg im Radkasten stand. Mein Fahrzeug wurde dann bis zum Pflanzgarten geschleppt, wo unsere Mechaniker das Radlager sowie die Antriebswelle hinten rechts gewechselt haben. Dann konnte ich zur Box zurückfahren.” (Mike Rockenfeller)

 

 

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20 Minuten später wurde auch von der Manthey-Box ein Drama gemeldet, als am zu diesem Zeitpunkt zweitplatzierten „Cup S“-911er #2 bei einem Routinestopp ein Antriebswellendefekt festgestellt wurde. Die über 20minütige Reparatur kostete das Team den zweiten Platz.

Neu jetzt an der Spitze des Feldes: Die Vorjahressieger (# 1) führen vor dem Abt-Sportsline-R8 (# 97), das zweite Manthey-Fahrzeug (# 2) liegt an dritter Position

 

 

 

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11:55 Uhr: Der „Frikadelli-Porsche“ #3 kommt mit einem Reifenschaden an die Box gehumpelt. „Ich merkte schon während meines Stints, dass die Reifen nachlassen. Da gab es an der Hohen Acht plötzlich einen Schlag und der Reifen hinten rechts war geplatzt. Ich musste von dort in langsamer Fahrt zurück an die Box und hoffe, dass nicht all zu viel kaputt gegangen ist.“ (Dr. Edgar Althof)

 


 

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Um 11:40 Uhr ist Marino Franchitti ist im Porsche 911 Cup S #19 mit einem Reifenschaden hinten rechts in langsamer Fahrt unterwegs. An der Box stellt man einen Radlagerschaden fest, die aufwändige Reparatur kostet das Team mehr als eine Stunde

 

 

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12:21 Uhr: Dem R8 der routinierten Fahrer Stuck, Biela, Pirro und Fässler #98 fehlen der erste und zweite Gang

 

 

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Beim BMW Alpina B6 GT3 #26 von Bovensiepen, Wirth, Engstler und Bernhardt tritt in der vorletzten Stunde eine Undichtigkeit an der Hinterachse auf, das Fahrzeug steht aufgebockt an der Box, das Team arbeitet fieberhaft. „Wir tun alles, um das Rennen zu Ende zu fahren. Wir wollen uns in jedem Fall von den Fans verabschieden.“ (Andreas Bovensiepen). Um 15:53 Uhr geht der BMW Alpina B6 GT3 #26 wieder auf die Strecke.

 

 

Rekordmarke: 23 Führungswechsel – die Mannschaft rund um Olaf Manthey ließ in der letzten Rennstunde nichts mehr anbrennen: Knapp 15 Minuten vor Ablauf der 24-Stunden-Frist steuerten die beiden Porsche #1 und #2 zu einem letzten Routinecheck die Box an um wenige Minuten später gemeinsam die letzten Kilometer unter die Räder zu nehmen.

 

Auch die Fahrer der Audi R8 von Abt Sportsline und Phoenix-Racing bedankten sich bei den Fans rund um die legendäre Nürburgring-Nordschleife mit einer gemeinsamen Abschiedsrunde.

 

 

 

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Für Bernhard, Lieb, Dumas und Tiemann im Manthey-Porsche war es sicherlich „Ein reines Fahrvergnügen“ mit dem 4. Sieg in Folge beim 37. Int. ADAC Zurich 24h Rennen auf dem Nürburgring

 

16:08 Uhr: Der siegreiche Porsche 911 GT3 RSR (SP7) mit der Startnummer 1 wird als Sieger des 37. ADAC Zurich 24h-Rennens nach der Rekordmarke von 155 Runden und 3.933 Renn-Kilometern abgewinkt. In einem spektakulären Kampf vor 235.000 Zuschauern holte sich Olaf Manthey den vierten Gesamtsieg in Folge, Marcel Tiemann siegte zum fünften Mal und ist damit alleiniger Rekordhalter des 24h-Rennens in der „Grünen Hölle“.

 

„Das ist absolut phantastisch. Manthey Racing und ich haben heute Geschichte geschrieben. Mein fünfter Sieg! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Er bedeutet mir sogar noch mehr als mein erster Erfolg bei den 24h. Ein besonderer Meilenstein für mich ist auch, ganz oben auf der Siegerliste zu stehen. Ein großes ‘Dankeschön’ an das geniale Team.“ (Marcel Tiemann)

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Fahrer. Ein besseres Quartett als Timo, Marc, Romain und Marcel kann ich mir für das 24h-Rennen nicht vorstellen. Ich war vor dem Rennen sehr skeptisch, ob wir den Audi-Teams würden Paroli bieten können. Dass es nun gepasst hat und wir obendrein so erfolgreich waren, macht mich sehr glücklich.“ (Olaf Manthey)

„Es war wirklich ein Sprint-Rennen über 24 Stunden, denn viele Autos hatten gleiches Niveau. Zu Beginn musste wirklich jeder unserer Fahrer bis zur letzten Runde Gas geben. Erst als Audi Probleme bekam, konnten wir etwas das Gas rausnehmen. Besonders gefallen hat mir, dass es diesmal schöne Rad an Rad Kämpfe gab. Danke an Olaf für das tolle Auto. Ich weiß, dass dieser Sieg für ihn etwas ganz besonderes ist, denn er liebt dieses Rennen.“ (Timo Bernhard)

 

 

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Auf Platz zwei lief der Audi R8 LMS von Abt Sportlsline #97 im Ziel ein. Er wird damit Klassensieger in der Klasse SP9 GT3 mit Christian Abt, Jean-Francois Hemroulle, Pierre Kaffer und Lucas Luhr

 

 

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Das Podium komplettierte der Cup-S-Porsche 911 GT3 von Manthey Racing GmbH #2, gleichzeitig 2. Platz in der Klasse in der Klasse SP9 GT3 mit Emmanuel Collard, Wolf Henzler, Richard Lietz und Dirk Werner

 

 

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Platz vier gesamt und dritter Platz in der Klasse SP9 GT3 Uwe Alzen Automotive, Porsche 997 GT3 Cup, mit Uwe Alzen, Sascha Bert und Lance David Arnold.

 

 

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Platz 5 und vierter Platz in der Klasse SP9 GT3 für den Audi R8 von Phoenix Racing mit Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockenfeller und Frank Stippler.

 

 

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Platz 6 und 2. Platz in der Klasse SP7 der Porsche 997 mit Sabine Schmitz, Klaus Abbelen, Dr. Edgar Althoff, und Kenneth Heyer.

 

 

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Platz 7 und fünfter Platz in der Klasse SP9 GT3 für den Porsche 911 GT3 #4 von Manthey Racing GmbH mit Frank Kräling, Marc Gindorf, Peter Scharmach und Marco Holzer. 

 

 

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Platz 8 und sechster Platz in der Klasse SP9 GT3 der Porsche 997 Cup S von Mühlner Motorsport SPRL mit Heinz-Josef Bermes, Oliver Kainz, Frank Schmickler und Jörg Bergmeister.

 

 

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Platz 9 und 3. Platz in der Klasse SP7, der Porsche 997 RSR #29 mit Anthony Quinn, Klark Quinn, Craig Baird und Grant Denyer

 

 

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Platz 10 und Klassensieger in der Klasse SP6 für das BMW Z4-M Coupé mit Rudi Adams, Luca Ludwig, Arnd Meier und Markus Grossmann.

 

 

 

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Platz 11 und 4. Platz in der Klasse SP7 für den Nissan Z 33 vom Team Falken Motorsport

 

 

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Die Fahrer des Falken-Nissan: Dirk Schoysman, Peter Dumbreck, Tetsuya Tanaka und Kazuki Hoshino (von links nach rechts)

 

 

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Platz 12 und siebter Platz in der Klasse SP9 GT3, der Audi R8 LMS vom Team Phoenix Racing mit Hans-Joachim Stuck, Frank Biela, Emanuele Pirro und Marcel Fässler.

 

 

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Platz 13 und achter Platz in der Klasse SP9 GT3, der steam-racing GmbH Porsche 997 GT3 Cup mit Michael Schratz (Leverkusen), Jochen Herbst (Düsseldorf), Nick de Bruijn (NL) und Evgeny Tsarev (RUS). 

 

 

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Platz 14 und neunter Platz in der Klasse SP9 GT3, Porsche 997 GT3 Cup mit Peter Schmidt (Eltville), Mirco Schultis (Wiesbaden), Miro Konopka (SK) und Hannes Plesse (Hodenhagen). 

 

 

 

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Platz 15 und Klassensieger in der Klasse SP 3T- Volkswagen MotorsportVW Scirocco mit Jimmy Johansson (S), Florian Gruber (Aham), Nicki Thiim (Rinteln) und Martin Karlhofer (A)

 

 

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Platz 16 und zehnter Platz in der Klasse SP9 GT3 für den Porsche 997 GT3 Cup vom Team RDM-Cargraphic-Logwin-Racing “Peter König” (Ditzingen), Steffen Schlichenmeier (Frankfurt), Jacques Meyer (Lemberg) und Kurt Ecke (Waiblingen).

 

 

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Platz 17 und Klassensieger in der Klasse für alternative Treibstoffe, der von Volkswagen Motorsport eingesetzte VW Scirocco GT24-CNG mit Vanina Ickx (B), Thomas Klenke (Lemgo), Peter Terting (Kempten) und Klaus Niedzwiedz (Waltrop).

 

 

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Platz 18 und elfter Platz in der Klasse SP9 GT3 für den Porsche 997 GT3 #34 mit André Krumbach (Eschweiler), Ivan Jacoma (CH), Harald Schlotter (Schwebheim) und Holger Fuchs (Wiesbaden).

 

 

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Platz 23 für den vierten Audi R8 #100 (13. Platz in der Klasse) mit Timo Scheider, Marko Werner, Mattias Ekström und Lucas Luhr 

 

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Klassensieger in der Klasse D1T wurde, von der Motorsport Arena Oschersleben eingesetzte BMW E90 mit Anders Buchardt und Nils Tronrud (beide N), sowie Michael Auriemma und John Mayes (beide USA).

 

 

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Klassensieger DT2 wurde der Opel Astra Caravan vom Team pro handicap e.V. mit Wolfgang Müller (Duisburg) und Oliver Rudolph (F).

 

 

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Klassensieger in der Klasse SP 10 GT4, der Aston Martin V8 Vantage N24 mit Dr. Alexander Kolb (Frankfurt), Richard Karner (CH), Maximlian Werndl (Thansau) und Dr. Olaf Hoppelshäuser (Dreieich).

 

 

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Klassensieger in der SP3 wurde der von Kissling Motorsport eingesetzte Opel Astra GTC mit Marco Wolf (Lohmar), Otto Fritzsche und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) und Stefan Kissling (Schuld).

 

 

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Klassensieger in der SP 8 – der Aston Martin V12 Vantage mit Dr. Ulrich Bez (Düsseldorf), Chris Poritt (GB), Richard Meaden (GB) und Oliver Mathai (Hannover).

 

 

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Nach 91 Runden das Aus für einen Exoten – den feuerpeienden Holden Commodore mit Mal Rose, Peter Leenhuis und Tony Alford (alle Australien)

 

 

Nachts in der Boxengasse:

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Ob die noch bis ins Ziel kommen? 😉 

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Er wohl nicht mehr!

 

 

Bilder vom Streckenrand:

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Publikums”lager” beim 24 Stunen Rennen.

 

 

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Noch ein paar der schönsten Fotos aus dem Rennen: 

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Der Start – der Ford GT #40 geht in Führung

 

 

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Motorsport

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Der BMW 335d GTR #147vom AC Bergisch-Land e.V. im AvD

 

 

 

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…die Mannschaft: zwei Radrennfahrer und zwei Autorennfahrer: Jan Ullrich, Mike Kluge und Dr. Thomas Stoltz, Harald Becker (von links nach rechts)

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Die Bilder vom Adenauer Racing Day und aus dem Fahrerlager mit viel Action und heißen Girls  folgen in Teil 3

 

 

 

Uwe Reich

Uwe Reich – der Mann der alle 37 24h-Rennen auf dem Nürburgring bestritten hat – seine Motorsportkarriere – seine Erlebnisse – Motorsport.NEWS-on-Tour.de hat ihn im Interview gehabt – hier in Kürze…

 

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06 29176 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017