Zweite DTM-Pole in Folge für Mattias Ekström - Gary Paffett gewinnt mit einer taktischen Meisterleistung DTM-Rennen @EuroSpeedway

Mattias Ekström

Mattias Ekström (S) auf Audi sicherte sich für das zweite Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz die Pole-Position – Fotos: DTM

Gary Paffett

Gary Paffett (GB) hat auf Mercedes beim zweiten DTM-Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz nach 52 Runden als Sieger die Ziellinie überquert.

Sarah Connor

Sarah Connor auf der Bühne der ARD-Chart-Bühne auf dem Eurospeedway

Boxenstop - Oliver Jarvis

Viel Action! ´Boxenstop bei Audi´ …hier Oliver Jarvis

Klettwitz (Samstag 30.05.): Lufttemperatur: 14,5 °C / Asphalttemperatur: 13,5 °C. Mit der Pole-Position steht der Schwede zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem besten Startplatz. Bereits beim Auftaktrennen in Hockenheim holte sich Ekström im Qualifying Platz eins. Der 30-jährige Schwede umrundete die 3,478 Kilometer lange Strecke in 1:33,205 Minuten.

 

„Die Vergangenheit hat gezeigt, wie wichtig hier eine Pole-Position ist, da man kaum Möglichkeiten zum Überholen hat. Eine Pole bedeutet immer den kürzesten Weg zum Ziel“, sagte Ekström über seine 13. und die 45. Pole-Position für Audi in der DTM.

 

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Die zweitbeste Zeit im Shoot-out-Qualifying fuhr Gary Paffett auf Mercedes.

 

Die zweitschnellste Zeit im finalen Durchgang des neuen vierstufigen Qualifyings fuhr der Brite Gary Paffett in seiner Salzgitter AMG Mercedes C-Klasse. Sein Rückstand auf Ekström betrug 0,230 Sekunden. „Wir haben gezeigt, dass das Auto konkurrenzfähig ist. Hätte ich nicht einen Fehler in der entscheidenden Runde gemacht, wäre die Pole-Position drin gewesen“, erklärte der DTM-Champion aus 2005.

 

 

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Zufrieden mit ihrer Leistung: Gary Paffett (mitte), Mattias Ekström (rechts) und Paul Di Resta (vorne links)

 

Der Brite Paffett muss am Sonntag das Rennen über 52 Runden allerdings von Platz sieben aus in Angriff nehmen: Nach einer vermeidbaren Kollision beim Rennen in Hockenheim wurde Paffett fünf Startplätze nach hinten versetzt.

 

 

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Damit steht Paul Di Resta (GB) mit seinem Mercedes-Benz, der die drittschnellste Zeit fuhr, am Sonntag neben Ekström in der ersten Startreihe auf Platz zwei.

 

Von Position drei geht Mike Rockenfeller (D) aus Neuwied mit einem Audi des Jahrgangs 2008 in den zweiten DTM-Lauf der Saison. Der aktuelle DTM-Champion Timo Scheider (D/Audi) verpasste die finale Qualifying-Session der besten Vier in allerletzter Sekunde. Mit dem Kanadier Bruno Spengler (CAN), Jamie Green (GB), Maro Engel (D) und Susie Stoddart (GB) folgten vier Mercedes-Benz Piloten auf den Plätzen.

 

Verpokert haben sich in der Lausitz die Audi-Piloten Alexandre Prémat (F), Martin Tomczyk (D), Tom Kristensen (DK) und Oliver Jarvis (GB). Kurz nach Beginn der ersten Session setzte Regen ein und alle vier schieden bereits im ersten Durchgang aus. Johannes Seidlitz (D) und Ralf Schumacher (D) nahmen nicht am Qualifying teil. Für Seidlitz ist das Wochenende nach einem Unfall im Freien Training vorzeitig beendet, Ralf Schumacher setzte im Qualifying wegen Motorproblemen aus. Er steht am Sonntag auf dem 19. Startplatz.

 

Das Rennen am Sonntag geht über 52 Runden und insgesamt 180,856 Kilometer. Start ist um 14:00 Uhr.

 

 

 

Das Rennen (Sonntag 31.05.):

Zuschauer am Rennwochenende: 75.000, Lufttemperatur: 19,6°C / Asphalttemperatur: 21,7°C

 

 

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Start: Ekström gewinnt das Startduell gegen Di Resta. Guter Start von Scheider, der aber nicht zwischen Rockenfeller und Di Resta durchkommt.

 

 

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Das Starterfeld biegt in das Infield des Eurospeedway ein

 

 

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1. Runde: Mike Rockenfeller übernimmt beim Anbremsen der ersten Kurve Platz zwei. Prémat und Lauda Tür-an-Tür im Kampf um Platz elf, Lauda fällt zurück.

 

2. Runde: Kampf um Platz 13 zwischen Lauda und Kristensen. Am Fahrzeug von Lauda starke Rauchentwicklung hinten links, beide Fahrzeuge sind leicht beschädigt.

 

 

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Das ramponierte Fahrzeug von Tom Kristensen

 

3. Runde: Verwarnung für Kristensen wegen der Kollision mit Lauda.

4. Runde: Ekström führt mit 1,9 Sekunden vor Rockenfeller, Di Resta 0,3 Sekunden hinter Rocky.

5. Runde: Green attackiert Engel für Platz sieben. Drei Sekunden Boxenstoppstrafe für Kristensen wegen der Kollision mit Lauda. Durchfahrtsstrafe gegen Jarvis wegen Frühstarts. Jarvis liegt aktuell auf Platz 15. Jarvis tritt seine Strafe am Ende der Runde an.

8. Runde: Durchfahrtsstrafe gegen Martin Tomczyk. Der Rosenheimer stand nicht korrekt in seiner Startbox. Dreikampf zwischen Legge, Winkelhock und Tomczyk.

9. Runde: Ekström baut seinen Vorsprung aus: 2,8 Sekunden führte der Schwede bei er letzten Zeitmessung vor Rockenfeller.

10. Runde: Tomczyk tritt seine Durchfahrtsstrafe an.

11. Runde: Duell um Platz 10: Legge und Winkelhock Tür-an-Tür. Beide rutschen von der Strecke, müssen durch das Kiesbett und fallen an das Ende des Feldes zurück.. Rauch steigt am Fahrzeug von Winkelhock auf, der am Ende der Runde in die Box kommt. Auch Legge kommt an die Box.

 

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Paul Di Resta an der Box – Reifewechsel und Auftanken

 

 

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Aus für Katherine Legge

12. Runde: Die ersten Boxenstopps: Rockenfeller, Di Resta, Engel, Green, Bakkerud kommen herein. Legge steigt aus – für die Britin ist das Rennen vorzeitig beendet. Auch für Winkelhock ist das Renen gelaufen.

13. Runde: Viel Betrieb in der Boxengasse: Ekström, Scheider, Spengler, Prémat, Lauda, Schumacher, Stoddart absolvieren ihren ersten Pflichtstopp.

 

 

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Auch Martin Tomczyk kommt herein. Sein Fahrzeug wird in die Box geschoben. Das Aus für den Rosenheimer.

14. Runde: Boxenstopps von Kostka und Jarvis.

15. Runde: Kristensen absolviert seine 3-Sekunden-Strafe und seinen Pflichtstopp. Gary Paffett, der als Einziger noch keinen Pflichtboxenstopp gemacht hat, führt das Feld aktuell an. Dahinter liegen Ekström, Rockenfeller, Di Resta, Scheider, Spengler, Engel und Green.

 

 

 

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Oliver Jarvis im Vorjahres-Audi Cup A4 DTM

 

 

17. Runde: Jarvis nach einem Dreher ohne Kontakt mit einem Konkurrenten in langsamer Fahrt unterwegs. Durchfahrtsstrafe gegen Tom Kristensen wegen Missachtung Blauer Flaggen. Kristensen an die Box. Jarvis kommt an die Box und gibt auf.

18. Runde: Di Resta macht Druck auf Rockenfeller. Für Prémat ist das Rennen nach einem Dreher ins Kiesbett vorzeitig beendet. Der Franzose steigt aus.

19. Runde: Zweiter Boxenstopp von Maro Engel.

21. Runde: Die nächsten Boxenstopps: Di Resta und Scheider kommen herein. Bei Scheider klemmt der Schlagschrauber hinten links, Scheider verliert Zeit.

22. Runde: Ekström und Lauda kommen an die Box.

23. Runde: Rockenfeller absolviert seinen zweiten Stopp.

 

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Service für Gary Paffett

24. Runde: Gary Paffett kommt zu seinem ersten Stopp an die Box. Schumacher und Stoddart kommen zum zweiten planmäßigen Stopp herein.

 

 

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Soo viele dienstbare Hände für eine Lady – Susie Stoddart beim Boxenstop

25. Runde: Paffett kommt vor seinem Markenkollegen Spengler wieder zurück auf die Strecke.

28. Runde: Paffett, Spengler und Green auf den Postionen eins bis drei. Aber: Alle drei haben erst einen der zwei Pflichtboxenstopps hinter sich. Ekström und Di Resta auf den Plätzen vier und fünf haben bereits zwei Mal gestopppt.

30. Runde: Ekström hat 21,056 Sekunden Rückstand auf Gary Paffett.

31. Runde: Der Vorsprung wächst weiter: In der letzten Runde konnte Paffett seinen Vorsprung um weitere 0,7 Sekunden ausbauen. Zweiter Boxenstopp von Kostka.

33. Runde: Boxenstopp von Kristensen.

34. Runde: Zweiter Pflichtboxenstopp von Gary Paffett – nach 3,1 Sekunden steht Paffett wieder auf allen vier Rädern.

35. Runde: Spengler übernimmt nach dem Stopp von Paffet, der vor Ekström wieder zurück auf die Strecke kommt, die Führung. Boxenstopp von Jamie Green – auch Bakkerud kommt zum zweiten Mal an die Box.

36. Runde: Paffett fährt mit 1:19.153 Minuten die schnellste Rennrunde.

37. Runde: Letzter Boxenstopp von Bruno Spengler. Alle haben ihre Pflichtstopps absolviert.

 

 

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Bruno Spengler liegt hinter Paffett auf Platz 2

 

38. Runde: Doppelführung für Mercedes-Benz: Spengler kommt nach seinem Stopp hinter Paffett und vor Ekström zurück auf die Strecke. Paffett führt mit 3,0 Sekunden vor Spengler. Ekström auf Platz drei liegt nur 0,2 Sekunden vor Di Resta.

42. Runde: Green erhöht den Druck auf Scheider im Kampf um Platz fünf.

43. Runde: Auch Di Resta erhöht den Druck auf den vor ihm fahrenden Ekström.

44. Runde: Kostka macht am Ende der Start-Ziel-Geraden Platz für führenden Fahrzeuge.

46. Runde: Zweikampf zwischen Lauda und Schumacher um Platz neun.

48. Runde: Spengler in Schlagdistanz zu Paffett – der Vorsprung beträgt nur 0,5 Sekunden.

Letzte Runde: Paffett biegt in Führung liegend in die letze Runde ein.

Ziel: Gary Paffett gewinnt den zweiten Lauf des Jahres vor Bruno Spengler und Mattias Ekström. Auf den weiteren Positionen: Paul Di Resta, Timo Scheider, Jamie Green, Mike Rockenfeller und Maro Engel.

 

 

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Gary Paffett hat beim zweiten DTM-Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz nach 52 Runden als Sieger die Ziellinie überquert

 

Mit einer taktischen Meisterleistung und optimal getimten Boxenstopps holte der Brite Gary Paffett beim zweiten DTM-Rennen 2009 den Sieg für Mercedes-Benz. Er ging von Startplatz sieben aus ins Rennen und konnte mit konstant schnellen Rundenzeiten und einer perfekten Boxenstoppstrategie ( er absolvierte beide Pflichtboxenstopps erst spät in den Runden 24 und 34) bis auf den ersten Platz nach vorne fahren. Für Paffett ist es der elfte Sieg in der DTM.

„Ich weiß nicht, was am Hockenheimring los war, aber heute hat einfach alles gepasst. Vor allem die Strategie, die mein Team erarbeitet hat, war die Grundlage des Erfolgs. Das wird eine tolle Saison. Ich freu mich jetzt schon auf den Norisring in vier Wochen“ (Gary Paffett)

 

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Zweiter auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs in der Lausitz wurde sein Teamkollege Bruno Spengler, der ebenfalls dank später Stopps noch an dem Schweden Mattias Ekström im Audi vorbeikam

 

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Das Podium komplettierte Mattias Ekström, von der Pole-Position gestartet, beendete der Champion der Jahre 2004 und 2007 das Rennen als Dritter.

 

„Ich bin ein Rennen ohne Fehler gefahren und war trotzdem nicht so schnell, wie die beiden Mercedes. Das Ziel ist natürlich, von der Pole aus zu gewinnen, aber wir werden beim nächsten Mal schneller sein“ (Mattias Ekström)

 

 

 

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Siegerpodium: Bruno Spengler, Gary Paffett und Mattias Ekström (von lims nach rechts)

 

 

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Der Vize-Champion des vergangenen Jahres, Paul Di Resta kam auf Platz vier ins Ziel

 

Hinter Paul Di Resta (Mercedes-Benz) und Timo Scheider (Audi) auf den Positionen vier und fünf wurde Jamie Green (Mercedes-Benz) als bester Jahreswagenfahrer abgewinkt. Mike Rockenfeller (Audi) und Maro Engel (Mercedes-Benz) kamen auf den Positionen sieben und acht ins Ziel.

 

 

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Mit einer tollen Aufholjagd begeisterte Ralf Schumacher in der AMG Mercedes Cklasse die Fans in der Niederlausitz. Vom letzten Platz in das Rennen gegangen, kämpfte sich der Kerpener bis auf die zehnte Position vor.

 

„Ich bin überrascht als Erster sprechen zu dürfen. Ich habe vor dem Rennen nicht erwartet, dass wir stark genug wären, um hier und heute zu gewinnen. Aber wir waren am Wochenende stärker als in Hockenheim. Wir hatten bereits im Qualifying eine gute Strategie. Gary wurde nach dem letzten Rennen zurückversetzt und musste von Platz sieben starten. Von dort ist er dann aufs Podium gefahren. Heute hat sich gezeigt, dass es möglich ist, auf gebrauchten Reifen ein gutes Rennen zu fahren. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben fünf Autos in den Punkterängen, alle acht Piloten auf den ersten elf Plätzen untergebracht und eine beste Rundenzeit von Jamie. Hier hat das Pendel wohl für uns ausgeschlagen. Ich freue mich auf den nächsten Saisonhöhepunkt – das Rennen auf dem Norisring.“ (Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug)

 

„Wir haben über das Rennen nicht ganz die Pace der beiden Mercedes mitgehen können. Mit unserem kleinen Gewichtsnachteil spüren wir den Belag hier auf dem EuroSpeedway ganz besonders. Zudem waren Ekström und Scheider permanent in einer Gruppe, in der sie sich behaupten mussten. Dass Mercedes wiederkommen würde war klar. Heute waren sie einfach zu stark. Beim nächsten Rennen am Norisring werden die Karten neu gemischt. Das macht die Serie auch so spannend.“ (Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich)

 

 

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Im Rahmenprogamm trat Sarah Connor auf.

 

 

 

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Sarah Connor auf der ARD-Chart-Bühne

 

 

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Großer Fanandrang vor der ARD-Bühne

 

Und viel immer bei DTM-Rennen gab es viel Prominenz am Eurospeedway:

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Boxweltmeister Arthur Abraham hinterm Lenkrad (im Hintergrund Martin Tomczyk)…

 

 

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…und hier als Beifahrer im DTM-Taxi – Arthur Abraham

 

 

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Auch Axel Schulz war wieder einmal Gast bei der DTM

 

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Franziska von Almsik  hier mit Bruno Spengler

 

In der Gesamtwertung führt Champion Scheider mit zwölf Punkten vor Kristensen und Paffett, die beide zehn Zähler auf dem Konto haben. Das dritte DTM-Rennwochenende des Jahres findet vom 26. bis 28. Juni auf dem Norisring statt.

 

 

Gridgirls - Geiler Arsch
Deutsche Post Grid Girl – Nette Ansicht :)

 

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