Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

ranger_obersee.jpg

Die Nationalparkregion Eifel ist Untersuchungsgebiet bei einem Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn. Mit Besucher-Befragungen werden Wissenschaftler der Universität München erforschen, wie stark der Einfluss von Großschutzgebieten auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Region

 

Nationalpark Eifel – Welche Bedeutung haben die National- und Naturparke in Deutschland für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung der Region? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn. Das Institut für Wirtschaftsgeographie der Universität München wird dazu unter der Leitung von Prof. Dr. Hubert Job im Jahr 2007 fünf Nationalparkregionen in Deutschland unter die Lupe nehmen. Der Deutsch-Belgische Naturpark Hohes Venn-Eifel und das Nationalparkforstamt Eifel haben nun bekannt gegeben, dass es gelungen ist, die Forschergruppe für die Wahl der Eifeler Nationalparkregion als eines der Untersuchungsgebiete zu gewinnen.

 

An 20 Befragungstagen werden Mitarbeiter der Universität München an sieben verschiedenen Standorten die Besucher des Nationalparks und des Umfeldes interviewen. Ausgewählt wurden hierfür Standorte mit guter Besucherfrequenz wie die Nationalpark-Tore oder die Urftsee-Staumauer. Mit der Auswertung von 15 Fragen, zum Beispiel zur Herkunft, zur Dauer des Aufenthaltes und zu den Ausgaben in der Region können die Wissenschaftler weit reichende Aussagen zu den wirtschaftlichen Effekten in der Eifel treffen. Im Jahr 2004 wurde die Untersuchung bereits im Müritz-Nationalpark durchgeführt. Hier kam die Forschergruppe zu dem Ergebnis, dass das Großschutzgebiet einen Umsatz im Tourismus von 13 Millionen Euro pro Jahr in der Region auslöst. Dieses entspricht über 600 neu entstehenden Arbeitsplätzen.

 

Die Befragung in der Nationalparkregion Eifel wird gefördert durch das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und unterstützt durch die Kreise Aachen, Düren und Euskirchen sowie die Eifel Tourismus GmbH. Als zentraler Kooperationspartner des Nationalparkforstamtes Eifel hat der Deutsch-Belgische Naturpark die Trägerschaft des Projektes übernommen. Gut drei Jahre nach Einrichtung des Nationalparks werden in der Eifel wohl vorerst nur erste Aussagen und Prognosen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen für die Region zu erwarten sein. Die Ergebnisse sollen im kommenden Frühjahr vorliegen.

 

Quelle (Foto & Text): Nationalparkforstamt Eifel


 

  • Verlinkungen auf diesem Artikel problemlos möglich. Wir würden uns über eine kurze Email freuen. Bitte teilen Sie uns mit “Wer” und von “Wo” verlinkt wird. Danke!!   
 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 1073 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017