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Besuchergruppe auf Vogelsang blickt auf den Rursee. Die Schwelle von 100.000 Besuchern ist schon bei weitem überschritten.

 

Vogelsang – Eine erste umfassende Analyse des diesjährigen Betriebs auf Vogelsang sowie eine Besucherbefragung in den Monaten Mai und Juni brachten aus Sicht der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH erfreuliche Ergebnisse zu Tage: So ist bereits jetzt die Schwelle von 100.000 Besuchern bei weitem überschritten.

 

„Wenn die nächsten Monate weiterhin so gut verlaufen“, so Thomas Fischer-Reinbach und Albert Moritz, „ist zu erwarten, dass die letztjährige Besucherzahl von 140.000 um ein gutes Drittel überschritten wird. Zur Zeit rechnen wir bis zum Jahresende mit etwa 190.000 Besuchern“.

 

Herkunft und Anreise


Was für die beiden bemerkenswert ist: „Während die Zahl der Besucher aus der Nahregion, d.h. den drei umliegenden Kreisen Aachen, Düren und Euskirchen sowie der Stadt Aachen gegenüber 2006 in etwa konstant geblieben ist, hat die Besucherzahl aus den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr, von deutschen Fernzielen sowie aus dem Ausland um jeweils nahezu die Hälfte zugenommen.

 

Für uns ein Zeichen der wachsenden überregionalen Bekanntheit und Attraktivität des Standorts“. Es wundert nicht, dass mittlerweile jeder vierte Vogelsang-Besucher Kurzurlauber in der Eifel-Ardennen-Region ist. Wie viele davon Erstbesucher und damit „Neukunden“ der Eifel-Ardennen-Region sind, soll in einer zweiten Befragungsstufe im Herbst diesen Jahres herausgefunden werden.

 

Mit 47% kommen die meisten der regionalen Besucher aus Stadt und Kreis Aachen, 32% kommen aus dem Kreis Euskirchen und 21% aus dem Kreis Düren. Busreisegruppen machen zur Zeit etwa 15% der Besucher aus, der Rest reist individuell an. 64% aller Besucher parken auf dem Besucherparkplatz Vogelsang, 7% an der B 266 (Walberhof), 7% nutzen den ÖPNV und für immerhin 6% ist Vogelsang Etappe einer Nationalparkwanderung.


 

Nachfrage nach geführten Geländerundgängen


Wie bereits 2006 nimmt auch in 2007 gut ein Drittel der Besucher an einem geführten Geländerundgang teil; bei den Busreisegruppen liegt dieser Anteil sogar bei 80%. „Wir hatten in 2007 bis jetzt bereits über 35.000 Teilnehmende an Führungen“, so Thomas Fischer-Reinbach und Albert Moritz. „Ohne die vor kurzem neu ausgebildeten Referenten und Referentinnen wäre der Andrang kaum zu schaffen.“ Für die Vielfalt an Themen und Sichten, die der Standort bietet, spricht die Tatsache, dass über 8 % der Teilnehmenden in der Vergangenheit schon einmal an einer Führung teilgenommen haben. 

 

Vogelsang als Wanderstandort

Die Besucher kommen verstärkt nicht allein zur Besichtigung nach Vogelsang: Etwa 30% der Besucher kommen mittlerweile nach eigenen Angaben auch zum Wandern, für 9% ist das Wandern sogar einziger bzw. wesentlicher Zweck Ihres Besuchs.

 

Gemeinsam mit der Region

Fast die Hälfte der Anreisenden hat am gleichen Tag noch ein weiteres Besuchsziel in der Eifel-Ardennen-Region. Primär profitieren davon die direkt an den Nationalpark grenzenden Orte Monschau, Gemünd/Schleiden, Heimbach, Einruhr und Rurberg, in zweiter Linie starke Ziele im übrigen Eifel-Ardennen-Raum bis hin zur Mosel und den Ardennen.

 

Weitere Kenndaten

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Besucher auf dem Gelände liegt bei ca. 2,5 Stunden, bei den Busreisgruppen bei etwa 3 Stunden. 22% der individuell anreisenden Besucher sind Wiederholungsbesucher. Das Durchschnittsalter der individuell Anreisenden liegt bei etwa 50 Jahren, das der Busreisegruppen knapp unter 60 Jahren. Während bei den individuellen Besuchern Frauen und Männer etwa gleich vertreten sind, überwiegen bei den Busreisegruppen die Frauen mit einem Anteil von 60% deutlich.

 

Gründe und Perspektiven

Für Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH, „ist die positive Entwicklung in 2007 insbesondere ein Effekt des verbesserten Veranstaltungsmanagements, neuer Angebote sowie einer intensivierten Angebotskommunikation. Mich freut insbesondere auch der verstärkte Besuch von Schulklassen. Wir haben in 2007 jetzt schon 79 Schulklassen begrüßt und damit 50% mehr als im ganzen Jahr 2006.“ Besucherpotenziale für die Zukunft sieht Manfred Poth jedoch nicht nur im Schulenbereich, sondern in allen Besuchergruppen. „Die verstärkte Kooperation mit den touristischen Partnern in der umliegenden Region spielt für mich hier eine entscheidende Rolle.“

 

Quelle (Foto & Text) :Serviceagentur Vogelsang

 

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06 1175 · 07 3 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017