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Handball Bundesliga: VfL Gummersbach – Füchse Berlin 40:31 (20:14). VfL siegt ohne Vorbereitung gegen völlig überforderten Gegner 

VfL Gummersbach

Die Spieler des VfL Gummersbach bedankten sich nach dem Spiel mit einem Banner bei den Fans für die Unterstützung. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 

Jörg Lützelberger

Die Zuschauer sangen während des Spiels “Du hast die Haare schön” und meinten damit Jörg Lützelberger. Er hat vor einiger Zeit gesagt, wenn der VfL einen großen internationalen Titel gewinntm rasiert er sich die Haare ab. Nach dem grandiosen Sieg am Pfingstmontag gegen Gorenje Velenje (wir berichten ausführlich) war Lützelberger nun in der Pflicht.

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So richtig Ernst konnte Alexandros Alvanos die Entscheidungen der beiden weiblichen Schiedsrichter nicht nehmen, in einem Spiel in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr ging.

 

Köln (Von Helmut Bathen) – Am Mittwochabend 03.06.2009 wurde der 33. und somit vorletzter Spieltag mit einen für beide Mannschaften bedeutungslosen Spiel in der  Kölner LANXESS arena vor nur 2.913 Zuschauern beendet. Der VfL Gummersbach gab sich zu Hause beim 40:31 (20:14) gegen die Füchse Berlin keine Blöße und beherrschte die Hauptstädter nach Strich und Faden.

 

 

Robin Teppich

Robin Teppich durfte auch ran – Sead Hasanefendic Jungs spielten über weite Strecken im “zweiten Anzug”. Auch in dieser Formation zeigten sie mitunter gekonnte Spielzüge, bei denen sich besonders die Nachwuchsspieler gut in Szene gesetzt haben. Die Oberberger hatten nach ihrem Triumph im EHF-Pokal einfach einen guten Lauf.

 

 

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Für die Truppe um den scheidenden Kapitän Momir Illic – der zur kommenden Saison in Kiel anheuert – war es somit der letzte Auftritt vor heimischem Publikum. Der Serbe Momir Illic traf bei seinem Abschiedsspiel dreimal, Allen Beteiligten konnte man in den Gesichtern oder auch in der Körpersprache allerdings ansehen, dass sie das nahende Saisonende herbei gesehnt haben.

 

 

Jutta Ehrmann-Wolf und Susanne Künzig

Zu den Schiedsrichterinnen: Auch für das Schiedsrichtergespann Jutta Ehrmann-Wolf und Susanne Künzig geht eine lange Saison zu Ende. Beide boten über weite Strecken eine unauffällige, allerdings nicht fehlerfreie Leistung. Von einem solch erfahren und langjährigen Gespann der Handball-Bundesliga, – welches auch internationale Einsätze in der EHF geleitet hat – muss und kann man eigentlich erwarten, dass man nicht auf Zuruf der Spieler oder Zuschauer Entscheidungen trifft. Die gesamte Spieleitungsaufgabe wurde ihnen allerdings in diesem fairen Spiel von den Spielern und Mannschaftsverantwortlichen auch nicht übermäßig schwergemacht.

 

 

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Die LANXESS arena wirkte mit den “nur” 2.913 Zuschaer im Vergleich zum Spiel am Pfingstmontag mit 15.000 Zuschauern  (wir berichten) “wie eine Geisterarena“.

 

 

… zum Spielverlauf: (Von Holger Klein) Von wegen Alkoholverdunstungsstunde: Der VfL Gummersbach ließ sich auch von den Feierlichkeiten nach dem EHF-Pokalsieg nicht stoppen und gewann nach einer spielerisch starken Leistung mit 40:31-Toren gegen die überforderten Füchse Berlin. Nur 48 Stunden nach dem Europapokaltriumph gegen Gorenje Velenje stand der VfL wieder auf der Platte der LANXESS arena: Zum Abschluss des 33. Spieltag waren die Füchse Berlin beim letzten Heimspiel der Saison zu Gast.

 

Die Zuschauer fragten sich, wie der frisch gebackene EHF-Pokalsieger die Partystrapazen überstanden hatte, und nicht wenige hatten befürchtet, dem VfL würde der nötige Ernst bei dieser sportlich eher unbedeutenden Partie abgehen. Doch davon war in der Anfangsphase nichts zu merken: Das erneut in den gelben Jubiläumstrikots – die Jerseys sind eigens zum 900-jährigen Bestehen Gummersbachs gefertigt worden und sind schon im Europapokal zum Einsatz gekommen – angetretene Hasanefendic-Team zeigte sich sehr spielfreudig: Nach zwei schnellen Toren von Vedran Zrnic und Robert Gunnarsson ging der VfL mit 2:0 in Führung.

 

 

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Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, denn Berlin nutze die Lücken in der gelben Defensive konsequent und glich in der siebten Minute aus: 4:4. Der VfL hielt mit Doppelpacks von Adrian Pfahl und Robert Gunnarsson dagegen: nach zehn Minuten führte der VfL mit 6:5.

 

 

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Als Geoffroy Krantz mit einem Dreher zum 7:5 traf, nahm Berlins Trainer Jörn-Uwe Lommel erstmals eine Auszeit. Der VfL ließ sich jedoch nicht aus dem Rhythmus bringen und baute die Führung sogar noch aus.

 

 

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Nach Toren von Pfahl, Gunnarsson, Vedran Zrnic und Ilic (2) lagen die Oberbergischen nach einer Viertelstunde mit 11:7 in Front.

 

 

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Die Vier-Tore-Führung hatte auch nach 25 Minuten Bestand (16:12) – auch weil Torwart Nándor Fazekas zwischen den Pfosten einen gewohnt guten Job machte. In der 28. Minute traf auch ein ganz Junger: Robin Teppich nutze einen Fazekas-Pass zum 19:13, das erste seiner insgesamt sechs Tore. Von Schonung nach dem Pokalsieg konnte also nicht die Rede sein, der VfL zündete richtig durch und ging mit einem 20:14 in die Halbzeit.

 

 

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Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hat: Der VfL baute die Führung durch zwei schnelle Tore von Alexis Alvanos und…

 

 

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Jörg Lützelberger auf 22:14 auf. Das muntere Tore schießen ging weiter: In der 35. Minute führte der VfL nach einem Teppich-Tor mit zwölf Toren Vorsprung (26:14).

 

 

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Die Füchse konnten der Angriffswucht des Hasanefendic-Team nichts entgegensetzen: Nach 40 Minuten stand ein 31:17 auf dem Anzeigewürfel. Der VfL ließ nun ein wenig ruhiger angehen.

 

 

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In der 50. Minuten konnte Füchse aus Berlin das Ergebnis ein wenig freundlicher gestalten und den Abstand auf zehn Tore verringern (35:25), doch viel mehr ließen die Blau-Gelben nicht zu: Die Party konnte weitergehen, völlig verdient siegte der VfL im letzten Heimspiel der Saison mit 40:31.

 

 

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Nach dem Spiel hieß es Abschied nehmen: Für Alexis Alvanos, Stanislaw Gorubtschuk, Adrian Pfahl, Nándor Fazekas und Kapitän Momir Ilic war die Füchse-Partie das voraussichtlich letzte Heimspiel im Trikot der Oberbergischen. Mit Blumen und einem Geschenk wurde dem Quintett für ihren Einsatz beim VfL gedankt.

 

 

Stimmen aus der Pressekonferenz:

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Sead Hasanefendic, Thomas Kalus und Jörn-Uwe Lommel.

 

 

 

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Jörn-Uwe Lommel (Füchse-Trainer): Das war eine Lektion, die uns erteilt worden ist. Es war heute hilflos von uns, ich hatte den Eindruck, dass viele meiner Spieler die Saison schon abgehakt haben, weil wir im Niemandsland der Tabelle sind. Es ist schade, dass wir den Zuschauern so eine Leistung geboten. Ich kann mich nur entschuldigen, so eine Leistung kann man sich nicht erlauben. Wir haben völlig verdient in dieser Höhe verloren.

 

 

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Sead Hasanefendic (VfL-Trainer): Ich bin sehr zufrieden mit meinen Spielern, sie haben eine großen Siegeswillen gezeigt und daher völlig verdient gewonnen. Wir hatten keine Vorbereitung auf das Spiel und hatten gefeiert, doch trotzdem haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt. Es war eine gefährliche Situation, doch meine Mannschaft ist damit sehr gut umgegangen und war sehr motiviert. Ich bedanke mich bei meinen Spielern für ihren großen Willen und freue mich besonders für meine jungen Spieler für ihre engagierte Leistung. Nun wartet noch mit Lemgo ein starker Gegner auf uns, auch dort wollen wir ein gutes Spiel zeigen.

 

Paraden VfL Gummersbach: Fazekas (14), Stojanovic (3)

 

 

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Tore: Robin Teppich (6), Vukovic (6), Lützelberger (5), Gunnarsson (4), Alvanos (4), Krantz (4), Ilic (3), Zrnic (3), Pfahl (3), Wagner (1), Rahmel (1) – Kubisztal (6), Richwien (4), Bult (4), Murawski (4), Wilczynski (3), Detlof (2), Strand (2), Jaszka (2), Göde (2), Bruna (2)

 

 

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Zuschauer: 2.913 

 

 

Spielfilm der Begegnung: 2:1 (3.), 4:4 (6.), 5:5 (9.), 8:6 (12.), 10:7 (15.), 12:9 (18.), 14:10 (21.), 16:11 (24.), 18:13 (27.), 20:14 (HZ), 23:14 (33.), 26:14 (36.), 28:16 (39.), 31:18 (42.), 33:21 (45.), 34:22 (48.), 36:25 (51.), 36:26 (54.), 39:27 (57.), 40:31

 

 

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Endstand 40:31 für den VfL Gummerbach

 

 

… weitere Bonusbilder aus der LANXESS arena:

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Alexis Alvanos im Zweikampf.

 

 

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Drago Vukovic

 

 

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Audray Tuzolana auf der “Strafbank”. Er wurde zum letzten Heimspiel gar nicht erst in den Kader genommen. Böse Zungen sprachen von einer zu schlechten Leistung im Training.

 

 

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VfL Maskottchen Gummi und Frank Helmenstein (Bürgermeister Stadt Gummersbach)

 

 

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Adrian Pfahl

 

 

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Stanislaw Gorubtschuk und Marc Schröder (VfL Gummersbach Aufsichtsrat)

 

 

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Sead Hasanefendic

 

 

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Martin Murawski

 

 

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VfL Gummersbach Fans

 

 

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Jörg Lützelberger

 

 

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Geoffroy Krantz

 

 

´Der Pole´ aus Gummeroth

´Der Pole´ aus Gummeroth hat wieder was zum anziehen 😉

 

 

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Timeout VfL Gummersbach

 

 

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Timeout Füchse Berlin

 

 

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Jörg Lützelberger und Bartlomiej Jaszka

 

 

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Jörg Lützelberger, Alexis Alvanos und Goran Stojanovic.

 

 

Jonathan Eisenkrätzer

Jonathan Eisenkrätzer (17)

 

 

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Ole Rahmel

 

 

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EHF Pokal wieder geflickt. “Spitze ist wieder dran” 😉

 

 

ntoi_vfl-gummersbach_fuechse-berlin_52.jpg Martin Murawski

Martin Murawski

 

 

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Jörg Lützelberger

 

 

Michal Bruna

Michal Bruna

 

 

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Thomas Kalus mit dem EHF Pokal 😉

 

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06 6596 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017