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Landrat Hagen Jobi, Ulrich Stücker (v.l.), Bodo Löttgen (hinten) sowie Bürgermeister Frank Helmenstein (r.) erläuterten Minister Breuer (2.v.r.) die Entwicklung auf dem Steinmüllergelände vom Dach eines Hochhauses aus. Foto: Oberbergischer Kreis

 


 

Oberbergischer Kreis. Als ein herausragendes Projekt im südlichen Rheinland, das beispielhaft für andere Regionale-2010-Projekte sei, bezeichnete Michael Breuer, NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, die Entwicklung auf dem Steinmüllergelände. Nachdem er bereits eine Reihe von Präsentationen des Projektes gesehen hatte, wollte sich der Minister einen persönlichen Eindruck verschaffen.

 

 

Landrat Hagen Jobi, sein Allgemeiner Vertreter Jochen Hagt, der Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen sowie Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein und der Technische Beigeordnete Ulrich Stücker zeigten dem Minister die Fortschritte des Projektes aus der Vogelperspektive.

 

 

Vom Dach des Fisia-Hochhauses konnte Breuer auf eine nahezu fertiggestellte Fachhochschule blicken. Auf dem Weg zum Hochhaus ging es vorbei an den Bauarbeiten zur Neugestaltung des Haupttores im Norden. Laut Bürgermeister Helmenstein seien im Norden des Geländes mittlerweile 600 Arbeitsplätze geschaffen worden. “In der Steinmüllerkantine brummt es mittags wieder”, so Helmenstein.

 

 

In Kürze rechnet der Bürgermeister mit einem Förderbescheid der Bezirksregierung Köln über drei Millionen Euro, so dass noch in diesem Jahr die ersten Hallen abgerissen und Platz für Investoren geschaffen werde könne. “Wir schaffen öffentliche Plätze, um private Investitionen nachzuziehen”, erläuterte Stücker die zentrale Vorgehensweise bei der Entwicklung des 20 Hektar großen Areals.

 

 

“Gummersbach gewinnt ein Stück Stadt zurück”, sagte Minister Breuer. Er sicherte Landrat und Bürgermeister zu, sich am Kabinettstisch für das Steinmüller-Projekt stark zu machen. “Ich verstehe mich als Mitstreiter.”

 

 

Reimar Molitor, Geschäftsführer der Regionale-2010-Agentur, betonte, dass der Oberbergische Kreis mit Steinmüller und seinen anderen Projekten Schloss Homburg, “metabolon” auf der Leppe-Deponie, dem Talsperrenverbund “Wasserquintett” und dem jüngsten Projekt “Lebensader Bröl” gut aufgestellt sei. Molitor: “Der Oberbergische Kreis ist insgesamt ein Referenzprojekt.”

 

 

Landrat Hagen Jobi ergänzte: “Der Oberbergische Kreis hat extrem früh seine zukunftsträchtigen Projekten vorangetrieben und qualifiziert.” Zum Erfolg trage maßgeblich bei, dass alle Kommunen im Kreis eigene Interessen zugunsten dieser fünf Projekte hintanstellten.

 

 

Wer sich über die Entwicklung auf dem Steinmüllergelände sowie über die anderen Oberbergischen Regionale-2010-Projekte informieren möchte, hat am Wochenende beim Projekttag auf dem Steinmüller-Areal die Gelegenheit dazu.

 

 

Quelle: Angela Altz / Oberbergischer Kreis

 


 

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06 1459 · 07 2 · # Samstag, 9. Dezember 2017