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Aachen – Ein eher seltenes Bild für eine Streifenwagenbesatzung, wenn sie zu einem Raub-überfall gerufen wird. Am Einsatzort trifft sie auf drei mutige Helfer, die die Polizei alarmiert hatten. Die eigentlichen Hauptdarsteller, die zu jeder Tat gehören, nämlich Opfer und Täter, hatten sich unterdessen bereits verabschiedet.

 

So nahmen die Beamten die Aussagen der Zeugen zu Protokoll. Demnach waren sie einem Fußgänger zu Hilfe gekommen, der gerade in der Passstraße von einem anderen Mann überfallen wurde. Der Räuber kniete auf dem Fußgänger und schlug unentwegt auf diesen ein. Zu dritt kam man dem Opfer zu Hilfe und trennte es mit Leibeskräften vom Täter. Typisch für Räuber, lief der dann weg.

 

Das Opfer wiederum erforschte seinen Körper und stellte überwiegend leichte Verletzungen fest. Schwerer wog allerdings, dass der Täter ihm einen Zahn ausgeschlagen hatte. Folglich wartete er das Erscheinen der Polizei nicht ab, sondern bedeutete den Helfern mit einem kurzen Dankeschön, dass er sofort einen Zahnarzt aufsuchen werde. Sagte es und verschwand. So standen sie dann am Tatort; die Polizei und die Helfer. Die Ordnungshüter leiteten ein Verfahren ein gegen Unbekannt wegen versuchten Raubes und Körperverletzung zum Nachteil eines Unbekannten. Allein die Personalien der Helfer stehen fest. Opfer und natürlich auch der Täter sollten sich bei der Polizei melden.

 

Quelle: Paul Kemen – Polizei Aachen

 

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06 924 · 07 2 · # Donnerstag, 7. Dezember 2017