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Die Premiere der Gewerbeschau in Alfter war ein voller Erfolg. Mit dazu bei trug die Talkshow Sportarena, bei der Moderator Thomas Kalus eine Reihe von bekannten Sportler und Politiker aus der Region zum Gespräch auf die Bühne holte. Es war bereits die 64. Ausgabe der von MADAUS präsentierten Sport-Talkrunde. Fotos: Privat

 

Alfter – Für Landesinnovationsminister Andreas Pinkwart war der Auftritt ein Heimspiel. Der stellvertretende Ministerpräsident wohnt und lebt in Alfter. Pinkwart zeigte mit einer Reihe von Beispielen auf, wie Sport und Wissenschaft Hand in Hand gehen.

 

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So wurde der Fußball für die WM 2006 in Deutschland von Bayer in Leverkusen entwickelt: „Bayer ist es bei diesem Ball erstmals gelungen, dass er sich bei Regen nicht vollsaugt und dass er vor allem tatsächlich hundertprozentig rund ist, wie es Sepp Herberger einst orakelt hat“, sagte der Minister, „bislang waren die Bälle nämlich eigentlich eher oval und hatten dementsprechend sehr ungeplante Flugbahnen“.

 

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Peter Joppich ist einer der besten deutschen Fecht-Sportler. Mehrere Goldmedaillen bei Welt- und Europameisterschaften hat der junge Mann aus Koblenz bereits erfochten: Nur eine Olympia-Medaille fehlt noch“, erzählt Joppich. „Deswegen möchte ich unbedingt 2008 in Peking und aufs Treppchen. Dass er durch seine Leistungen sehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, macht ihm nichts aus: „Nein, damit kann ich gut umgehen. Schließlich ehrt es mich ja, dass die Leute meine Leistungen anerkennen.“

 

So ist es auch bei der deutschen Schwimm-Meisterin Nina Schiffer, obwohl sie mit ihren gerade erst 16 Jahren noch am Beginn ihrer Laufbahn steht: „Ich finde es toll, dass die Medien mich als große Hoffnung des deutschen Schwimmsports bezeichnen. Das ist keine Belastung, sondern Ansporn“, sagte die schon erstaunlich abgeklärte Schwimmerin.

 

Sein großes Verletzungspech hat bislang den absoluten Durchbruch von Taekwondo-Sportler Reinhold Jourdan verhindert. Der Junioren-Europameister von 2003 zog sich vor gut zwei Jahren, auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, einen Kreuzbandriss zu. Mit die schlimmste Verletzung, die ein Sportler erleiden kann. „Ich war ein komplettes Jahr außer Gefecht gesetzt“, erzählt der 21-jährige, „aber jetzt bin ich wieder gut in Form“. Und das hat er durch seine deutsche Vize-Meisterschaft in diesem Jahr unter Beweis gestellt.

 

„Ob es mit Peking 2008 noch klappt weiß ich noch nicht, aber ich werde alles dafür tun. Olympia ist für Marc Hannes kein Ziel mehr. Mit 32 Jahren neigt sich die aktive Karriere des  Spielertrainer vom  Badminton-Bundesligisten 1. BC Beuel dem Ende entgegen: „Klar, wenn du gegen junge Hüpfer im Alter von 22 oder 23 auf dem Feld stehst, merkst du das Alter schon“, gibt Hannes zu. Dennoch will er als „Stand-by-Spieler“ dem Team in der neuen Saison zur Verfügung stehen: „Wenn wie wieder so viel Verletzungspech wie im letzten Jahr haben, dann springe ich natürlich wieder ein.“

 

Spaß hatten alle Talkgäste beim abschließende Tischfußball-Match. Sportarena-Partner NetCologne hatte in Alfter wieder den NetKicker aufgestellt, an dem sich die Promis messen durften. Die gute Nachricht vorweg: Schlimmere Verletzungen konnten vermieden werden. Die schlechte Nachricht: Die sportlichen Leistungen der Kontrahenten waren nicht annähernd so gut wie ihre Antworten auf der Talkbühne. Durch das Engagement der Sponsoren MADAUS, NetCologne, Kreissparkasse Köln, Flyerking und dem Medienpartner Bonner Rundschau wurde auch in Alfter kein Eintritt erhoben.

 

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06 1547 · 07 3 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017