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In Bergneustadt, im Bereich der Friehofs- und Enneststraße wurde eine Verkehrsumleitungsstrecke eingerichtet, um einen nahegelegenen Baustellenbereich umfahren zu können. Neben der enormen Zunahme des Verkehrs in den Wohnstraßen überschritten nach den Angaben einiger Anwohner zahllose Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h erheblich.

 

Mit der Bitte um die entsprechende Überwachung wandten sich diese hilfesuchend an die Polizei. Anschließende Geschwindigkeitsmessungen bestätigten die Angaben der Beschwerdeführer. Am Nachmittag des 06.09.2007 führte die Polizei wiederholt Geschwindigkeitskontrollen durch. Einige Anwohner kamen zur Messstelle und bekundeten ihre Sympathie für die polizeilichen Maßnahmen. Nach einiger Zeit jedoch hielten sich alle Fahrzeugführer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.

 

Das lag leider nicht an der plötzlich eingekehrten Verkehrsmoral sondern an den Aktivitäten eines Mannes. Dieser hatte sich für die Polizei nicht erkennbar a n den Fahrbahnrand gestellt und die herannahenden Fahrzeugführer gewarnt. Auf Vorhalt räumte der Mann ein, Anwohner zu sein und die Autofahrer gewarnt zu haben.

 

Auf den Hinweise, dass die Polizei gerade wegen der Anwohner dort tätig sei, erklärte er, nicht nur Anwohner sondern auch Beschwerdeführer zu sein. Nun jedoch hätten ihm die Autofahrer leid getan, so dass er sie warnen musste. An einem klärenden Gespräch mit der Polizei kam er nun nicht mehr herum.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 831 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017