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Brüssel (Von Christian Sasse) – Wenn sich die Wähler zur Europawahl gefragt haben, was uns das Europäische Parlament so bringt, der hat jetzt schon mal eine kleine Antwort, denn im Kampf um die neuen Handytarife (Roaming) im Ausland ist die letzte Hürde genommen worden.

 

Ab Juli 2009 zahlt der Handynutzer für jede SMS aus dem EU-Ausland nur noch 13 Cent. Für diejenigen die auf die mobile Datenübertragung auch im Ausland nicht verzichten können, gibt es erstmals eine Preisbeschränkung (genaueres ist hier noch nicht bekannt).

 

Nachdem das Europäischen Parlament die Gesetzesvorlage für das so genannte Roaming durch hatte, verabschiedete auch am Montag 08.06.2009 der Ministerrat das „EU Roaming Gesetz“ teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Nach ersten Prognosen der Kommission wird ab 1. Juli die geltenden Vorschriften zu Preissenkungen für Handytelefonate und SMS „um bis zu 60 Prozent“ für die Verbraucher führen. Der Clou auch mobiles Surfen soll günstiger werden.

 

Eine SMS-Kurzmitteilung via Mobiltelefon darf lauft Gesetzesentwurf ab 01. Juli 2009 nicht mehr als elf Cent Netto (also plus Mehrwertsteuer) kosten. Das bedeutet für uns Deutsche ein Preis von 13,09 Cent. Für so genannte Sprachverbindungen aus dem EU-Ausland zahlen Deutsche Mobilfunkkarten Benutzer ab 01. Juli im Höchstfall rund 51 Cent. Bei ankommenden Gesprächen werden nicht mehr als 22,6 Cent berechnet. Auch für die Fans des „mobile Surfens“ im World Wide Web oder Email wird es günstiger. Ein weiterer Pluspunkt ist die sekundengenaue Abrechnung nach der ersten halben Minute (30/1).

 

Quelle: Callmagazin

 

 


 

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06 1399 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017