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Yvan Muller (rechts) gönnte die Sektdusche bei der Siegerehrung lieber den hübschen Sponsor-Girls statt den Fahrerkollegen wie Gabriele Tarquini (links).  [ Fotos: Dirk Birkenstock / Fotagentur NTOi.de ]

“Magdeburger Börde” – Mehr als 39.000 Zuschauer erlebten bei sonnigem Wetter den Auftritt der World Touring Car Championship (Weltmeisterschaft der Tourenwagen). Und es sollte ein ganz besonderes Wochenende werden.


Schon im Zeittraining zeigte SEAT seine Stärke, die ersten drei Plätze in der Startaufstellung gingen an die Spanier. Gabriele Tarquini sollte von der Pole Position ins Rennen gehen vor Yvan Muller und Roberto Colciago (Italien).


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Sieg im ersten Lauf für Yvan Muller aus Frankreich (mitte) vor dem Italiener Gabriele Tarquini (links) und James Thompson aus England (rechts).




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Jörg Müller (Deutschland) war als Tabellenführer nach Deutschland gekommen, mußte sich aber mit Startplatz vier zufrieden geben.


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Am Sonntag um 12:05 Uhr wurde dann der 15. Lauf der Saison, das erste von zwei Rennen an diesem Tag gestartet. In der engen Schikane am Ende der Start und Zielgeraden kam es dann zu ersten Kollisionen und gleich für vier Fahrer war das Rennen noch in der ersten Runde zu Ende.


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Für Pierre-Yves Corthals (Belgien) war das Rennen in der ersten Runde zu Ende. Ebenso erging es Peter Terting (Deutschland), Massimiliano Pedala (Italien) und Tom Coronel (Niederlande).


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Das Safety Car mußte heraus um das Starterfeld während der Aufräumarbeiten um die Strecke zu führen, doch schon bald…


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…konnte der Re-Start erfolgen mit Tarqini, vor Muller, Thompson und …


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…erst danach folgen die BMW-Fahrer Müller vor Andy Priaulx (Großbritannien) und Augusto Farfus (Brasilien). Dazwischen ein weiterer Seat mit Jordi Gené (Spanien).


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Luca Rangoni (Italien) jagt in seinem vom Startcrash ledierten BMW 320si dem Feld hinterher.


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Schon bald konnte der Franzose in seinem SEAT Leon TDI an seinem Markenkollegen im “Benziner” vorbeigehen. Nach 16 Runden war dann die Sensation perfekt. Zum ersten mal gewann ein Diesel-angetriebener Tourenwagen einen Lauf zur Weltmeisterschaft.


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Überglücklich über seinen ersten Saisonsieg: Yvan Muller


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Für Jamie Puig Sans (Spanien), den Motorsport Direktor von SEAT ein ganz besonderer Pokal. Das zu Beginn der Saison gestartete neue Projekt Diesel-Turbo-Technik einzusetzen mit dem ersten Sieg von Erfolg gekrönt, der erste Sieg über die “Benziner”.


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James Thompson (hier bei der anschließenden Pressekonferenz) war sichtlich erfreut über seinen dritten Platz im Alfa Romeo 156


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Jörg Müller kam als vierter ins Ziel und sicherte sich so wertvolle fünf Punkte für die Meisterschaft.


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Fünfter wurde der amtierende Weltmeister Andy Priaulx in einem weiteren BMW 320si vor…


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einem weiteren SEAT Leon TDI mir Jordi Gene


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Siebter Platz für August Farfus, dem Team Kollegen von Jörg Müller vom BMW Team Germany


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Achter Platz und somit Pole Position für das zweite Rennen für Roberto Colciago (Italien)


Zum zweiten Rennen starten die ersten acht in umgekehrter Reihenfolge, somit eine gute Ausgangsposition für die heckangetriebenen BMW die erfahrungsgemäß besser starten aks die “Fronttriebler” von SEAT

Und vom Start weg zeigten die BMW ihre Stärke, Farfus ging in Führung vor Priaulx und Gené. Der Engländer hatte an diesem Tag das schnellere Auto und attakierte den Markenkollegen immer wieder, fand aber keinen Weg an ihm vorbei. So kamen die drei in unveränderter Reihenfolge ins Ziel.


Pech für Jörg Müller, er war nach einem Startgerangel mit Gené und Colciago nur noch letzter am Ende der ersten Runde. Mit gebrochener Radaufhängung mußte er wenig später das Rennen aufgeben.


Vierter wurde James Thompson, der nach Valencia (Spanien) wo ihm ein Doppelsieg gelang sein zweiterfolgreichstes Wochenende in der Meisterschaft 2007 feiern konnte.


Yvan Muller kam als fünfter ins Ziel vor Robert Huff (England). Das war dann das beste Ergebnis für die zuletzt so erfolgverwöhnten Chevrolet-Fahrer.


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Robert Huff in seinem Chevrolet Lacetti. Ein elfter Platz im ersten Rennen und ein sechster Platz im zweiten Rennen waren noch die besten Ergenisse für die Fahrer des englischen Teams


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Für Nicola Larini (Italien), den Ex-DTM- und Formel 1-Piloten blieb nach einem Ausfall im ersten Rennen nur ein 21. Platz im zweiten Rennen, und…


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…für seinen Schweizer Markenkollegen Alain Menu, ebenfalls Ex-DTM-Pilot, sah es nicht viel besser aus. Nach einem Ausfall im ersten Rennen war der zehnte Platz im zweiten Rennen nur geringe Schadensbegrenzung.


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Olivier Tielemans (Niederlande) kam in seinem Alfa Romeo 156 im ersten Lauf als neunter ins Ziel, im zweiten Lauf sah er die Zielflagge nicht


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Auch Felix Porteiro (Spanien) kam im ersten Lauf nicht ins Ziel, im zweiten Lauf wurde er zwanzigster.


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Auch der Star der WTCC, Alessandro Zanardi (Italien) kam im ersten Lauf nicht ins Ziel, im zweiten Lauf erreichte er einen fünfzehnten Platz im Ziel.


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Noch schlechter erging es dem Gaststarter Peter Terting. Im Training konnte er trotz wesentlich weniger Erfahrung mit dem aktuellen Renngerät mit der Weltspitze mithalten und einen zwöften Startplatz herausfahren. Er kam in beiden Rennen nicht ins Ziel, wurde aber im zweiten Lauf noch als 22. mit 2 Runden Rückstand gewertet.


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Viel Andrang gab es zwischen den beiden Rennen bei der Autogrammstunde der BMW-Fahrer: Jörg Müller, Augusto Farfus, Félix Porteiro, Andy Priaulx und ‘Alex’ Zanardi (v.l.n.r.) schreiben fleißig Autogramme für ihre Fans.


Im Rahmenprogramm der Tourenwagen starteten interesante Rennserien, unter anderem zum ersten mal auf deutschem Boden die International GT Open und die Formula Master, sowie die Mini Challenge mit prominenten Gaststartern. Mehr hierzu in Kürze!


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  • Alle Fotos: Dirk Birkenstock [ Fotoagentur NTOi.de ] Mobil: +49.171.6.888.777 / Festnetz: +49.2261.47.8888. Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht!


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06 7501 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017