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Auch  “Überraschungsgäste” beschäftigen das Team  des Nationalparkes Eifel. So musten 2006 fünf ausgebüchste Hausgänse eingefangen werden.  Archivfoto: Jürgen Bartels [ Foto + TV Agentur NTOi.de ]

 

Nationalpark Eifel – Der jetzt vom Nationalparkforstamt Eifel veröffentlichte Jahresbericht 2006 bescheinigt dem Nationalpark und seiner Region einen weiterhin positiven Trend. Dass das Interesse an dem Schutzgebiet auch im dritten Jahr nach Gründung gestiegen ist, zeigen beispielsweise die Zugriffe auf die Internetseite http://www.nationalpark-eifel.de/, die sich im Laufe des Jahres 2006 auf insgesamt 365.000 mehr als verdoppelt haben. Auch die Zahl der Teilnehmer an den Führungen und umweltpädagogischen Programmen des Nationalparks zeigt im Vergleich zu 2005 einen Anstieg um über 25 Prozent auf mehr als 33.800 Personen.

 

Für die im November beginnende Zertifizierung von Nationalpark-Gastgebern zeigen bereits mehr als 50 Eifeler Gastronomie- und Übernachtungsbetriebe Interesse. Erst im vergangenen Jahr haben die Eifel Tourismus (ET) GmbH und das Nationalparkforstamt Eifel das Markenzeichen „Gastgeber Nationalpark Eifel“ an die 28 Vorreiter-Betriebe des ersten Kurses verliehen.

 

Peter von Agris, Inhaber des Landhotels Kallbach in Hürtgenwald-Simonskall und Sprecher der Angebotsgruppe, zeigt sich zufrieden: „Auch Gutes braucht ein Netzwerk. Ein solches zu schaffen, ist in der Region gelungen durch die Zusammenarbeit von Nationalparkverwaltung, Touristik und Gastgewerbe. Durch diese Initiative kommen nicht nur mehr Menschen in die Region, wir können auch ganz neue Zielgruppen erreichen, insbesondere naturverbundene und umweltbewusste Menschen. Unter den Kolleginnen und Kollegen scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es lohnenswert sein kann, sich freiwillig den Umwelt- und Qualitätskriterien der Nationalpark-Gastgeber zu verpflichten.“

 

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt, so Henning Walter, Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel, lag 2006 auf der Öffnung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang für Besucher. Hierzu wurden allein 125.000 kostenfreie Faltblätter mit den auf der Dreiborner Hochfläche freigegebenen Wanderwegen verteilt. Auch zum Schutz der Natur sowie in der begleitenden Forschung ist laut Jahresbericht einiges geschehen: Die im Nationalpark vorkommenden Fischarten wurden untersucht, ein mehrjähriges Versuchsprojekt zur Erforschung der CO2-Bindung in Wäldern begonnen, Fließgewässer renaturiert, 90.000 junge Buchen gepflanzt, eine international besuchte Tagung zur Waldentwicklung organisiert und ökologisch wertvolle Offenlandbiotope gepflegt.

 

Von zentraler Bedeutung allerdings, so Walter, war die Erarbeitung des Nationalpark- und Wegeplan-Entwurfs, der das künftige Netz zum Wandern, Radfahren, Reiten und Skilanglaufen umfasst. „Im vergangenen Jahr konnten wir in vielen Bereichen wesentliche Fortschritte machen und zentrale Weichen für die weiteren Entwicklungen stellen, nicht zuletzt durch die herausragende Unterstützung aus der Region“, fasst Walter zusammen. Zu den Aufgaben einer Nationalparkverwaltung, so zeigt der Jahresbericht, gehörten aber auch recht überraschende Tätigkeiten wie das Einfangen von fünf ausgebüchsten Hausgänsen. Der 48-seitige Jahresbericht ist beim Nationalparkforstamt Eifel (Tel. 02444.9510-0, Fax: -85) kostenfrei erhältlich. Unter www.nationalpark-eifel.de steht er zudem digital zur Verfügung.

 

Quelle: Nationalparkforstamt Eifel

 


 

 

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06 932 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017