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VfL-Trainer Alfred Gislason:  “Im Rückblick auf das Champions League-Spiel gegen Veszprem gibt es viele positive Erkenntnisse. Die ersten zehn Minuten waren wir zwar nicht im Bilde, danach haben wir aber seine sehr gute Leistung gezeigt, auf die wir aufbauen können.

Dieser sehr wichtige Sieg gegen eine europäische Spitzenmanschaft hat uns psychologisch gut getan. Die vorgezogene Abwehr funktionierte auch ohne Gudjon Sigurdsson hervorragend und vorne haben wir endlich den Ball bis zu den Außenpositionen durchlaufen lassen. Nicht optimal war nur, dass wir von dort noch 13, 14 Bälle verworfen haben. Deshalb war es für mich schon ein kleines Wunder, dass wir mit dieser Quote am Ende gewinnen konnten. Wir haben gut auf die kurze Deckung für Momir Ilic reagiert. Robert Gunnarsson hat den Freiraum am Kreis genutzt.

 

Oleg Kuleschow hat gegen die offene Deckung Druck gemacht und Geoffroy Krantz seine ansteigende Formkurve gezeigt. Hamburg ist für mich nach den personellen Veränderungen noch stärker. Lindberg auf Rechtsaußen, Bitter im Tor und Torgowanow in der Abwehr bringen ohne Zweifel noch mehr Qualität in den Kader. Mich hat überrascht, dass die Leistungen des HSV in den letzten Wochen schwankten.

 

Bislang spielten sie wohl noch nicht so stark wie in der letzten Saison. Wir sind psychologisch in keiner schlechten Ausgangsposition. Hamburg muss gewinnen, sie wollen Deutscher Meister werden. Wir haben keinen Druck, wir wollen den HSV nur ein wenig ärgern. Es ist natürlich klar, dass wir gegen diesen Gegner mit diesem Kader nur eine Chance haben, wenn alle bei uns ein Superspiel machen. Einen Ausfall können wir uns nicht leisten. Wir sind aber auf einem guten Weg.

 

(Archivfotos: Christian Sasse / Fotoagentur NTOi.de – Text VfL Gummersbach)  

 


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Der Oktober hat es in sich für den VfL: zwei Champions League Duelle und vier Bundesligaspiele gegen Topmannschaften stehen innerhalb von drei Wochen auf dem dichtgedrängten Terminkalender. Dem HSV Hamburg geht es als Gastgeber am heitigen Mittwoch (20.15 Uhr) in der Color Line Arena nicht anders, denn der Tabellenzweite der vergangenen Saison quält sich ebenfalls durch die “englischen” Wochen. 99 Tore hatten die Hamburger im Sommer zu wenig geworfen, um den THW Kiel vom Thron zu stoßen.

 

Danach wurde der Etat erhöht und die Mannschaft noch einmal verstärkt. Sechs Spieler verließen zwar den Verein, doch die fünf Neuzugänge sorgten insgesamt für eine erhebliche Qualitätsverbesserung des Kaders.

 

Für Goran Stojanovic, der Torwart-Trainer wurde, steht nun mit Johannes Bitter vom SC Magdeburg ein Weltmeister zwischen den Pfosten, der mit dem Schweden Per Sandström eines der besten Duos der Liga bildet. Und auch Jürgen Müller, der als dritter Torwart vom HBW Balingen-Weilstetten verpflichtet wurde, ist mit einem Länderspiel kein völlig unbeschriebenes Blatt.

 

Roman Pungartnik ließ man auf der rechten Angriffsseite zum VfL ziehen, holte aber dafür mit dem Dänen Hans Lindberg eine echten Rechtsaußen, der Nationalspieler Stefan Schröder Konkurrenz machen soll, und dazu mit dem Polen Michal Jurecki einen zusätzlichen siebten Rückraumspieler in den schon vorher üppig besetzten Kader von 17 Spielern. Dimitri Torgowanow von der SG Kronau/Östringen soll künftig die Abwehr weiter stabilisieren. Aber für den ehrgeizigen Präsidenten und Mäzen Andreas Rudolph gingen nicht alle Wünsche in Erfüllung, denn für Spielmacher Igor Lawrow, der seine Laufbahn beendete, gibt es aktuell noch keinen Ersatz.

 

Nationalspieler Oleg Velyky (Kronau/Östringen) kommt erst in der nächsten Saison. In dieser Saison lief noch nicht alles rund für den HSV, die Punktverluste in der Color Line Arena waren nicht eingeplant. Ein Unentschieden gegen die SG Kronau/Östringen und eine Niederlage gegen die SG Flensburg sorgen dafür, dass bislang der vierte Tabellenplatz eingenommen wird.

 

Am vergangenen Samstag bot die Mannschaft aber nach Ansicht der Beobachter die beste Saisonleistung, in der Champions League kehrte der HSV mit einem 29:26 Sieg von Chehowskie Medvedie aus Moskau zurück. Pascal Hens legte den Grundstein für den Erfolg mit acht Toren, dazu überragte das Torhüterduo Sandström/Bitter. Damit sind die Hamburger in der Gruppe E Tabellenführer und auf dem besten Weg, sich für die nächste Gruppenphase zu qualifizieren. 

 


  

 

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06 1154 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017