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Mit einer Länge von 85 Kilometern führt der neue Wildnis-Trail einmal quer durch den Nationalpark Eifel. Foto: K. Stephan

 

Nationalpark Eifel – Als einen der „vielfältigsten Wanderwege Deutschlands“ beschreibt ihn Michael Lammertz, Dezernent für Naturerleben im Nationalparkforstamt Eifel. In vier Tagesetappen mit einer Gesamtlänge von 85 Kilometern führt der neu eröffnete Wildnis-Trail einmal quer durch den Nationalpark Eifel. Vom südlichsten Nationalpark-Tor in Monschau-Höfen bis zum Nationalpark-Infopunkt in Hürtgenwald-Zerkall an der nördlichen Spitze des Parks. 

 

gruppe_vorstellung_1191934120.jpgSämtliche Landschaften des 110 Quadratkilometer großen Schutzgebietes werden dabei durchwandert. Die Narzissen-Wiesen und Nadelwälder im südlichen Nationalpark, die Seen- und Flusslandschaften im Herzen des Gebietes, das weite Grasland des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang und die naturnahen Laubwälder im Norden des Nationalparks.

 

Die Idee zu dem neuen Fernwanderweg kam Lammertz schon bei Gründung des Nationalparks Anfang 2004: „Wer den Nationalpark in seinem Urlaub wirklich machen will, dem fehlte bislang so etwas wie ein Berg mit Gipfelkreuz, nach dessen Besteigung sich die Besucherinnen und Besucher stolz das T-Shirt mit dem Aufdruck „I made it“ kaufen können. Genau diese ambitionierten Wanderer finden jetzt im Wildnis-Trail die passende Herausforderung.“ Dies ist auch der Grund für die Länge der einzelnen Tagestappen, die mit 18 bis 25 Kilometern doch recht anspruchsvoll sind. Ein entsprechendes T-Shirt gibt es zwar noch nicht, dafür aber eine Urkunde, die die Wanderer nach ihrer Nationalpark-Durchquerung als Erinnerung bekommen.

 

Wanderung als Bildungsurlaub Für den Rückweg zum Ausgangspunkt in Höfen kann der so genannte Trail-Express gebucht werden, ein extra eingerichteter Rufbus der Regionalverkehr Euregio Maas-Rhein GmbH. „Abkürzungen der Tagesetappen sind natürlich auch möglich. Darüber hinaus bieten die zertifizierten Nationalpark-Gastgeber ab 149 Euro pro Person ein Vier-Tages-Paket an, wahlweise auch mit Gepäcktransport“, so Sebastian Lindt von der Rursee-Touristik GmbH, der gemeinsam mit seinen Kollegen der Touristik Schleidener Tal und des Rureifel Tourismus e.V. buchbare Angebote zum Wildnis-Trail entwickelt hat, darunter auch eine von Nationalpark-Waldführern begleitete und als Bildungsurlaub anerkannte Wanderung auf dem Wildnis-Trail.

 

Karte und GPS Dass auf Wanderer eine beeindruckend schöne Landschaft wartet, bestätigt auch Maria Pfeifer, die den Fernwanderweg als Autorin des druckfrisch erschienenen Buches “Der Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel” bestens kennt. Neben umfangreichen Erklärungen zu der Natur und den kulturellen Besonderheiten links und rechts des Weges bietet der Wanderführer auch Karten mit detailliert beschriebenem Wegeverlauf. In Kürze wird zudem die neue Nationalpark-Wanderkarte des Eifelvereins erscheinen, die auch den Wildnis-Trail darstellt. Darüber hinaus schildert die Nationalpark-Holzbauwerkstatt den Trail derzeit im Gelände aus, teilt Lammertz mit. Erhältlich ist die Wanderstrecke zudem als GPS-Tour zum Download oder als SD-Speicherchip für Pocket-PCs bzw. PDAs.

 

Fernwanderweg “Wildnis-Trail” Eine nachhaltige Wirkung hat der Wildnis-Trail bereits bei Kristina Dittert, Autorin der zweiten literarischen Neuerscheinung zum Wildnis-Trail „Zwei Blumen unterwegs – Eine Reise durch den Nationalpark Eifel“, hinterlassen: „Der Wildnis-Trail hat aus mir, einer echten Großstadtpflanze, einen richtigen Nationalpark Eifel-Fan gemacht.“ Dass der Trail einen vorderen Platz unter den deutschen Fernwanderwegen einnehmen wird, davon ist auch Werner Falkenstein vom Eifelverein überzeugt, der den Wanderweg gemeinsam mit seiner Frau genau unter die Lupe genommen hat: „Der Wildnis-Trail kann die Qualitätskriterien nach Wanderbares Deutschland locker erfüllen. Auf Wanderer wartet ein hoch attraktives Erlebnis.“

 

Ein kostenfreies Faltblatt mit sämtlichen Informationen gibt es  <hier>    oder bei der Buchungsstelle des Wildnis-Trails (Tel. 02473. 9377-0, Fax: -20).

 

Quelle: Nationalparkforstamt Eifel

 

 


 

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06 2426 · 07 3 · # Montag, 18. Dezember 2017