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MT Melsungen – VfL Gummersbach 35:38 (16:17)

 

Nach der Qualifikation für die zweite Gruppenphase der Champions League und dem Erreichen des Viertelfinales im DHB-Pokal bestätigte der VfL auch in der TOYOTA Handball-Bundesliga allem Verletzungspech zum Trotz seinen Aufwärtstrend und festigte mit diesem Erfolg den sechsten Tabellenplatz. Melsungen Archivfotos: Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Von VfL Gummersbach – Ohne Kapitän Gudjon Sigurdsson und ohne Torwart Nándor Fazekas boten die Gummersbacher vor 2.315 Zuschauern in der MEIROTELS-Halle in Rotenburg eine bärenstarke Auswärtsleistung. Zwei Minuten vor dem Ende stockte VfL-Trainer Alfred Gislason und den oberbergischen Fans der Atem, jedoch nicht weil der verdiente Sieg noch gefährdet war.

 

Adrian Wagner blieb nach seinem zweiten Tor mit schmerzverzerrtem Gesicht im gegnerischen Kreis liegen und fasste sich ans Knie. Anschließend wird der Linksaußen sogar aus der Halle getragen, die schlimmsten Befürchtungen machten die Runde. Doch wenige Minuten später gab es nach der ersten Diagnose Entwarnung: Adrian Wagner hatte sich “nur” eine Prellung unterhalb des Kniegelenks zugezogen.

 



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In der ersten Hälfte hatte der VfL zunächst große Probleme mit dem schnellen Spiel der Melsunger, in der Rückwärtsbewegung gab es offensichtliche Schwächen. Zwar sorgten Momir Ilic und Roman Pungartnik für eine 0:3-Führung, doch dann wurden die Gummersbacher immer wieder durch Gegenstöße, die Schnelle Mitte und die zweite Welle überlaufen. Die Gastgeber wendeten das Blatt innerhalb von drei Minuten zum 4:3 und legten ständig ein Tor vor. Nach dem 11:11 hatte Melsungen die beste Phase, als der Abstand zum ersten Mal sogar mit 14:11 auf drei Tore ausgebaut werden konnte.

 

Doch vor allem zwei Spieler brachten die Gummersbacher wieder in die Spur. Roman Pungartnik glich wieder zum 15:15 aus, dann war Kreisläufer Robert Gunnarsson mit zwei herrlichen Treffern für die hauchdünne Pausenführung verantwortlich. VfL-Trainer Alfred Gislason versuchte anschließend mit Oleg Kuleshov und Adrian Wagner sein Glück. Der eine litt noch immer unter seinen Knieproblemen, der andere war wegen einer Grippe erst kurz vor der Abfahrt aus dem Bett gekrochen. Doch der russische Spielmacher brachte jetzt das Tempo in das Angriffsspiel, das die Gummersbacher benötigen, um ihre Stärken auszuspielen. Die Gastgeber glichen noch ein letztes Mal zum 19:19 (35.) aus, dann folgte mit dem 20:24 der entscheidende Knacks.

 

Nach einem Lattenkracher von dem wirklich starken Melsunger Spielmacher Vladica Stojanovic schnappte sich Robert Gunnarssson den Ball in Höhe der Mittelinie und verwandelte im Gegenstoß eiskalt (42.). Über 26:29, 27:30 (51.) ließ der VfL nichts anbrennen, auch der Anschlusstreffer von dem starken Kreisläufer Thomas Klitgaard zum 32:33 ließ keine ernsthafte Gefahr mehr aufkommen. Roman Pungartnik, der am Ende 14 Mal ins Schwarze getroffen hatte, und Momir Ilic machten drei Minuten vor der Sirene alles klar.

 

 

Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:

 

 

 

 

 “Das war ein schwieriges Spiel gegen einen wie erwartet sehr starken Gegner. Aber wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und jeder hat seine optimale Leistung abgerufen. Eigentlich will ich deshalb keinen Spieler besonders loben, aber Roman Pungartnik war heute natürlich mit seinen vierzehn Toren überragend. Geholfen hat uns auch in wichtigen Phasen Goran Stojanovic mit achtzehn Paraden. Ich bin natürlich sehr froh, dass Adrian Wagner nur eine Prellung hat. Die Verletzung ist glücklicherweise nicht so schlimm wie sie aussah. Kritisieren kann man, dass wir in der ersten Hälfte zu viele Gegentore bekommen haben.

 

Wir waren beim Rückwärtslaufen zu langsam und nicht wach. So kam Melsungen vor allem in der Anfangsphase zu leichten Toren. Wir haben in der Pause aber Ruhe bewahrt, denn wir wussten um unsere Qualitäten. Oleg Kuleshov hat dann wieder ein ganz starkes Spiel gemacht und wir hatten das Spiel eigentlich mit dem 20:24 im Griff. Dann kam Melsungen noch einmal heran, weil wir oft in Unterzahl waren. Außerdem profitierte Melsungen von einem breiteren Kader, in dem Vladica Stojanovic in der Mitte ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Wenn wir uns besonders um ihn kümmerten, hatte Grigorios Sanikis mehr Platz.”

  

 

 

  • Torschützen:

 

# Feldspieler Tore Quote 7m Quote
10 Roman Pungartnik 14/18 78% 0/0 0%
18 Robert Gunnarsson 6/6 100% 0/0 0%
13 Momir Ilic 5/10 50% 0/0 0%
77 Vedran Zrnic 7/10 70% 4/4 100%
20 Oleg Kuleshov 2/3 67% 0/0 0%
3 Adrian Wagner 2/2 100% 0/0 0%
7 Kenneth Klev 1/1 100% 0/0 0%
21 Alexandros Alvanos 1/1 100% 0/0 0%
2 Geoffroy Krantz 0/1 0% 0/0 0%
14 Sverre Andreas Jakobsson 0/0 0% 0/0 0%

# Torwart Paraden 7m-Paraden
12 Goran Stojanovic 18 0

 

 

  • Strafzeiten:

 

# Name 2min Gelbe Rote
13 Momir Ilic 2 1 0
77 Vedran Zrnic 2 0 0
18 Robert Gunnarsson 2 1 0
7 Kenneth Klev 2 0 0
10 Roman Pungartnik 0 0 0
12 Goran Stojanovic 0 0 0
2 Geoffroy Krantz 0 0 0
14 Sverre Andreas Jakobsson 0 1 0
21 Alexandros Alvanos 0 0 0
20 Oleg Kuleshov 0 0 0
3 Adrian Wagner 0 0 0

 

 

Nächstes Spiel: VfL Gummersbach – TV Großwallstadt
Datum: 12. Dezember 2007, 15:00 Uhr
Halle: Kölnarena
Wettbewerb: TOYOTA Handball-Bundesliga

 

 

Text/Datenquelle: VfL Gummersbach

 


 

 

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06 981 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017