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Köln: RTL-BOXEN @Kölnarena!!

  • (Live ab 22.25 Uhr)
  • 90 Prozent glauben das Dr. Steelhammer gewinnen wird! DAS Interview mit Wladimir Klitschko

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Klitschko siegt durch t. K.o. – Aktuelle Meldung RTL:Wladimir Klitschko bleibt Box-Weltmeister im Schwergewicht. Der 31 Jahre alte Ukrainer verteidigte in Köln seinen Titel der International Boxing Federation (IBF) gegen den Amerikaner Lamon Brewster durch Technischen K.o. in der siebten Runde. Er ist der unumstrittene König der Schwergewichtler: Wladimir „Dr. Steelhammer“ Klitschko, Weltmeister nach Version der IBF und IBO. Drei Jahre ist es her, dass der Ukrainer seinen letzten Kampf verlor – gegen eben jenen Lamon Brewster, der ihn nun heute in der Kölnarena herausfordert. HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de 

 

Köln –Unter dem Motto “Die Nacht der Wahrheit” überträgt RTL am Samstag, 7. Juli, ab 22.25 Uhr live das Rematch zwischen IBF- und IBO-Weltmeister Wladimir Klitschko und Herausforderer Lamon Brewster. Seine besondere Brisanz bezieht der Kampf daraus, dass der amtierende Weltmeister gegen den US-Amerikaner im ersten Kampf vor drei Jahren in Las Vegas eine bittere Niederlage einstecken musste.  Interview(s) am am Ende des Artikels!

 

Nach einer repräsentativen RTL-Umfrage sind 90 Prozent aller Boxinteressierten davon überzeugt, dass Wladimir Klitschko sein Rematch gegen den US-Amerikaner Lamon Brewster am Samstag gewinnt. Das ermittelte dasMeinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Kölner Senders. 55 Prozent rechnen danach sogar mit einem KO-Sieg des Ukrainers, während 44 Prozent einen Punktsieg erwarten.

 

19.500 Zuschauer werden in der Kölnarena erwartet, darunter zahlreiche Prominente aus Show und Sport: Zugesagt haben u.a. Thomas Gottschalk, Uschi Glas, Magdalena Brzeska, Martin Semmelrogge, Oli Dietrich, Peter Maffay, Oliver Pocher, Birgit Schrowange, Collien Fernandes, Henry Maske, Felix Sturm, Handball-Bundestrainer Heiner Brand, Lothar Matthäus, Otto Rehagel, Jürgen Kohler und Sebastian Kehl.

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Für alle Fans der Casting-Show “Deutschland sucht den Superstar” gibt es unmittelbar vor dem Kampfbeginn ein Wiedersehen mit der Sängerin Francisca Urio. Die 26-Jährige, die bei DSDS nur knapp das Finale verpasst hatte, singt am Samstag die amerikanische Nationalhymne. Die ukrainische Hymne wird von dem Opernsänger Aleksander Tsybalyuk vorgetragen. HQ-Foto: Christian Sasse [ Fotoagentur NTOi.de ]

 

Mit gewohnt großem Aufwand steigt RTL ab 22.25 Uhr in die Live-Übertragung ein. Rund 260 Mitarbeiter sind beim Heimspiel des Kölner Senders im Einsatz, darunter Moderator Florian König, Kommentator Tobias Drews, Ringreporter Kai Ebel, die V.I.P.-Reporterin Ulrike von der Groeben sowie die Experten Ben Wett und Fritz Sdunek. 17 Kameras sind rund um den Ring positioniert, dazu kommen 600 Beleuchtungskörper, die die imposante Kölnarena ins rechte Licht bringen.

 

Lamon Brewster wird zum gleichnamigen Song der Gruppe “Bad Company” einmarschieren, der Titelverteidiger Wladimir Klitschko hält danach mit “Can’t Stop” von den Red Hot Chilli Peppers Einzug. Die Nationalhymne der Ukraine trägt der ukrainische Opernsänger Aleksander Tsybalyuk vor, die amerikanische Hymne singt Franziska Urio, Top Ten-Kandidatin der letzten Staffel von “Deutschland sucht den Superstar”. Um kurz nach 23 Uhr folgt die Aufforderung von Ringsprecher Michael Buffer: “Let’s get ready to rumble!” Das Rematch kann beginnen.

 

DAS INTERVIEW! mit Dr. Steelhammer

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  • Werden wir am 7. Juli in Köln den besten Wladimir Klitschko aller Zeiten erleben?

„Ich gebe mir Mühe, dass ich den Kampf eindrucksvoll gewinne. Ich bin in meiner besten Zeit als Sportler und kann jetzt eine bessere Leistung aus mir herauspieksen als vorher. Aber ich bin noch nicht an dem Punkt in meiner Karriere angekommen, wo ich sein will. Dafür muss ich noch mehr Zeit investieren.“

 

 

  • Seit der Niederlage gegen Brewster vor drei Jahren wollen trotz Ihrer Siege seither einige Kritiker nicht verstummen, die sie „Dead man walking, Kämpfer ohne Herz oder Glaskinn bezeichnen. Wie gehen Sie damit um??

„Das ist die beste Motivation für mich, um weiter zu machen. Man kann nicht auf einmal der Champion sein. Ich bin relativ frisch gebackener Weltmeister und muss noch ein paar Jahre weiter machen, um die uneingeschränkte Anerkennung zu bekommen. Die Quantität und natürlich auch die Qualität der Kämpfe, beides muss zusammenpassen. Das akzeptiere ich, das ist ganz normal in diesem Sport.“

 

 

  • Qualitativ sehen Sie sich als amtierender Weltmeister noch nicht auf dem Zenit angekommen?

„Nein, nein, ich habe gerade erst angefangen.

 

 

  • Und wie viele Kämpfe im Jahr wären für Sie ideal?

„Man muss schon definitiv öfter boxen, und das tue ich eigentlich auch. Andererseits darf man es nicht übertreiben und zu oft in den Ring klettern. Mit drei Kämpfen im Jahr werde ich hoch zufrieden sein.“

 

 

  • Der Kampf gegen Lamon Brewster wird der 52. Profikampf sein. In welchem Bereich profitieren Sie besonders von Ihrer Erfahrung?

„Die Erfahrung hilft mir, vorausschauend zu erkennen, was mein zukünftiger oder bestehender Gegner machen wird. Ich weiß immer, dass seine Möglichkeiten auch begrenzt sind, und wo diese Grenzen liegen was machbar und was nicht machbar ist, kann ich fühlen.“

 

 

  • Wo liegt denn die zentrale Schwachstelle von Lamon Brewster?

„Ich glaube, eine seiner Schwachstellen ist, dass er sich mehr an die Offensive als an die Defensive hält und deshalb leichter zu treffen ist als etwa ein Calvin Brock. Die anderen Schwächen möchte ich lieber nicht benennen, sondern im Ring aufzeigen.“

 

 

  • Dennoch ist Lamon auch nach Ansicht von Trainer Emanuel Steward der derzeit schwerste Gegner, den die Schwergewichts-Szene derzeit hat…

„Er ist ein big name und der Gegner, gegen den mich das Publikum sehen will. Auch aus Marketinggesichtspunkten ist er einfach viel besser als die anderen amtierenden Weltmeister. Und dann kommt natürlich die Geschichte hinzu, die ich und Brewster 2004 erlebt haben. Wir haben damals gegeneinander geboxt, und ich habe verloren. Deshalb ist das Rematch auch für mich selbst eine besonders spannende Sache“.

 

  • Dennoch ist Ihre Prognose eindeutig…

 

„Ich habe mich gut vorbereitet und zweifele daran, dass dieser Kampf über die volle Distanz gehen wird. Ich denke schon, dass er früher beendet wird.“

 

 

  • Belastet Sie die Vorgeschichte und die anhaltenden Spekulationen über die Gründe Ihrer damaligen Niederlage gegen Brewster?

„Nein, der Kampf belastet mich schon lange nicht mehr, ich bin einfach aus dem Alter heraus, mentale Blockaden zu haben. Die Niederlage ist Geschichte, und ich freue mich, dass sich der Kreis nun schließen wird und alles Vorausgegangene zu Ende geht. Ich muss nur meine Konsequenzen aus der Vergangenheit ziehen, und das habe ich schon längst gemacht. Ich schaue nur nach vorne und denke positiv.“

 

 

  • Im Trainingscamp laufen nebenher ständig Aufzeichnungen von zurückliegenden Brewster-Kämpfen. Wie oft haben Sie sich Ihre Niederlage gegen Brewster auf Video angeschaut?

„Ich habe mir den Kampf gegen Lamon Brewster natürlich schon mehrmals angeschaut, im Trainingslager allerdings nur einmal, mehr nicht.“

 

 


 

 

Klitschko-Trainer Emanuel Steward im RTL-Interview

 

 

…über Lamon Brewster: „Ich glaube, Lamon Brewster ist der derzeit gefährlichste Herausforderer im Schwergewicht. Er ist mental sehr stark, hat ein Riesenherz, und kann im Kampf immer wieder zurückkommen.“

 

 

…über Wladimir Klitschko: “Ich sehe keinen in der Schwergewichtsszene, der Wladimir Klitschko in den nächsten vier bis fünf Jahren, die er vielleicht noch boxen wird, schlagen kann.“

 

 

…über die Bedeutung des Kampfes: „Dieser Kampf ist der wichtigste in der Karriere von Wladimir Klitschko.“

 

 

 

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06 24060 · 07 4 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017