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Nürburgring / Eifel – Francorchamps / Nürburgring:

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24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring – BMW M Compact E36 des Teams Live-Strip.com Racing – Fotos (3): Dirk Birkenstock (mit NEWS Logo) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777  und Live-Strip.com Racing bzw. Mühlner Motorsport (ohne Logo)

 

Nürburgring / Eifel: Damit hatten wohl die wenigsten Beobachter gerechnet: der BMW M Compact E36 des Teams Live-Strip.com Racing holte beim 37. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring trotz quantitativ und qualitativ überwältigender Konkurrenz, den zweiten Platz in der Klasse der Specials bis 3000 ccm Hubraum (SP5). Dem “Happy End” für das Privatteam aus Heilbronn waren dabei Stunden voller Dramatik und Spannung vorausgegangen.

 

Vor 235.000 Zuschauern entspann sich während des wohl spektakulärsten Langstreckenrennens der Welt zwischen den führenden Teams ein dramatischer Mehrkampf, der erst kurz vor Ende des Rennens endgültig entschieden werden sollte.

 

 

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BMW M Compact E36 des Teams Live-Strip.com Racing

 

In der mit 15 Startern zweitstärkst besetzten Klasse gelang es beiden Fahrzeugen des Live-Strip.com Racing Teams, sich frühzeitig an der Spitze des Klassements festzusetzen. So belegten der BMW 330i mit der Startnummer 80 und der BMW M 36E (Nummer 81) in den späten Samstagabendstunden über einen längeren Zeitraum hinweg, zeitgleich die Plätze 1 und 3. Um kurz vor 9.00 Uhr am Sonntagmorgen war es jedoch dann mit dem Traum vom ersten Klassensieg schlagartig vorbei.

 

 

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BMW 330i #80 von Rudi Seher (Riedlingen), Karlheinz Grüner (Herbrechtingen-Bolheim), Jens Strack (Waiblingen) und Kristian Nägele (Donsdorf)

 

Am Streckenabschnitt Pflanzgarten riss nach einem Satz vom großen Sprunghügel beim BMW 330i die Antriebswelle. Während Pilot Kristian Nägele sofort versuchte, den Wagen schnellstmöglich seitlich der Strecke ausrollen zu lassen, fuhr ein direkt nachfolgender VW Scirocco GT24 mit etwa 200 km/h ungebremst von hinten auf den defekten BMW auf. Ein Unfall, wie er im Motorrennsport leider passieren kann; für den aber keiner der Beteiligten verantwortlich zu machen ist. Das Rennen war danach leider für beide Parteien beendet und so mussten der Live-Strip.com Racing Pilot und die anderen Fahrer Rudi Seher, Karlheinz Grüner und Jens Strack tatenlos mit ansehen, wie die Konkurrenz die Führung in der Klasse übernahm.

 

 

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Siegerehrung: 2. Platz für Dennis Nägele (Lauterstein), Dr. Nicky Nufer (Sulzbach), Uli Neuser (A) und Fabian Plentz (Hannover)

 

So leicht gab sich das Team jedoch nicht geschlagen: Dennis Nägele, Dr. Nicky Nufer, Uli Neuser und Fabian Plentz fuhren anstelle der Teamkollegen im etwas schwächer motorisierten zweiten Auto das Rennen ihres Lebens. Runde um Runde kämpfte sich das Quartett in der Wertung nach vorne, um dann am Sonntag um 16.00 mit dem E36 als zweitbestes Team in der Klasse SP5, als 39. der Gesamtwertung von 170 Teilnehmern sowie als das Team mit den wenigsten Fahrerwechseln und der schnellsten Runde in der Klasse, über die Ziellinie zu rollen.

 

Sportlich das bislang wertvollste Resultat des erst 2006 gegründeten Motorsportteams, dessen Ambitionen aber an diesem Punkt der Entwicklung längst nicht enden sollen.

 

Quelle: Live-Strip.com/Racing

 

 


 

 

 

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Platz 8 und sechster Platz in der Klasse SP9 GT3 der Porsche 997 Cup S von Mühlner Motorsport SPRL mit Heinz-Josef Bermes (Willich), Oliver Kainz (Kottenheim), Frank Schmickler (Rösrath) und Jörg Bergmeister (Langenfeld)

Francorchamps / Nürburgring: Das im belgischen Spa-Francor-champs ansässige Mühlner Motorsport Team startete beim ADAC 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei Porsche 911 GT3 Cup S.

 

Durch das neue Reglement, das jetzt die GT3 Fahrzeuge in die Lage versetzt, annähernd die Rundenzeiten der GT2 Fahrzeuge zu fahren, waren die Karten neu gemischt. Gleichzeitig wurden aber die leistungsschwächeren Fahrzeuge innerhalb der GT3 Klasse durch die Bestimmung, dass nicht alle Fahrzeuge mit derselben Zeit pro Liter nachtanken durften, um die Chance gebracht, durch Taktik und Strategie ihr Speedmanko auszugleichen. Die “FIA Balance of Performance“ wurde so außer Kraft gesetzt.

 

Die Porsche GT3 Cup S durften nur mit einem Tankvolumen von 90 Litern fahren und diese 90 Liter konnten durch den Durchflußrestriktor nur genau so langsam in den Tank laufen, wie die 120 Liter, die die Audis tanken durften.

 

 

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Der Mühlner Porsche mit der Startnummer 123

 

Der Mühlner Porsche mit der Startnummer 123 wurde von Tim Bergmeister, Heinz-Josef Bermes, Oliver Kainz und Frank Schmickler schließlich auf einen achtbaren 8. Gesamtrang (P6 in der Klasse für GT3 Fahrzeuge) gefahren.

 

 

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Der Mühlner Porsche mit der Startnummer 124

 

Das Schwesterfahrzeug (#124) mit Ulf Karlsson (Schweden), Doppelstarter Oliver Kainz, Mark J. Thomas (Kanada) und Dieter Schornstein (Aachen) verlor durch einen Unfall am Samstagabend jegliche Chancen auf eine gute Platzierung. Den umfangreichen Schaden behoben die Mühlner Mechaniker mal wieder in einer sehenswerten Blitzreparatur. Vom Ende des Feldes kämpfte sich die 124 wieder in die Top 30 als Geräusche im Getriebe einen größeren Schaden ankündigten. Um sicher ins Ziel zu kommen, wechselte die Mühlner Crew in Rekordzeit vorsorglich das Getriebe und so sahen beide Fahrzeuge die Zielflagge.

 

„Wir können mit Platz 8 nicht zufrieden sein. Unser Ziel war mindestens in den Top 5 zu landen, was auch möglich gewesen wäre. Ein zusätzlicher Stopp wegen des Ausfalls eines Hauptscheinwerfers in der Nacht, ein Problem am hinteren rechten Rad bei einem Boxenstopp aber hauptsächlich der Austausch eines gerissenen Auspuffkrümmers haben uns Platz 4 gekostet, “ analysiert Bernhard Mühlner

 

„Taktik und Strategie sind bei dem neuen Reglement nicht mehr wichtig. Das diesjährige 24-Stunden-Rennen glich einem Sprintrennen und das Reglement nahm über die geringeren Tankvolumen und die Bestimmung durch Durchflußrestriktoren auch noch langsamer tanken zu müssen, den leistungsschwächeren Fahrzeugen den Vorteil ihres geringeren Benzinverbrauchs. Der Porsche GT3 Cup S war in diesem Sprintrennen nicht siegfähig, “ bilanziert Teamchefin Renate-Carola Mühlner enttäuscht.

 

Quelle: Mühlner Motorsport

 

 


 

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06 10757 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017