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Ihre Aussage: Wir brauchen keinen Führer und Geführte!! Fotos: Jürgen Bartels [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Düren – “Samstags bleibt das Sofa leer” Unter diesem Motto, NEWS-Euregio berichtete bereits vorab, rief die Antifa ihre Anhänger zur Gegendemonstration auf. Aus den ca. 700 NPD – Gegnern, die sich gegen 10:00 Uhr am Dürener Hauptbahnhof versammelten wurden während des Demonstrationsmarsches mehr als 1200. Auch der so genannte “schwarze Block” war darunter zu finden.

 

Während der Begrüßungsrede wurden fotografierende und filmende Medienvertreter aufgerufen, sich bei der Demonstrationsleitung zu melden um sich dort zu legitimieren. Hintergrund dieser – bei öffentlichen Veranstaltungen eigentlich unüblichen Vorgehensweise sei die Angst einiger “Gegen Rechts” – Demonstranten von NPD Anhängern fotografiert zu werden und eventuelle Sanktionen zu erleiden.

 

Unter dem wachsamen “Auge” eines Polizeihubschraubers, Bereitschaftspolizisten aus ganz NRW mit “schwerer” Einsatzuniform und einem Großaufgebot von Polizeifahrzeugen zog der Lindwurm der Demonstranten durch die Dürener Innenstadt. Einer größeren Demonstrantengruppe gelang es jedoch kurzzeitig der Polizeibegleitung zu “entkommen”, indem sie das Geschäftslokal einer großen Textilkette als “Abkürzung” nutzte.

 

Während der gesamten Demonstration erschalten lautstarke “Anti-Rechts” Parolen, die mit Musik und Trillerpfeifkonzerten begleitet wurden. Die Demonstration, der Antifa – deren Mitglieder sich am äußerst linken Rand der politischen Bühne bewegen – endete um 12:20 ohne besondere Vorkommnisse.

 

 

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Kurt Heider aus Aachen: “Ich bin hier, um mich der NPD – Demonstration entgegenzustellen und sie nicht weiträumig zu umlaufen. Auch unter dem Bewusstsein, dass ich dadurch gegen Auflagen verstoße und eine Ordnungswidrigkeit begehe!” Trotz dieses “Aufrufes” konnte die Polizei sicherstellen, dass sich die Demonstranten der linken und rechten Szene nicht begegneten.

 

 

Um eine gleiche Gewichtung mit dem NPD-Demonstrationsartikel zu verdeutlichen, weißt die Redaktion auch hier deutlich daraufhin, dass mit diesem Artikel der Antifa keine Plattform geschaffen werden soll. Es handelt sich lediglich um eine Berichterstattung über eine angemeldete und genehmigte Demonstration, da die Versammlungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit im Grundgesetz verankert sind.

 

 

Nachtrag der Polizei Düren

 

Um Konfrontationen von vorne herein zu verhindern, hatte die Dürener Polizei mit einem großen Aufgebot von Beginn an deutliche Präsenz gezeigt. Die polizeilichen Ziele, die Polizeidirektor Werner Eismar mit dem Einsatzkonzept vor allem verfolgte, waren die Gewährleistung von Grundrechten wie Versammlungs-/ und Demonstrationsfreiheit bei zu erwartenden Gegenveranstaltungen sowie die Gewährleistung der Sicherheit der Dürener Bürgerinnen und Bürger.

 

Ausdrücklich lobt die Polizei die Dürener Bevölkerung, die für die Einsatzmaßnahmen der Polizei, wie aus vielen Gesprächen heraus zu hören war, volles Verständnis zeigte. Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger wandten sich in den vergangenen drei Tagen mit ihren Sorgen an das eingerichtete Bürgertelefon der Polizei. Hier konnte ihnen in den meisten Fällen schnell und kompetent geholfen werden.

 

 

Letztlich auch noch ein “Dankeschön” der Polizei an die Dürener Geschäftsleute, welche die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf vielfältige Weise unterstützt haben.

 

 

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06 1753 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017