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VfL Gummersbach fährt auch in der Saison 2009/10 einen wirtschaftlichen Konsolidierungskurs und möchte damit “Kosten reduzieren”…

Zouzou - Francois-Xavier Houlet
Die VfL Handball Gummersbach GmbH muss ihren wirtschaftlichen Konsolidierungskurs auch in der Saison 2009/10 weiterführen. Bedingt durch die Wirtschaftskrise gestaltet sich die Suche nach neuen Sponsoren schwierig, so dass sich die wirtschaftliche Situation des Clubs trotz reduziertem Etat nicht entspannt hat. VfL Gummersbach GmbH Geschäftsführer Francois Xavier Houlet und Aufsichtsratsvorsitzender Claus Horstmann haben die Mannschaft heute in einem Gespräch über die kritische finanzielle Situation informiert und das Team um seine Mithilfe gebeten. Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de

 

Gummersbach – Die Mannschaft zeigte sich gesprächsbereit, so dass es in den nächsten Tagen weitere Treffen geben wird, bei denen über Möglichkeiten der Gehaltseinsparung gesprochen wird. „Nach den sportlichen Erfolgen der letzten Saison wird die kommende Saison nicht einfach für uns werden. Wir haben bereits zu Jahresbeginn gesagt, dass wir wegen rückläufiger Sponsoring- und Zuschauereinnahmen sowie geringer Dauerkartenverkäufe einen Konsolidierungskurs einschlagen müssen.

 


Durch die Wirtschaftskrise hat sich die Situation nicht verbessert, so dass wir uns noch stärker zurücknehmen müssen. Die gesamte oberbergische Region ist betroffen – und somit auch unsere Partner, Sponsoren und Fans. Aufgrund der Risiken auf der Einnahmenseite müssen wir unseren Konsolidierungskurs noch konsequenter vorantreiben und auf der Kostenseite etwas tun und die Kosten des Spielerkaders reduzieren. Dies wird eine große Herausforderung, weil wir andererseits die Qualität des Kaders möglichst nicht schmälern wollen“, so VfL Gummersbach Aufsichtsratsvorsitzender Claus Horstmann.

 

Der Aussichtsratschef weist darauf hin, dass es sich um kein hausgemachtes VfL-Problem handelt. „Derzeit geht es vielen Handballvereinen ähnlich wie uns. Die Gehälter der Spieler sind bei sportlich ambitionierten Zielen nicht refinanzierbar.“ Claus Horstmann ist trotzdem positiv gestimmt, dass der VfL die wirtschaftliche Herausforderung meistern werde und der Club trotz Sparkurs auf einem guten Weg sei. „Wir haben eine junge Mannschaft mit Perspektive und setzen noch stärker auf die Nachwuchsarbeit und Kooperation mit der Akademie.

 

Dazu treiben wir den Bau einer Multifunktionshalle in Gummersbach voran, die unsere Situation deutlich verbessern würde“, so der Aufsichtsratschef. „Wir müssen in allen Bereichen die Kosten senken. Davon ist natürlich auch die Mannschaft betroffen. Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden werden, mit der beide Seiten leben können. Nicht nur für Gummersbach ist es wirtschaftlich derzeit sehr schwierig. Die Rezession trifft den VfL genauso wie viele Firmen und andere Clubs. In wirtschaftlich schweren Zeiten sitzt das Geld nicht mehr so locker, wir müssen um jeden Sponsor hart kämpfen.

 

Aber ich will nicht an die Sponsoren denken, die wir nicht bekommen, sondern mich lieber bei unseren Partnern für ihre Treue bedanken, die trotz der angespannten Situation bei uns bleiben“, so François-Xavier Houlet, Geschäftsführer VfL Handball Gummersbach GmbH.

 

 

 


 „Die wirtschaftliche Problematik, in der der VfL steckt, ist uns bewusst und wir möchten den Club unterstützen, damit er zukunftsfähig bleibt. Jeder von uns will helfen, doch wir müssen auch für uns überlegen, welche Einschnitte für uns verkraftbar sind. Wir wollen nun die weiteren Gespräche abwarten, dann schauen wir weiter“, so Mannschaftskapitän Robert Gunnarsson.

 

 

 

Der VfL Gummersbach vor der Handballsaison 2009/10


Der VfL Gummersbach beendete die vergangenen Saison mit einem großen Triumph: Das Team von Trainer Sead Hasanefendic gewann gegen den slowenischen Vertreter Gorenje Velenje den EHF-Pokal. Damit holte die Mannschaft nach 26-jähriger Durststrecke wieder einen europäischen Titel ins Oberbergische.

 

 


Auch im DHB-Pokal zeigten der VfL Gummersbach ihre Stärke: Die Mannschaft qualifizierte sich nicht nur erstmals für das Final Four in Hamburg, sondern gewann nach sensationellem Spiel das Halbfinale gegen den HSV und zog in das Finale gegen den THW Kiel ein, das jedoch verloren wurde.

 

 

In der Toyota Handballbundesliga belegte der VfL den neunten Platz. Insbesondere in der Hinrunde gab es einige unnötige und unglückliche Punktverluste, so dass es nicht zu einer besseren Platzierung gereicht hat. Für das internationale Geschäft hat sich der VfL aber trotzdem qualifiziert – und das sogar doppelt: Gummersbach konnte sich aussuchen, ob das Team als EHF-Pokalsieger im EHF-Pokal spielt oder als Deutscher Vizepokalsieger im Pokal der Pokalsieger antritt. Der VfL entschied sich für den Pokal der Pokalsieger und trifft hier auf KH Kastrioti-Ferizaj aus dem Kosovo. Das Hinspiel findet am Wochenende 14./15. November in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle statt, das Rückspiel im Kosovo ist für das Wochenende 21./22. November terminiert.

 

 

Der Kader des VfL Gummersbach für die Saison 2009/10 besteht aus 19 Spielern. Dazu könnte noch der iranische Nationalspieler Allahkaram Esteki stoßen, der derzeit ein Probetraining beim VfL absolviert. Der 21-jährige Rechtshänder trainierte bereits die ersten beiden Vorbereitungswochen mit, reiste dann aber zur Junioren-Weltmeisterschaft nach Ägypten, um dort für sein Heimatland zu spielen. In den nächsten Tagen wird Allahkaram wieder in Gummersbach zurück erwartet. Sollte der 36-fache iranische Nationalspieler überzeugen, ist ein Vertrag mit dem Rückraumspieler möglich.

 

 


Mit einem Durchschnittsalter von knapp 24 Jahren geht der VfL Gummersbach mit einem deutlich verjüngten Kader in die neue Saison. Mit Ole Rahmel, Jonathan Eisenkrätzer, Robin Teppich, Adrian Rother und Markus Hammerschmidt finden sich fünf Spieler aus der vereinseigenen Akademie bei den Profis wieder.

 

 


Auch bei den Neuzugängen wurden ausnahmslos junge Spieler verpflichtet. Dass die „Youngster“ nicht direkt die Lücke schließen können, die die erfahrenen Abgänge Momir Ilic (THW Kiel), Nándor Fazekas (MKB Veszprém) und Alexis Alvanos (Rhein-Neckar-Löwen) hinterlassen haben, ist sicherlich jedem klar.

 

 

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„Wir haben in diesem Jahr verstärkt auf junge Spieler gesetzt. Dadurch darf man sicherlich von meiner Mannschaft auf Anhieb noch keine Wunderdinge erwarten, aber wir haben mit Sicherheit noch einiges Steigerungspotenzial“, so VfL-Coach Sead Hasanefendic.

 

 

Die Vorbereitung auf die kommende Bundesligasaison verlief bisher durchaus positiv: Trotz einiger Verletzungssorgen (Torwart Lucau verletzte sich im ersten Training an der Schulter, Adrian Wagner und Robin Teppich wurden und werden durch Achillessehnenbeschwerden behindert) zeigte der VfL ansprechende Leistungen und gewann die Turniere in Kleinostheim und Linden. Starke Leistungen zeigte das Team auch beim International-Handball-Cup in Lüneburg gegen die Spitzenteams Medvedi Moskau und Croatia Zagreb. Auch das einzige Testspiel in Gummersbach gegen den französischen Erstligisten Toulouse HB endete mit einem klaren Sieg für den VfL.

 

 

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Nach dem Wechsel von Kapitän Momir Ilic zum THW Kiel hat der VfL einen neuen Spielführer: Kreisläufer Robert Gunnarsson wurde von der Mannschaft als neuer „Leitwolf“ gewählt. Der 29-jährige isländische Nationalspieler ist der dienstälteste Profi beim VfL. Bereits seit 2005 geht der „Eiskrieger“ auf Torjagd für die Oberbergischen.

 

 

Der VfL Gummersbach wird in der Saison 2009/10 neun Spiele in der Kölner LANXESS arena (darunter die fünf Topspiele gegen Kiel, Hamburg, Rhein-Neckar-Löwen, Flensburg, Magdeburg) austragen. Die restlichen acht Partien werden in der Gummersbacher Eugen Haas-Halle gespielt. Das Saisonziel ist ein Platz unter den ersten zehn Mannschaften der Tabelle sowie ein erneut positives Abschneiden im nationalen und internationalen Pokalwettbewerb.

 

Der Saisonetat liegt bei 4,2 Millionen Euro und ist damit um 300.000 Euro kleiner als im vergangenen Jahr. Die VfL Handball Gummersbach GmbH wird ihren wirtschaftlichen Konsolidierungskurs auch in der Saison 2009/10 weiterführen müssen. Bedingt durch die Wirtschaftskrise gestaltet sich die Suche nach neuen Sponsoren schwierig, so dass sich die wirtschaftliche Situation der GmbH trotz reduziertem Etat nicht entspannt hat.

 

 

Die Neuzugänge Steffen Fäth: Ein VfL-Neuzugang war mit großem Erfolg bei den Junioren-Weltmeisterschaften aktiv: Steffen Fäth war ein Garant für den Finalsieg des deutschen Teams in Ägypten. Das 19- jährige Rückraumtalent kam von den Rhein-Neckar-Löwen ins Oberbergische und wurde vorerst ausgeliehen. Eine Verpflichtung über die Saison 2009/10 ist vorgesehen. Der 1,94 große und 88 Kilogramm schwere Rechtshänder gilt als eine der großen Nachwuchshoffnungen des deutschen Handballs. Steffen Fäth ist eine feste Größe in der Juniorennationalmannschaft und bereits in den Focus von Bundestrainer Heiner Brand gerückt. Steffen ist Allrounder, fühlt sich aber auf der halblinken Königsposition am wohlsten. Er besitzt noch ein Zweitspielrecht für die HSG Frankfurt RheinMain, seine Konzentration liegt jedoch eindeutig auf dem VfL Gummersbach.

 

 

„Ich freue mich sehr auf die Zeit beim VfL Gummersbach. Es wird ein tolles Erlebnis in einem Club mit so viel Handballtradition zu spielen“, sagt SteffenFäth. Durch seinen Wechsel verspricht er sich, weiter Fuß in der Handballbundesliga zu fassen. „Mein Ziel ist es, mich in Gummersbach weiterzuentwickeln und möglichst viele Spielanteile zu bekommen. Ich will so gut es geht dabei helfen, die vom Club gesetzten sportlichen Ziele zu erreichen.“

 

 

Zarko Markovic: Der montenegrinische Nationalspieler Zarko Markovic (23) kam vom ungarischen Spitzenclub MKB Veszprem und unterschrieb einen Dreijahresvertrag bei den Oberbergischen. Der Linkshänder wird auf der halbrechten Rückraumposition spielen. Der 1,98 Meter große und 102 Kilogramm schwere Rückraumshooter ist für seine Wurfkraft bekannt, zusammen mit VfL-Torwart Goran Stojanovic stand er bereits 35-mal für sein Heimatland Montenegro auf der Platte.

 

 

„Ich freue mich, bei solch einem bekannten Verein wie dem VfL Gummersbach spielen zu dürfen. Es war mein Wunschtraum hierhin zu wechseln“, freut sich der Linkshänder über sein Engagement bei den Oberbergischen.

 

 

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„Zarko ist ein junger Spieler, der in der Nationalmannschaft seine große Wurfqualität gezeigt hat. Er hatte in Veszprem große Konkurrenz auf seiner Position und hat daher nur wenige Spielanteile bekommen. Doch ich bin überzeugt, dass noch viel Entwicklungspotenzial in ihm steckt. Bei seinen Voraussetzungen erwarte ich besonders noch eine Steigerung in der Defensive. Ich denke, Zarko wird zusammen mit Adrian Pfahl im rechten Rückraum ein sehr gutes Duo bilden“, so VfL-Geschäftsführer François-Xavier Houlet (l.).

 

 

Herdeiro Lucau: Der 22-Jährige Torwart Herdeiro Lucau wechselt vom schwedischen Vizemeister Guif Eskilstuna ins Oberbergische und hat hier einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Der 1,93 Meter große und 95 Kilogramm schwere Student stand bereits mehrmals für das schwedische Nationalteam zwischen den Pfosten. Er erlernte das Torwarthandwerk bei Skanela IF im Stockholmer Vorort Märsta, von wo er über den Stadtrivalen Djurgarden im Herbst 2005 schließlich zu Guif Eskilstuna stieß. Im November 2008 gab Herdeiro Lucau bereits ein Kurzgastspiel in der Handballbundesliga. Damals vertrat er beim THW Kiel seinen verletzten Landsmann Andreas Palincka. Herdeiro Lucau stand laut spanischen Presseinfo vom 24.08.2009 5 Zeitungsberichten auch auf dem Wunschzettel von Valladolid, doch „Löken“ (so sein Spitzname) entschied sich für einen Wechsel ins Oberbergische.

 

„Der VfL Gummersbach ist ein Traditionsverein, den man in der ganzen Handballwelt kennt. Zudem hat die Mannschaft erst vor einigen Tagen den EHF-Pokal gewonnen. Das zeigt, welche Qualität das Team hat. Ich freue mich, dass der Wechsel geklappt hat und werde in den nächsten Jahren alles dafür geben, erfolgreich mit dem VfL zu spielen. Auch freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Goran Stojanovic. Er ist ein Weltklassetorwart, von dem ich noch viel lernen kann“, so Herdeiro Lucau.

 

 

Markus Hammerschmidt/Adrian Rother: Die VfL Handball Gummersbach GmbH hat zudem zwei weitere Spieler der vereinseigenen Handballakademie verpflichtet: So unterschrieb Torwart Markus Hammerschmidt (19) einen Drei-Jahres-Vertrag. Der gebürtige Thüringer ist seit 2005 in der Akademie des VfL Gummersbach. Der 1,93 große und 90 Kilogramm schwere Abiturient hat mit starken Leistungen bei der A-Jugend und der zweiten Herrenmannschaft auf sich aufmerksam gemacht. Zudem ist er bereits seit einigen Jahren Jugendnationalspieler.

 

 

„Es war immer mein großes Ziel, in den Profikader zu kommen. Daher bin ich sehr froh, dass ich beim VfL einen Vertrag unterschreiben konnte. Ich will meine Leistung von Training zu Training verbessern und mich weiterentwickeln“, sagt Markus.

 

 

Ebenfalls aus der Handballakademie stammt der Linkshänder Adrian Rother (20), der ebenfalls einen Dreijahresvertrag beim VfL unterschrieben hat. Der gebürtige Berliner ist seit 2005 in Gummersbach und hat sich hier zu einem flinken, kämpferisch starken Rechtsaußen entwickelt. Er hat mit sieben Jahren mit dem Handballspiel begonnen, sein erster Verein war der PSV Tegel-Berlin.

 

 

„Mein Ziel ist es, mich in der Profimannschaft zu etablieren und so viel Einsatzzeiten zu bekommen wie möglich“, sagt Adrian.

 

 

 „Wir bleiben bei unserer Linie und integrieren weiterhin talentierte Akademiespieler in unseren Profikader. Markus und Adrian haben Zukunft. Wir wollen sie fördern und Bundesligaspieler aus ihnen machen“, so VfL-Geschäftsführer François-Xavier Houlet.

 

 

 

Interview mit François-Xavier Houlet (Geschäftsführer VfL Handball Gummersbach GmbH)

 

  • Was sind die sportlichen Ziele des VfL Gummersbach für die kommende Saison? Was kann der VfL erreichen?

Wir haben einen Umbruch eingeleitet und gehen mit einer stark verjüngten Mannschaft in die neue Handballsaison. Wir befinden uns in einer Art sportlicher Konsolidierungsphase und wollen auf die Jugend setzen, um hier kontinuierlich etwas aufzubauen. Daher gehe ich davon aus, dass das Team Zeit braucht und nicht sofort seine volle Leistungsfähigkeit zeigen kann. Doch wenn die Spieler sich etabliert und ihre Erfahrungen in der besten Liga der Welt gesammelt haben, haben wir eine sehr gute Basis für die Zukunft. Ich tue mich etwas schwer damit, jetzt schon ein Saisonziel festzulegen, obwohl noch kein einziges Ligaspiel gemacht worden ist. Doch wenn wir zum Saisonende in der ersten Hälfte der Tabelle stehen, bin ich sehr zufrieden. Natürlich wäre es sensationell, wenn die Mannschaft dazu die Leistung der vergangenen Saison wiederholen und sich erneut für das Final Four um den DHB-Pokal qualifizieren könnte. Auch im Pokal der Pokalsieger wollen wir eine gute Rolle spielen, vielleicht können wir die kommende Saison wieder mit einem Pokalgewinn krönen. Das Team muss die Abgänge von drei Stammspielern verkraften.

 

 

  • Wie können diese Abgänge kompensiert werden?

Ich denke schon, dass wir einige Spieler im Kader haben, die eine Führungsrolle übernehmen können und diese auch schnell annehmen werden. Goran Stojanovic ist ein Kandidat dafür. Er gehört zu den besten Torhüter der Liga und sein Wort hat in der Mannschaft Gewicht, er wird sicher eine Führungsrolle übernehmen. Auch Drago Vukovic wird sich steigern und mehr Verantwortung im Spiel und außerhalb übernehmen. Als Ausländer ist das erste Jahr in einem neuen Land immer sehr schwer, das weiß ich aus eigener Erfahrung, doch man hat schon in den Vorbereitungsspielen gemerkt, dass Drago nun so richtig in Gummersbach angekommen ist und eine neue Rolle im Team übernehmen will. Der VfL hat seit einigen Tagen einen Juniorenweltmeister in seinem Team. Wir sind sehr stolz, dass mit Steffen Fäth einer unserer Neuzugänge Juniorenweltmeister geworden ist. Er ist ein hoffnungsvoller Spieler – nicht nur für den VfL, sondern auch für die Nationalmannschaft. Wegen dem WM-Einsatz konnte Steffen kaum an der Vorbereitung teilnehmen, das ist natürlich schade. Doch was er in Ägypten gelernt hat, ist sehr wichtig für seine Entwicklung und wird sich später auszahlen. Er kann einer der Überraschungsspieler der Liga werden, doch wir dürfen nicht vergessen, dass er noch ein sehr junger Spieler ist. Wunderdinge können wir nicht von ihm erwarten.

 

 

  • Was ist von den weiteren Neuzugängen zu erwarten?

Für Zarko Markovic gilt die Regelung, dass das erste Jahre ein Lehrjahr ist. Er hat in der montenegrinischen Nationalmannschaft und in der Vorbereitung gezeigt, wie torgefährlich er ist und dass er über einen Mordswurf verfügt. Ich hoffe nun, dass er sich auch noch in der Defensive verbessert. Er wird mit Adrian Pfahl eine sehr gute Kombination im rechten Rückraum bilden. Herdeiro Lucau ist ebenfalls ein sehr junger Spieler, dem die Erfahrung noch fehlt. Er hat einige Qualitäten, wird aber noch Zeit brauchen, bevor er seine volle Leistungsstärke erreicht. Er ist sehr groß und muskulös und somit ein ganz anderer Torwarttyp als Goran Stojanovic, daher könnten die beiden ein gutes Gespann bilden. Allahkaram Esteki versuchen wir, so schnell wie möglich wieder nach Gummersbach zu holen. Er soll hier weiter zur Probe trainieren. Danach werden wir eine Entscheidung treffen, ob er für uns interessant ist. In den beiden Wochen, in denen er bei uns mittrainiert hat, hat er einen guten Eindruck hinterlassen – sportlich wie menschlich. Und auch bei der Junioren- WM in Ägypten gehörte er zu den besten Spielern seines Landes. Dazu haben wir mit Adrian Rother und Markus Hammerschmidt noch zwei Spieler aus unserer Akademie in den Profikader übernommen. Die beiden haben in der A-Jugend und in der zweiten Mannschaft gute Leistungen gezeigt und haben durchaus Perspektive.

 

 

  • Der VfL hat einen der jüngsten Kader der Liga. Was müssen die jungen Spieler auftreten, um sich in der Liga zu etablieren?

Ich hoffe, die Spieler zeigen Charakter, das ist das Wichtigste. Was wir an Erfahrung verloren haben, müssen wir mit Arbeit und Charakter kompensieren. Auch wenn wir einen der jüngsten Kader haben, dürfen wir nicht schüchtern auftreten – dann werden wir nichts erreichen. Die Jungs müssen frech und respektlos aufspielen und sich nicht vor den großen Namen in der Liga verstecken. Weitere Voraussetzungen für den Erfolg sind Disziplin und harte Arbeit, doch da mache ich mir keine großen Sorgen. Ich bin mir sicher, dass unser Trainergespann das richtige Händchen beweist und niemand im Training die Zügel schleifen lassen wird.

 

 

  • Die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland geht auch nicht am Handball vorbei. Wie hart ist der VfL Gummersbach betroffen?

Nicht nur für Gummersbach ist es wirtschaftlich derzeit sehr schwierig. Die Rezession trifft den VfL genauso wie viele Firmen und andere Clubs. In wirtschaftlich schweren Zeiten sitzt das Geld nicht mehr so locker, wir müssen um jeden Sponsor hart kämpfen. Aber ich will nicht an die Sponsoren denken, die wir nicht bekommen, sondern mich lieber bei unseren Partnern für ihre Treue bedanken, die trotz der angespannten Situation bei uns bleiben.

 

 

  • In diesem Jahr finden neun VfL-Heimspiele in Köln und acht in Gummersbach statt. Was ist der Grund für diesen Rückzug ins Oberbergische?

Die Entscheidung, wieder häufiger in Gummersbach zu spielen, ist nicht ganz plötzlich gekommen. Auch in der vergangenen Saison haben wir schon mehrmals in der Eugen Haas- Halle gespielt. Die LANXESS arena bietet tolle Voraussetzungen für große Spiele und ist aus sponsoring- und marketingtechnischen Gründen ideal. Sie ist eine hervorragende Bühne. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass 17 Ligaspiele in der LANXESS arena nicht tragbar sind. Die Zuschauerzahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Es macht keinen Sinn vor 2000 Zuschauern in der riesigen Arena zu spielen, daher treten wir gegen die „kleinen“ Gegner in der Eugen-Haas-Halle an. Zudem wollen wir uns auch in Gummersbach positionieren – immer mit der großen Hoffnung im Kopf, dass irgendwann die neue Halle auf dem Steinmüller-Gelände gebaut wird.

 

 

 

 

Interview mit VfL-Trainer Sead Hasanefendic Sead Hasanefendic

 

  • Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft für die neue Saison?

Vor uns liegt eine schwere Saison. Wir haben erfahrene Leistungsträger abgegeben und ausschließlich junge Spieler verpflichtet. Daher darf man sicherlich von meiner Mannschaft auf Anhieb keine Wunderdinge erwarten. Ich denke aber, dass in vielen Spielern noch Steigerungspotenzial steckt. Die Jungs müssen den Willen haben, sich verbessern zu wollen und hart an sich arbeiten, dann werden sie auch die Früchte ihrer Arbeit ernten. Ich bitte das Publikum um Unterstützung, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Die jungen Spieler werden Fehler machen, da brauchen sie die Zuschauer, die hinter ihnen stehen.

 

 

  • Wie kann die durch den Weggang von Momir Ilic entstandene Lücke geschlossen werden?

Das wird nicht einfach werden, denn so ein Weltklassespieler wie Momir Ilic kann nicht durch einen Spieler komplett ersetzt werden. Hier steht die ganze Mannschaft in der Pflicht. Wir müssen noch mehr als Kollektiv auftreten, damit uns die fehlenden Tore von Momir nicht so sehr wehtun. Jeder Spieler muss pro Spiel ein bis zwei Tore mehr erzielen – dann können wir Momir ersetzen. Momir hat jedoch auch eine sehr wichtige Rolle in der Defensive gespielt, da ist mir eine Stütze in der Deckung weggefallen. Diesen Verlust müssen nun die anderen Spieler kompensieren.

 

 

  • Wie schätzen Sie den ersten VfL Gegner, die HSG Düsseldorf, ein?

Es ist immer schwierig, gleich zu Beginn gegen einen Aufsteiger zu spielen, weil die Mannschaft meist noch voller Aufstiegseuphorie ist. Wichtig sind für uns aber nicht nur das Spiel gegen Düsseldorf, sondern auch die beiden folgenden Spiele in Wetzlar und zuhause gegen TuS N-Lübbecke. In diesen drei Spielen wird sich entscheiden, in welche Richtung unser sportlicher Weg in dieser Saison führt: Gewinnen wir alle drei Spiele und holen sechs Punkte, ist ein Platz im oberen Tabellendrittel möglich. Holen wir vier Punkte bleiben wir wohl im Mittelfeld der Liga stecken und sollten wir nur zwei Punkte holen, müssen wir uns an den Mannschaften des unteren Tabellendrittels orientieren.

 

 

  • Wer wird den Titel gewinnen? Droht erneut ein Alleingang einer Mannschaft?

Ich glaube nicht, es gibt in diesem Jahr mehrere Titelanwärter. Kiel ist natürlich weiterhin Favorit und wird auch trotz der Abgänge von Karabatic, Kavticnik und Lövgren wieder ganz oben mitspielen. Sie haben immer noch eine extrem starke Mannschaft. Sehr gut verstärkt hat sich auch der HSV, der Kader ist noch mal deutlich verstärkt worden und gehört nun zu den ganz heißen Titelanwärtern. Auch die Rhein-Neckar-Löwen werden im Meisterschaftsrennen ein Wörtchen mitreden und haben ähnliche Qualität wie Kiel und Hamburg. Immer zu beachten ist auch der TBV Lemgo und die SG Flensburg-Handewitt. Der VfL Gummersbach hat zwei Drittel der Saisonvorbereitung hinter sich gebracht.

 

 

  • Wie lautet Ihre Zwischenbilanz?

Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden, das waren sehr, sehr gute Wochen. Die Spieler waren mit großem Engagement und viel Einsatz bei der Sache und auch die beiden Turniere in Kleinostheim und Linden verliefen sehr positiv. Wir haben unter anderem gegen Großwallstadt, Melsungen und zweimal Wetzlar gespielt und alle Spiele gewonnen. Das war schon sehr ordentlich von meiner Mannschaft. Ein sehr gutes Spiel hat meine Mannschaft dann in Lüneburg gegen Medvedi Moskau gezeigt. Dass wir gegen so ein Weltklasseteam gewonnen haben, ist ähnlich als wenn der 1. FC Köln gegen Chelsea gewinnt. Wenn ich mir die Leistungen in den Vorbereitungsspielen ansehe, bin ich durchaus positiv gestimmt, aber letztlich zählen nur die Punktspiele.

 

  • Es gab einige Verletzungssorgen zu beklagen.

Ja, wir hatten mit einigen kleineren Problemen zu kämpfen. Adrian Wagner und Robin Teppich konnten wegen Verletzungen nur eingeschränkt mittrainieren. Robin ist zwar wieder fit, doch Adrian wird voraussichtlich wegen einer Achillessehnenverdickung zum Saisonstart gegen Düsseldorf fehlen. Zudem ist Kevin Jahn nach seiner Knieoperation noch im Aufbautraining. Steffen Fäth und Allahkaram Esteki waren bei der Junioren- Weltmeisterschaft im Einsatz und waren nur kurze Zeit bei der Mannschaft. Herdeiro Lucau war erst verletzt und fehlte dann aus familiären Gründen einige Tage, so dass er auch nicht bei jedem Training dabei war. Bei unserem kleinen Kader machen sich solche Ausfälle natürlich gleich bemerkbar.

 

 

  • Überschatten diese Ausfälle den guten Eindruck der Vorbereitung?

Es ist zwar schade, dass nicht alle Spieler zur Verfügung stehen, doch trotzdem habe ich bei dieser Vorbereitung ein viel, viel besseres Gefühl als im vergangenen Jahr. Die Einstellung der Spieler stimmt, alle ziehen mit und auch solche Terminkollisionen wie im vergangenen Jahr, als wir noch kurz vor dem Saisonstart den Schlecker-Cup gespielt haben und dann im ersten Liga-Spiel müde waren, wird es in diesem Jahr nicht geben. Es passt alles sehr gut zusammen.

 

 

 

Marketing Wechsel Moeller/Eaton

Ab der kommenden Saison tragen die Spieler des VfL-Gummersbach den Schriftzug Eaton auf der Brust. Dabei handelt es sich aber keineswegs um einen Wechsel des Hauptsponsors. Moeller bleibt weiterhin der Hauptsponsor des VfL, doch weil das Unternehmen seit April 2008 als Geschäftsfeld ein Teil der Eaton Corporation ist, ziert in diesem Jahr der Name der „Muttergesellschaft“ das VfL-Trikot. Eatons Geschäftsfeld Moeller, mit Hauptsitz in Bonn, ist einer der international führenden Hersteller und Anbieter von Komponenten und Systemen für die Energieverteilung und Automatisierung in der Industrie, in Infrastrukturgebäuden sowie in Wohnhäusern.

 

 

Homepage Aktuell, informativ, unterhaltsam, bedienerfreundlich

Der VfL Gummersbach geht am Montag, 24. August, mit einer ganz neuen Homepage an den Start. Passend zur neuen Saison in der Toyota-Handballbundesliga und zum jüngeren, frischeren Auftritt des VfL (Stichwort: „Keine Spielchen-Kampagne“) hat auch der Internetauftritt der Gummersbacher Handballer unter www.vfl-gummersbach.de  ein ganz neues Outfit. Der Aufbau ist sehr übersichtlich und versorgt den Usern in Windeseile mit allen wichtigen Informationen rund um den VfL Gummersbach.

 

In den Rubriken „Top News“ und „Aktuelles“ finden sich alle Neuigkeiten über die Blau-Weißen. Die Mannschaft steht im Mittelpunkt – das merkt der User nicht nur durch viele Fotos rund um das Hasanefendic-Team, sondern auch durch moderne, interaktive Kommunikationsmittel wie Twittern, die nun auf der VfL-Seite zu finden sind. Karten für die VfL-Spiele können nur mit zwei Klicks online bestellt werden, die VfL-Aktionen wie „VfL macht Schule“ werden beschrieben und auch die Anmeldung zum neuen Gummi- Känguruh-Club ist über die neue Homepage möglich.

 

Die verschiedenen Rubriken wie VfLInfo, VfL-Tickets oder VfL-Fans müssen nur mit der Maus angesteuert werden und schon öffnen sich bedienerfreundlich die Menüunterpunkte.

 

 

Gummi Känguruh-Club


Das VfL Gummersbach Maskottchen “Gummi” ist erst wenige Monate alt, doch trotzdem ist es beim VfL Gummersbach nicht mehr wegzudenken.

 

Känguruh Gummi feuert die VfL-Spieler an, sorgt für Stimmung bei den Spielen der Blau-Weißen und ist besonders eine Attraktion für die jungen VfL-Fans. Doch damit nicht genug: Ab der kommenden Saison gibt es einen Gummi Känguruh-Club für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Beim ersten Kinderclub der Handballbundesliga erleben die kleinen Clubmitglieder Gummi und den VfL hautnah und genießen folgende Vorzüge:

  •  Regelmäßige und persönliche Treffen mit den VfL-Spielern und Maskottchen Gummi für Fotos, Autogramme und Gespräche im kleinen Kreis sowie weitere interessante Aktionen oder Ausflüge.
  • Ein ganz persönlicher Gummi Känguruh-Clubausweis, der allen zeigt, dass der Inhaber ein Teil der großen VfL-Familie bist.
  • Als Geschenk ein großes Gummi Känguruh-Club-Willkommenspaket. • 10% Rabatt auf alle Fanartikel. • An jedem Spieltag das Spieltagsmagazin kostenlos.
  • Wer als Gummi Känguruh-Clubmitglied ein neues Mitglied wirbt, erhält zwei Freikarten für ein Heimspiel des VfL.
  • Mitglieder bekommen regelmäßig den Gummi Känguruh-Club-Newsletter zugesendet
  • Zahlreiche Gewinnspiele und Verlosungen mit außergewöhnlichen Preisen auf der VfL-Homepage.

 

Der Mitgliedsbeitrag im Gummi Känguruh-Club beträgt jährlich 20 Euro. Die jungen VfL Dauerkarteninhaber zwischen 4 und 12 Jahren sind ganz automatisch Mitglied im Gummi Känguruh-Club, für sie entfällt der Mitgliedsbeitrag. Das Anmeldeformular zum Gummi Känguruh-Club kann auf der VfL-Homepage unter www.vfl-gummersbach.de  ausgedruckt werden.

 

 

Familienticket

Handball ist ein Familiensport, der durch Dynamik, Tempo und Fairness Jung und Alt begeistert. Daher hat der VfL Gummersbach sich für Familien etwas Besonderes ausgedacht: das VfL-Familienticket. Schon für 44 Euro (Beispielpreis für zwei Erwachsene und zwei Kinder kann die ganze Familie bei einem VfL-Spiel mitjubeln. Bei einem Topspiel erhöht sich der Preis geringfügig. Die Plätze für die Familien befinden sich in den Blöcken 208 und 213 der LANXESS arena.

 

 

 „Wir möchten handballbegeisterten Familien und solchen, die es noch werden wollen, die Möglichkeit geben, die VfL-Spiele zu einem attraktiven Preis zu besuchen. Damit ist ein Erlebnis für die ganze Familie garantiert“, so VfL-Geschäftsführer François-Xavier Houlet.

 

Die Familientickets sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und der VfL-Geschäftsstelle erhältlich und gelten nur für Spiele in der LANXESS arena. Eine Buchung im Internet ist nicht möglich.

 

 

 

Das Sponsoring-Profil des VfL Gummersbach

 

Hauptsponsor

  • Eaton Corporation und seine Tochtergesellschaft Moeller GmbH

 

Co-Sponsor

  • Kreissparkasse Köln

 

Premium-Partner

  • ASPECTA Lebensversicherung AG
  • Deutsche Leasing AG
  • Ferchau Engineering GmbH
  • RheinEnergie AG
  • Kienbaum Consultants International GmbH
  • Jack Wolfskin Ausrüstung für Draussen GmbH & Co. KG
  • Ralf Bohle GmbH (Schwalbe)
  • LANXESS arena

 

 

Medien-Partner

  • Verlag M. DuMont Schauberg (Express & Kölnische Rundschau)
  • Grevens´s Adreßbuch-Verlag Köln GmbH
  • HSG Hörfunk Service GmbH (Radio Berg)
  • center.tv Heimatfernsehen Köln GmbH & Co. KG

 

 

Ausrüster

  • Puma AG Rudolf Dassler Sport

 

 

VfL-Business-Club

Der VfL-Business-Club hat aktuell rund 140 Mitglieder, die sich vornehmlich aus kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region rekrutieren. Der VfL-Business-Club bildet das solide Fundament des Saison-Etats

 

 

 

VfL Gummersbach Mannschaftskader Saison 2009/10

 

Tor

  • 1 Lucau Herdeiro 07.04.1987 4 Schweden 1,93 2009
  • 12 Stojanovic Goran 02.02.1977 20 Montenegro 1,92 2006
  • 16 Hammerschmidt Markus 25.01.1990 – Deutschland 1,93 2009

 

 

Rückraum

  • 2 Krantz Geoffroy 03.12.1981 32 Frankreich 1,88 2007
  • 6 Vukovic Drago 03.08.1983 60 Kroatien 1,94 2008
  • 7 Markovic Zarko 01.06.1986 35 Montenegro 1,98 2009
  • 10 Fäth Steffen 04.04.1990 – Deutschland 1,94 2009
  • 11 Esteki Allahkaram 19.03.1988 36 Iran 1,95 2009 * trainiert zur Probe
  • 17 Eisenkrätzer Jonathan 02.06.1990 – Deutschland 2,02 2008
  • 23 Szilagyi Viktor 16.09.1978 120 Österreich 1,96 2006
  • 26 Pfahl Adrian 30.07.1982 – Deutschland 1,92 2006

 

 

Außen

 

  • 3 Wagner Adrian 23.04.1978 25 Deutschland 1,90 2007
  • 14 Rother Adrian 11.08.1989 – Deutschland 1,81 2009
  • 19 Teppich Robin 03.03.1989 – Deutschland 1,86 2007
  • 77 Zrnic Vedran 26.09.1979 130 Kroatien 1,88 2006
  • 31 Rahmel Ole 19.11.1989 – Deutschland 1,90 2005
  • 84 Tuzolana Audray 28.02.1984 5 Frankreich 1,80 2008

 

 

Kreis

  • 5 Jahn Kevin 02.09.1985 – Deutschland 1,95 2007
  • 18 Gunnarsson Robert 22.05.1980 105 Island 1,91 2005
  • 15 Lützelberger Jörg 20.06.1985 – Deutschland 1,85 2009

 

 

Zugänge

  • Herdeiro Lucau (IF GUIF Eskilstuna)
  • Markus Hammerschmidt (Eigene Jugend)
  • AdrianRother (Eigene Jugend)
  • Steffen Fäth (Rhein Neckar Löwen)
  • Zarko Markovic (MKB Veszprem),
  • Allahkaram Esteki (Foolad Mobarakeh Sepahan)

 

 

Abgänge:

  • Nandor Fazekas (KC Veszprem)
  • Momir Ilic (THW Kiel)
  • Alexis Alvanos (Rhein Neckar Löwen);
  • Stanislaw Gorubtschuk (ThSV Eisenach)

 

 
Gründungsjahr VfL Gummersbach: 1861

 

Die Erfolge des VfL Gummersbach

  • 12x Deutscher Meister
  • 5x Deutscher Pokalsieger
  • 5x Europapokalsieger der Landesmeister
  • 2x Europapokalsieger der Pokalsieger
  • 1x IHF Pokalsieger
  • 2x Europameister der Vereinsmannschaften
  • 1966 Deutsche Meisterschaft
  • 1967 Europacupsieger der Landesmeister & Deutscher Meister
  • 1968 Deutscher Vizemeister
  • 1969 Deutsche Meisterschaft
  • 1970 Europacupsieger der Landesmeister & Deutscher Vizemeister
  • 1971 Europacupsieger der Landesmeister
  • 1972 Vize Eurocup der Landesmeister & Deutscher Vizemeister
  • 1973 Deutsche Meisterschaft
  • 1974 Europacupsieger der Landesmeister & Deutsche Meisterschaft
  • 1975 Deutsche Meisterschaft
  • 1976 Deutsche Meisterschaft
  • 1978 Europacupsieger der Pokalsieger/ Deutscher Pokalsieger & Deutscher Vizemeister
  • 1979 Europacupsieger der Pokalsieger/ Deutscher Pokalsieger & Europameister der Vereine
  • 1980 Vize beim Europacup der Pokalsieger & Deutscher Vizemeister
  • 1981 Deutscher Vizemeister
  • 1982 Gewinner des IHF- Pokals/ Deutsche Meisterschaft/ Deutscher Pokalsieger
  • 1983 Europacupsieger der Landesmeister/ Europameister der Vereine/ Deutsche Meisterschaft/Deutscher Pokalsieger
  • 1985 Deutsche Meisterschaft/ Deutscher Pokalsieger
  • 1988 Deutsche Meisterschaft
  • 1991 Erste gesamtdeutsche Meisterschaft
  • 2009 EHF-Pokalsieger
     

Quelle: VfL Gummersbach

 

 

 


 

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06 4236 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017