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Am 17. und 18. August trafen sich 60 Trainerinnen und Trainer auf Schloss Gimborn zum nunmehr bereits 7. Netzwerktreffen. Die Projektleitung freute sich, aus ganz Nordrhein-Westfalen und dem Bundesgebiet Pädagöginnen, Trainerinnen und Trainer, sowie Polizeibeamte begrüßen zu dürfen. Fotos: Privat

 

Marienheide – Seit 1994 arbeiten die Volkshochschule und Kreispolizeibehörde des Oberbergischen Kreises, wie auch der Dachverband der Polizeisportvereine NRW / Deutschland überaus erfolgreich in einer gemeinsamen Kooperation. Ziel ist, mit unterschiedlichsten Konzeptionen qualitativ hochwertige Angebote zur Gewaltprävention anbieten zu können.

 

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(l.) Neue Vertrauens- und Verantwortungsspiele probieren die Trainer erst mal selber aus. (r.) Vorstellung und Besprechung der Qualitätsstandards zum „neuen“ Kindergartenprogramm.

 

Der „Schlüssel zum Erfolg“ liegt nach Darstellung der Projektleitung in einem ganzheitlichen Ansatz aller am Erziehungsprozess beteiligten Personen und Institutionen. Einerseits sollen die angebotenen Präventionstrainings Kinder und Jugendliche in die Lage versetzen, weder Opfer noch Täter zu werden und andererseits sollen Eltern, Lehrer und sonstiges Personal durch Vorbild, konsequente Intervention und Trainings, Kindern und Jugendlichen Normen und Werte vermitteln, die zu einem sozialen und gewaltfreien Leben führen.

 

Seit nunmehr vielen Jahren bieten die Kooperationspartner hierfür Qualifizierungen an, in denen Interessierte zu Trainerinnen und Trainern für „Selbstsicherheitstrainings für Mädchen und Frauen“, „Konflikttrainings für Jungs“ und „Mut tut gut“ ausgebildet werden. Nicht ganz ohne Stolz berichtet die Projektleitung, dass im laufenden Herbstsemester der/die 1300. Trainer/-in mit Abschluss der Ausbildung seine/ihre Arbeit aufnehmen kann. Die Entwicklungen haben gezeigt, dass Konzepte zur Gewaltprävention möglichst frühzeitig und nachhaltig angeboten und durchgeführt werden sollten.

 

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In diesem Bewusstsein hat die Arbeitsgemeinschaft „Emanzipatorische Jugendarbeit“ nach den Konzepten für die weiterführenden Schulen und „Mut tut gut“ für Grundschulkinder nunmehr die Angebotspalette auf die Kindergartenkinder ausgeweitet. Die konzeptionellen Vorüberlegungen und Qualitätsstandards wurden beim diesjährigen Netzwerktreffen inhaltlich diskutiert und verabschiedet.

 

 

„Wir freuen uns auf interessierte Kindergärten, die mit uns in einem Pilotbetrieb das neue Konzept ausprobieren möchten“ erklärten die Gesamtverantwortlichen Monika Büttner von der Kreisvolkshochschule, Freddy Müller von der Kreispolizeibehörde und Gerd Scheibe vom Dachverband der Polizeisportvereine und ergänzten ihre Informationen um den Hinweis, dass in den im nächsten Monat beginnenden Qualifizierungen noch Plätze frei sind.

 

Quelle: Netzwerk „Emanzipatorische Jugendarbeit“

 


 

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06 1259 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017