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Ab 1. September 2007 gilt ein bundesweites Rauchverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. In S-Bahnen darf schon jetzt nicht mehr geraucht werden. Ein idealer Zeitpunkt, mit dem Rauchen aufzuhören. Woran viele nicht denken: Arzt oder Apotheker sind wichtige Verbündete auf dem Weg in die Rauchfreiheit.

 

Karlsruhe – Der gesellschaftliche Druck wächst. Ab 1. September werden viele öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel zu Nichtraucherzonen. Ein idealer Zeitpunkt, mit dem Rauchen aufzuhören. Mit guten Vorsätzen alleine scheitern aber viele bereits nach wenigen Tagen. Woran die Wenigsten denken: Arzt oder Apotheker sind wichtige Verbündete auf dem Weg in die Rauchfreiheit. Sie helfen mit Tipps zur Verhaltensänderung und wirksamen Medikamenten. Seit Kurzem steht beispielsweise ein neues nikotinfreies Medikament zur Verfügung, das speziell zur Tabakentwöhnung entwickelt wurde.

 

Ändert sich unser Bewusstsein gegenüber dem blauen Dunst? Fest steht, dass unsere Gesellschaft heutzutage Rauchern gegenüber nicht mehr so tolerant ist, wie sie es noch vor Jahren war. Einer aktuellen Umfrage der Europäischen Kommission zufolge bitten über die Hälfte der Befragten zumindest gelegentlich Raucher in ihrer Umgebung, auf die Zigarette zu verzichten.

 

Ab dem 1. September wird es auch in Deutschland für Raucher eng – in öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln darf nicht mehr geraucht werden. Wenn ein Raucher den Entschluss gefasst hat, mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Methoden, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen. Raucher, die vom Glimmstängel loskommen möchten, sollten dazu ermutigt werden, einen Arzt aufzusuchen. Denn die aussichtsreichste Methode für ausstiegsmotivierte Raucher ist die Tabakentwöhnung unter ärztlicher Anleitung verbunden mit einer medikamentösen Therapie sowie einer Verhaltensänderung.

 

Die Wirkung von Nikotin – Die Sucht beginnt im Hirn Beim Rauchen wirkt bereits der erste Zug an der Zigarette stimulierend. Schon zehn bis zwanzig Sekunden nach der Inhalation löst das Nikotin Glücks- und Belohnungsgefühle sowie Entspannung aus – durch Dopaminausschüttung im Gehirn hervorgerufen. Nach kurzer Zeit gewöhnt sich das Gehirn daran und verlangt den Stoff immer wieder.

 

Bleibt die Nikotinzufuhr aus, treten Entzugssymptome wie beispielsweise Stimmungsschwankungen oder Aggressivität auf. Was viele unterschätzen: Rauchen ist eine Kombination aus körperlicher und seelischer Abhängigkeit, die von Faktoren wie zum Beispiel Stress, persönlichen Gewohnheiten und dem Arbeitsumfeld beeinflusst wird.

 

Ein starker Wille reicht daher auf Dauer selten aus: Nur drei bis fünf von 100 Rauchern schaffen den kalten Entzug ohne weitere Hilfen. Diese Schlusspunktmethode ist meist nur bei Gelegenheitsrauchern erfolgreich, Gewohnheitsraucher brauchen professionelle Unterstützung. Mit einem neuen Medikament der Zigarette den Kampf ansagen Seit März 2007 gibt es eine neue Pille gegen den blauen Dunst, die Raucher bei ihrem Kampf gegen die Sucht unterstützt.

 

Diese wurde speziell für die Tabakentwöhnung entwickelt und ist nikotinfrei. Das Medikament reduziert die Entzugssymptome und verringert das Verlangen nach einer Zigarette. Gleichzeitig wird im Fall eines Rückfalls das durch das Rauchen ausgelöste Belohnungsgefühl reduziert. Das ist der Grund, weshalb fast die Hälfte der untersuchten Anwender die ersten schwierigen Monate der Nikotinentwöhnung erfolgreich übersteht. Das Medikament wird vom Arzt verschrieben und kostet pro Tag etwa so viel wie ein Päckchen Zigaretten. Die Krankenkassen tragen die Kosten der Therapie – wie bei anderen Tabakentwöhnungsmitteln – nicht. Hilfreiche Informationen rund um das Thema Nichtrauchen finden Sie hier. 

 

 

 

 Quelle (Foto & Text): Pfizer GmbH

 

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06 1101 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017