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Eiswürfel-Weitwurf, Popkorn-Zielwerfern oder Tennisbälle – die Starter beim Schneeball-Schlacht Weltcup am 25. und 26. August in Paderborn sind hoch motiviert und die Trainingsmethoden mehr als kreativ. Schließlich gibt es echten Schnee erst am Wochenende, frisch eingefahren per LKW aus der Skihalle in Neuss

 

Paderborn – Angeliefert wird er taufrisch jeden Morgen und gleich aufs Spielfeld verteilt, dafür sorgt die Ferienwelt Winterberg. Jeweils um 7 Uhr morgens bringt ein LKW sieben Tonnen feinsten Schnee herbei. Die mehr oder weniger sommerlichen Temperaturen übersteht die wertvolle Ladung während der Fahrt gut.

 

Denn auf kleinem Raum, geschützt mit einer Plane, kühlt der Schnee sich selbst. Vor Ort angekommen, wird er frisch aufbereitet. Das heißt, aufgelockert und gleichmäßig auf dem vier mal acht Meter großen Spielfeld verteilt. Und dann kann´s losgehen.

 

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32 Team werden am Start sein. Am Ende wird sich zeigen, wer sich für die Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft im März in Winterberg qualifiziert. Im Rahmen des NRW Tags in Paderborn hat die Ferienwelt Winterberg noch einiges mehr aufgefahren. „Sportliches Nordrhein-Westfalen“ lautet das Thema auf der Paderkampfbahn. Und dabei steht der Wintersport ganz hoch im Kurs. Neben den Ausscheidungskämpfen zum Schneeball-Schlacht Weltcup präsentiert die Ferienwelt Winterberg eine echte Bob-Anschubstrecke. Statt Kufen verfügt das 200 Kilo schwere Gerät über Rollen.

 

Der Zweierbob gleitet nicht in einer Eisrinne, sondern auf einem 60 m langen Schienenstrang, auf dem die Besucher ihn so schnell wie möglich auf Schwung bringen sollen. Mitmachen beim Einzelwettbewerb kann Jedermann und Jedefrau. Die Geschwindigkeit wird elektronisch gemessen. Am Sonntag steht dann der Familienanschub auf dem Programm. Je ein Erwachsener und ein Kind bilden ein Bobteam. Ein Riesenspaß und ein Erlebnis, sowohl für Fans des Bobsports, als auch für diejenigen, die noch nie einen Bobschlitten live erlebt haben. Weiterhin ist Winterberg mit dabei auf der „Reise durch Nordrhein-Westfalen“.

 

Auf der Touristischen Meile will die Ferienwelt Lust machen auf Bewegung in der Natur. Im „Best of Wandern Testcenter“ können die Besucher hochwertige Wanderschuhe testen. Und auch mal probieren, wie es ist, den Boden hautnah unter den Fußsohlen zu spüren, auf dem „Trail für Barfüße“. Kulinarische Highlights dürfen bei so einem Event nicht fehlen. Spitzengastronomen der Region zeigen auf dem Domplatz, was sie zu bieten haben. Auch hier ist Winterberg mit dabei.

 

Der Club der Köche Hochsauerland präsentiert Spezialitäten der Region, angepasst an die Landesfarben. Auch hier findet sich das Thema Winter wieder. Eine süße Spezialität sind die Winterberger Schneebälle. Egal wie – jeder Treffer zählt Mit Helm und Handschuhen „bewaffnet“ werden die Starter beim Schneeball-Schlacht Weltcup das „Schlachtfeld“ betreten. Mitmachen kann eigentlich Jeder. Gefragt ist nicht Kraft, sondern Zielgenauigkeit, Schnelligkeit und Täuschungsvermögen.

 

Denn der Gegner soll nicht ausweichen können. Es gilt, ihn auf voller „Breitseite“ zu erwischen. Beim Schneeball-Schlacht Weltcup ist so gut wie alles erlaubt was Erfolg verspricht: Tricksen, täuschen, überlisten – Hauptsache treffen! Jeder Schneeball, der den Körper des Gegners trifft, gibt einen Wertungspunkt. Die gemischten Teams (Männer und Frauen) treten im KO-System gegeneinander an. Das Team, das in der vorgegebenen Spielzeit die meisten Treffer erzielt, gewinnt und zieht in die nächste Runde ein.

 

Zwei mal drei Minuten lang versuchen die Werfer möglichst viele Punkte zu bekommen. Und dieser Zeit heißt es „Kämpfen bis zum Umfallen“. Werfen für den Guten Zweck Das Startgeld soll an die Bürgerstiftung Paderborn gehen. Die Bürgerstiftung engagiert sich für die Mittagsverpflegung bedürftiger Schüler und Schülerinnen der Offenen Ganztagsschulen. Der Vorstand hat dafür einen besonderen Essensfonds eingerichtet. Damit reagiert die Stiftung auf die Beobachtungen des Qualitätszirkels für Offene Ganztagsschulen, wonach sich viele Eltern aufgrund ihrer finanziellen Situation das Schulessen nicht leisten können und gezwungen sind, ihre Kinder abzumelden.

 

Weitere Infos:

 

Quelle: Jessica Korn (Verein für Stadtmarketing Winterberg mit seinen Dörfern)

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06 1983 · 07 4 · # Sonntag, 17. Dezember 2017