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Trotz ´miserabler Chancenauswertung´ gewinnt der VfL Gummersbach den letzten Härtetest vor dem Saisonstart mit 32:29 (19:15). “Insgesamt war die Leistung in Ordnung zwischen der 10. und 50. Minute. Die ersten und die letzten zehn Minuten waren schlecht, da haben wir kopflos gespielt”, so VfL Trainer Gislason.  Archivfotos: Christian Sasse / [ Fotoagentur NTOi.de ]


Text von: VfL Gummersbach


Pulheim – Der Pulheimer SC feierte, präsentiert von der Kreissparkasse Köln, sein Jubiläum und konnte sich über eine ausverkaufte Halle freuen, denn der VfL und der TSV Bayer 04 Dormagen lockten 400 Zuschauer. Für beide Mannschaften war es ein willkommener letzter Härtetest vor dem Bundesligastart, am Ende hatte das Team von Alfred Gislason gegen den engagierten Zweitligisten mit 32:29 (19:15) klarer gewonnen, als es das Ergebnis ausdrückt.

 

Denn nach der 30:23-Führung in der 50. Minute agierte der VfL zu unkonzentriert, ließ einfach die Zügel schleifen und beendete das Spiel so, wie er es begonnen hatte. In den ersten zehn Minuten gab Dormagen den Ton an, weil der VfL eine miserable Chancenauswertung hatte, immer wieder am überragenden Bayer-Schlussmann Joachim Kurth gescheitert war und auf der anderen Seite in der Deckung die nötige Abstimmung vermissen ließ und nicht ordentlich zupackte.

 



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Nach einer Viertelstunde gelang der Ausgleich zum 9:9, das 11:10 bedeutete wenig später die erste Führung überhaupt. Dormagen hatte mit einer offensiven Deckung den Spielfluß gestört. Als sich der VfL darauf besser einstellte, wurde der Vorsprung bis zur Pause auf vier Tore ausgebaut. Nach einer schwachen Viertelstunde ohne Abschluss hatte sich auch Alexis Alvanos steigern können und mit sieben Toren bis zur Schlusssirene einen wesentlichen Anteil am Erfolg.

 

Bester Werfer an diesem Abend war jedoch Momir Ilic mit 12/6 Toren. Außerdem trafen Roman Pungartnik (6), Geoffroy Krantz (3), Kevin Jahn (2) und Ole Rahmel (2).

 

Eingesetzt wurden noch Kenneth Klev, Sverri Jakobsson, Adrian Rother, Robin Teppich und Torwart Stanislaw Gorobtschuk. In diesem vorletzten Testspiel fehlte weiterhin Oleg Kuleschow. Nachwuchsspieler Robin Teppich spielte vierzig Minuten, Adrian Rother konnte zwanzig Minuten Erfahrungen sammeln. Im Tor war einmal mehr auf Nándor Fazekas Verlass, denn der Ungarn stand 55 Minuten zwischen den Pfosten und hielt fünfzehn Bälle. Mit unverändertem Aufgebot wird der VfL am Freitag das letzte Vorbereitungsspiel in Krombach gegen den TuS Ferndorf bestreiten.

 

Alfred Gislason (VfL Gummersbach): „Das war der letzte ernsthafte Gegner vor dem Spiel gegen Kronau-Östringen. Am Freitag werden wir es etwas lockerer angehen lassen. Insgesamt war die Leistung in Ordnung zwischen der 10. und 50. Minute. Die ersten und die letzten zehn Minuten waren schlecht, da haben wir kopflos gespielt. Allerdings hat uns zu Beginn auch der Dormagener Schlussmann große Probleme gemacht, Joachim Kurth konnte ja in der ersten Viertelstunde allein 15 Bälle halten.

 

Erfreulich war heute, dass sich Alexis Alvanos steigern konnte und dass der Mittelblock der 6-0-Abwehr mit Kenneth Klev und Sverri Jakobsson immer besser harmoniert und heute eine sehr gute Leistung zeigte. Oleg Kuleschow wird am Freitag noch nicht spielen. Er ist aber fester Kandidat für das Spiel gegen Kronau-Östringen, für das ich auch auf Goran Stojanovic und Robert Gunnarsson baue.“

 


 

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06 1107 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017