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Rettungseinheiten fahren “großes Besteck” auf. Polizei, Feuerwehr , Bundespolizei und Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchen den hilflosen Mann nach Handyortung. Archivfotos: Jürgen Bartels [ Fotoagentur NTOi.de ]

 

Aachen – Eine groß angelegte Suche nach einem offenbar hilflosen 41-jährigen Mann verlief in der vergangenen Nacht erfolgreich. Nachdem der Aachener per Notruf röchelnd um Hilfe gebeten hatte, suchten starke Polizeikräfte mit Hubschrauber, Feuerwehr und die Bahnpolizei nach dem Mann im Bereich der Erzberger Allee. Nach über vier Stunden intensiver Suche hatte ihn die Hubschrauberbesatzung mit Hilfe der Wärmebildkamera ausfindig gemacht.

 

Polizei fährt  “großes Besteck” auf – Mit Unterkühlungen kam der Mann ins Krankenhaus. Kurz vor 23.00 Uhr war über Handy bei der Leitstelle ein Hilferuf eingegangen. Der Anrufer, ein offenbar geschwächter Mann, konnte weder seinen Namen noch seinen Aufenthaltsort nennen. Die Polizei ging von einer akuten Notlage aus. “Großes Besteck” wurde aufgefahren, soll heißen viele Streifenwagen, Hundeführer, Feuerwehr und Bundespolizei wurden in die Suchmaßnahmen eingebunden.

 

“Langsamfahrbefehl”  für die Bahn – Nachdem eine Handyortung durchgeführt worden war, konnte der mögliche Aufenthaltsort entlang der Bahnstreckengleise Aachen – Köln ausgemacht wer-den. Der angeforderte Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera konnte zunächst aufgrund widriger Witterungsbedingungen in Düsseldorf nicht aufsteigen. Zwischenzeitlich hatte die Bundespolizei bei der Deutschen Bahn AG für den infrage kommenden Streckenabschnitt einen so genannten “Langsamfahrbefehl” erbeten. Kurz nach zwei Uhr konnte auch der Hubschrauber mit suchen. Schließlich brachte eine Wärmebildaufnahme die Besatzung zum Ziel. Im Waldgelände am Eselsweg konnte aus der Luft eine Person auf einer Parkbank liegend erkannt werden.

 

“Kostenfrage” noch ungeklärt – Wenig später lag der 41-Jährige mit leichten Unterkühlungen im Rettungswagen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Handy war noch eingeschaltet. Kurz nach 03.00 Uhr wurden die Suchmaßnahmen abgeblasen. Ruhe kehrte wieder ein. Die Anwohner im Bereich Beverau / Burtscheid konnten sich nun noch einmal im Bett rumdrehen und weiter schlafen. Wie es zur aktuellen Notlage des 41-jährigen Mannes kam, ist noch nicht bekannt. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits mehrfach als vermisst galt und zum Zeitpunkt des Auffindens stark alkoholisiert war. Ob ihm die Kosten der Suchaktion in Rechnung gestellt werden, wird zurzeit überprüft.

 

Quelle: Paul Kemen – Polizei Aachen

 


 

 

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06 3070 · 07 3 · # Dienstag, 12. Dezember 2017