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Tanzpalais “Darf ich bitten”

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Anlässlich des 125 jährigen Bestehen der Fa. Karstadt gastiert auf Einladung der Werbegemeinschaft des Bergischen Hof die Münsteraner Gruppe “Tanzpalais” am Samstag, den 30.09.2006, von 12.00 – 13.00 Uhr, in der Mall des EKZ.
Neben einem Liveauftritt wird die Gruppe auch für Auto- gramme zur Verfügung stehen.


Kristallleuchter tauchen den Saal in feierliches Licht: “Darf ich bitten…?” Die Gala ist eröffnet. Männer und Frauen in Smokings und Abendkleidern schweben über die Tanzfläche und dazu der romantische, fesselnde Schlager der Gruppe Tanzpalais. So oder so ähnlich könnte ein Video mit der Newcomerband aussehen. Tanzpalais sind Gerd Jörling (Gesang), Otto Rasche (Gitarre) , Werner Frank (Keyboards und Saxophone), Uwe Hermannsen (Bass), Mike Förster  (Drums).   
Die Gruppe kommt aus dem schönen Münster in Westfalen. Die Stadt ist für eine vielfältige und hochklassige Musikszene bekannt. Die fünf Musiker von Tanzpalais machen zum Teil seit Jahrzehnten zusammen Musik. Im Grunde haben die fantastischen Fünf schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass sie mit ihrer ehrlichen und sehr gefühlvollen Form des deutschen Schlagers einen Plattenvertrag bekommen. In Münster selbst hat die Band schon lange hochkarätige Fans wie den Oberbürgermeister Dr. Tillmann oder der als Fan des fünfziger Jahre Schlagers bekannte Götz Alsmann, der den “retro-modernen Sound” von Tanzpalais “gekonnt ansprechend” findet.

Gerd Jörling ist nicht nur der Frontmann sondern gleichzeitig auch der kreative Kopf von Tanzpalais. Er ist Komponist und Texter (auch für andere Künstler) und insofern stark an der stilistischen Ausrichtung der Band beteiligt. Seine große Affinität zum deutschen Schlager entspringt unter anderem aus musikalischen Kindheitserlebnissen. Gerd Jörling: “Ich sage mit Überzeugung: ‘Ja zum deutschen Schlager’! Als Kind und Jugendlicher war ich absoluter Fan von Freddy Quinn. Titel wie “Junge komm bald wieder”, “Aloha Oe”, La Paloma” oder “Unter fremden Sternen” jagen mir heute wohlige Gänsehaut über den Rücken. Seine Musik riecht förmlich nach Hafen, Abenteuer und weite Welt. Bis zu meinem 14. Lebensjahr war ich besessen von Freddy Quinn. Später habe ich dann in verschiedenen Beatbands gespielt, und bin 1967 mit einer Gruppe namens “Dandys”  sogar  Weltmeister im “Dauerbeat” geworden. Wir haben nonstop 248 Stunden Beatmusik gespielt. Ab 1976 habe ich dann in der Bundeswehr Big-Band Gitarre gespielt und gesungen. Das war musikalisch eine sehr gute Schule und letztendlich habe ich dort meine Liebe zum Swing entwickelt.” Mit einer anderen Band hat er es dann noch bis ins Vorprogramm der Bee Gees gebracht. Aber das ist Geschichte…

Doch nicht nur Freddy Quinn, die Bee Gees, Beatles oder Stones gehören zu Gerd Jörlings Lieblingsmusikern. Als begnadeter Gitarrist hat es ihm vor allem Django Reinhardt angetan, dessen virtuoses Gitarrenspiel ihn bis heute inspiriert. Über viele Jahre spielte er in einer Jazz-Combo, die ausschließlich Stücke von Reinhardt im Programm hatte. Doch jetzt bleibt für dieses Hobby keine Zeit mehr. Tanzpalais fordert alle kreativen Kräfte und hat oberste Priorität. Privat ist der 56-jährige Ausnahmesänger seit 33 Jahren glücklich verheiratet und hat eine Tochter, die in Wien als Betriebswirtin arbeitet.

Tanzpalais überzeugen durch ihren einschmeichelnden Sound und die bisweilen poetischen Alltagsgeschichten. Im Englischen nennt man das “The Real Thing”. Titel wie das melodische “Wer sagt denn, dass die Liebe nur in jungen Herzen lebt” oder das schwungvolle “Rosanna” beweisen die große Klasse der Band. Der exklusive Sound verbindet anachronistische Aufnahmetechniken – in erster Linie mit Naturinstrumenten – mit modernen Soundtüfteleien, wobei gerade die filigranen und geschmackvollen Saxofonarrangements das Sahnehäubchen der Produktion darstellen. Bei Tanzpalais verbindet sich romantischer Klang mit soliden Tanzrhythmen und Texten, die der Lebenswirklichkeit Gerd Jörlings entspringen – authentisch, tiefsinnig und manchmal auch einfach nur schön.

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Quelle:  Volker Simstich / KARSTADT GM

 


 

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06 2499 · 07 2 · # Montag, 18. Dezember 2017