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Ford präsentiert in Essen als Weltpremiere das sportliche Top-Modell der aktuellen Ford Focus-Baureihe – den Focus ST mit 2,5-Liter-Turbo-Motor und 225 PS Leistung [ HQ-Fotos: Dirk Birkenstock / Foto+TV Agentur NTOi.de ]

 

Essen – Am 1. Dezember 2007 öffnete die Essen Motor Show zum 40. Mal ihre Tore. Noch bis zum 9. Dezember ist der Treffpunkt automobiler Leidenschaft geöffnet. Zum runden Geburtstag setzt die besucherstärkste jährliche Automobilmesse in Deutschland neue Akzente. Auf der Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport und Classics sollen frische Ideen für noch mehr Drive der weltweit vielseitigsten Automobilmesse sorgen.

 

Die Automobil-Hersteller auf der diesjährigen Essen Motor Show in der Halle 3 zeigen neben sportlichen Varianten oder Sonder-Modellen natürlich auch die neuesten Serien-Autos aus ihrer Produktion. Aber auch im Rennsport erfolgreich eingesetzte Fahrzeuge werden präsentiert. Ford präsentiert neben dem sportlichen Top-Modell auch den neuen Mondeo. Er wird als viertürige Limousine, als fünftüriges Schrägheckmodell und als Kombi angeboten. Das Leistungsangebot reicht von 100 PS im Mondeo 1.8 TDCi zum 2,5-Liter-Fünfzylinder mit 220 PS. Auf der Essen Motor Show wird u. a. die neue Ausstattungs-Variante Mondeo Individual gezeigt.


 

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Neues Modell bei Audi – der Audi RS6 Avant mit 5,2 Liter-V10-Biturbo-Motor mit 580 PS Leistung. Das im April 2008 auf dem Markt erhältliche Modell hat serienmäßigen Allrad-Antrieb und ist bisher der stärkste serienmäßige Audi.

  

Daneben zeigt Audi den neuen A4 der Ende November 2007, also zeitgleich mit der Essen Motor Show beim Händler steht. Zunächst als Viertürer, der Kombi Avant soll in etwa einem halben Jahr folgen, das Cabrio schätzungsweise in einem Jahr. Der neue A4 startet mit fünf Motoren – zwei Benzinern, einem 1,8 Liter mit 160 PS und einem neuen 3.2 Liter mit 265 PS. Bei den drei Dieseln handelt es sich um zwei V6 und einen Vierzylinder. Der Dreiliter-Diesel leistet 240 PS.

 

 


Europapremiere auf der Essen Motor Show 

 

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Der VW Touareg R50 – mit einer Leistung von 350 PS (bei 3.500 U/min) gehört die neue Touareg-Version zu den stärksten Geländewagen der Welt

  

In Deutschland wird der Touareg R50 zu Preisen ab 88.260 Euro bestellbar sein. Exklusive Ausstattung: Eigenständiges Exterieur, Leder-Sportsitzanlage, 21-Zoll Felgen und Luftfeder-Sportfahrwerk. Zehnzylinder-Dieselmotor. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 235 km/h.

 

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Neues auch bei Opel – der Opel Astra OPC Nürburgring-Edition – Limitiertes Sondermodell mit Hochleistungspaket.

  

Zur 40. Jubiläums Essen Motor Show präsentiert Opel mit dem Sondermodell Astra OPC „Nürburgring-Edition“ eine limitierte Version des erfolgreichen Dreitürers. Äußerlich macht die „Nürburgring-Edition“ vor allem durch die sportlich-weiße Lackierung, einen großen Heckspoiler sowie Außenspiegel und B-Säulen in Carbon-Optik auf sich aufmerksam. Unter der Haube sorgt der bekannte 240 PS starke 2,0 Liter-Benzinmotor mit Turboaufladung für die Spitzengeschwindigkeit von 244 km/h. Verkaufsstart für das Sondermodell ist im ersten Quartal 2008.


Daneben präsentiert Opel unter anderem den Corsa GSi. Mit diesem Energiebündel mit dem 1.6 Turbo ECOTEC und einer Nennleistung von 150 PS aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner setzt Opel auf dezente Sportlichkeit. Er ermöglicht die Beschleunigung in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und fährt bis zu 210 km/h schnell.

 


Neben weiteren Vorstellungen der Automobil-Hersteller präsentieren sich auch die Zulieferer…

 


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Eindrucksvolle Präsentation hier bei der Firma Vredestein

 

 

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Neuheit bei Michelin, der erste Slick-Rennreifen mit Straßenzulassung für Geschwindigkeiten bis 320 km/h 

 

Tuning ist eines der Hauptthemen auf der Essen Motor Show. Hier findet sich alles was das Tunerherz begehrt, vom kleinen Extra bis zum Koplettumbau.

 


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TechArt veredelt Porsches auf ganz besondere Art und macht aus dem Edelsportwagen aus Zuffenhausen einen besonderen Hingucker.

 

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Bei BRABUS findet man die wohl edelste Aufwertung die ein Mercedes erfahren kann, hier auf der Basis eines SLK.

 

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Am Stand von H&R ein ganz besonderes Highlight – der Gemballa Mirage GT.


 

Motorsport ist seit 40 Jahren ein wichtiger Teil auf der Essen Motor Show und zum Jubiläum werden einige der wichtigsten Exponate gezeigt.

 

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Ford Sierra RS 500 Cosworth aus dem Jahr 1987 (eingesetzt 1987-1989). Ein Tourenwagen mit vier Zylindern, 1958 ccm Hubraum, Turbo-Aufladung, 500 PS Leistung.

  

  • Tourenwagen-Weltmeister für Marken 1987 und Sieger der 24 Stunden Nürburgring 1987 mit Klaus Ludwig, Klaus Niedzwiedz und Steve Soper (Deutschland/England).
  • DTM-Meister 1988 mit Klaus Ludwig als Fahrer.  

 

 

Der Ford Sierra RS 500, nur drei Jahre im Einsatz, gehörte in den Jahren 1987 bis 1989 zu den erfolgreichsten Tourenwagen im Automobilsport. Im Jahr 1987 gewann er die erstmals ausgetragene Tourenwagen-Weltmeisterschaft für Marken (Fahrer: Klaus Ludwig und Klaus Niedzwiedz aus Deutschland sowie Steve Soper aus England und Pierre Dieudonne aus Belgien). 1988 siegte er in acht von elf Rennen zur Tourenwagen-Europameisterschaft und gewann mit Klaus Ludwig (Deutschland) die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).

 

1989 wurde er mit Klaus Niedzwiedz Vize-Meister in der DTM. Den letzten „großen Sieg“ fuhr er im Jahr 1989 bei den 24 Stunden in Spa-Francorchamps mit Gianfranco Brancatelli, Bernd Schneider, Win Percy (Italien/Deutschland/England) heraus.


 

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 Ford GT 40 aus dem Jahr 1969 (eingesetzt 1968-1969)

  

Der Sportwagen mit acht Zylindern, 4942 ccm Hubraum, 410 PS Leistung.

  • Marken-Weltmeister für Sportwagen 1968
  • Sieger 24 Stunden Le Mans 1968 mit Pedro Rodriguez, Lucien Bianchi (MEX/B) und 1969 mit Jacky Ickx, Jackie Oliver (B/GB)

 

Außerdem gewann der GT40 in den Jahren 1968 und 1969 weitere sieben Rennen zur Marken-WM. Ford brach Anfang der 1960er-Jahre ein stillschweigendes Abkommen der drei großen amerikanischen Automobilhersteller General Motors, Chrysler und Ford, das fast 30 Jahre eine Teilnahme am Automobilsport ausgeschlossen hatte.

 

Vor allem der Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans war das Ziel. 1966 und 1967 gelang das mit dem Prototypen GT 40 MK2 mit riesigem Siebenliter-Motor und den Fahrern Bruce McLaren, Chris Amon (NZ) und Dan Gurney, A.J. Foyt (USA). Ab 1968 war der Hubraum auf fünf Liter beschränkt. Und der „Serien“-GT 40-Sportwagen gewann nicht nur Le Mans, sondern auch die Marken-WM für Sportwagen.

 

Der Ford GT ist ein Supersportwagen, der in limitierter Auflage wieder neu gebaut wird.


 

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 BMW CSL aus dem Jahr 1973

  

Ein Tourenwagen mit sechs Zylindern, 3500 ccm Hubraum, 440 PS Leistung.

 

  • Sieger Tourenwagen-Europameisterschaft für Fahrer 1973 mit Toine Hezemans (Niederlande)
  • Sieger Tourenwagen-Europameisterschaft für Marken 1973 (Fahrer u.a. Toine Hezemans, Hans-Joachim Stuck/Deutschland, Niki Lauda/Österreich, Dieter Quester/Österreich, Chris Amon/Neuseeland) 
  • Sieger 24 Stunden-Rennen Nürburgring 1973 mit Niki Lauda(Österreich)/Hans-Peter Joisten(Deutschland) 
  • Sieger 24 Stunden-Rennen in Spa 1973 mit Toine Hezemans (Niederlande)/Dieter Quester (Österreich) 
  • Sieger GP Tourenwagen auf dem Nürburgring 1973 mit Hans-Joachim Stuck (Deutschland)/Chris Amon (Neuseeland)

 

Der Sport mit Tourenwagen erlebte Anfang der 1970er-Jahre einen enormen Aufschwung. Die Rennen zur Tourenwagen-Europameisterschaft und zur Deutschen Rennsportmeisterschaft waren sehr populär. BMW und Ford beteiligten sich mit Werks-Autos und verpflichteten neben Tourenwagen-Spezialisten auch Formel 1-Piloten.

 

BMW u. a. Chris Amon oder Niki Lauda. 1973 gewann der CSL sechs der sieben EM-Läufe. Der CSL gilt als erstes Produkt der späteren BMW Motorsport GmbH, damals noch eine Abteilung von BMW, und kann somit als der allererste “M”-BMW bezeichnet werden. Wegen der Ölkrise 1973 wurde bei BMW 1974 das Tourenwagen-Programm zurückgefahren. Der CSL kam werksseitig nur noch sporadisch zum Einsatz, gewann dabei den EM-Lauf auf dem Salzburgring mit Jacky Ickx (Belgien) / Hans-Joachim Stuck (Deutschland).

 

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 Ford Capri RS 3100 aus dem Jahr 1974

  

Ein Tourenwagen mit sechs Zylinder, 3400 ccm Hubraum, 420 PS Leistung.

  • Sieger Tourenwagen-Europameisterschaft für Fahrer 1974 mit Hans Heyer (Deutschland)
  • Sieger Tourenwagen-Europameisterschaft für Marken 1974 (Fahrer u.a. Hans Heyer/Deutschland, Rolf Stommelen/Deutschland, Niki Lauda/Österreich, Jochen Mass/Deutschland, Klaus Ludwig/Deutschland)

 

Als Ford Deutschland 1969 in Köln eine Sport-Abteilung eröffnete, spielte der Capri eine wichtige Rolle. Es begann mit 2,3 Liter Hubraum, 1971 war man bei 2,9 Liter und 280 PS Leistung angelangt. Jochen Mass gewann die Deutsche Rundstrecken-Meisterschaft und Dieter Glemser die Europameisterschaft.

 

972 gewann Hans-Joachim Stuck die Deutsche Rennsport-Meisterschaft, Jochen Mass die Europa-Meisterschaft. Ab 1973 investierten BMW und Ford immer mehr Geld in den Tourenwagensport. So setzte Ford beim GP Tourenwagen auf dem Nürburgring mit Jackie Stewart und Emerson Fittipaldi gleich zwei Formel 1-Weltmeister in ein Auto! 1974 hatte der Capri dann mit über 400 PS seine „Endstufe“ erreicht. Im Zeichen der Ölkrise wurde er nicht mehr weiterentwickelt. 1975 war er nur noch sporadisch am Start. Er gewann u.a. das Norisring-Rennen mit Jochen Mass am Lenkrad.

 

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Ein Porsche Prototyp der in Sportwagen-Rennserien eingesetzt wurde ist ebenso zu sehen, wie…

 

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…einer der frühen Mercedes-Benz Silberpfeile, bis hin zu dem Formel 1 Weltmeisterautos von u. a. Nigel Mansell (GB), Mika Häkkinen (FIN) und Michael Schumachers Benetton Ford und Ferrari.

  

Fortsetzung folgt!! In weiteren EMS Berichten folgen diese Themen…

  • Motorsport auf der Essen Motor Show (EMS)  
  • Skurriles auf der Essen Motor Show (EMS) 
  • Messehighlights und Stars auf der Essen Motor Show  (EMS) 
  • Messegirls, die die Essen Motor Show (EMS) abrunden

 


 

  • [ HQ-Fotos: Dirk Birkenstock / Foto+TV Agentur NTOi.de ]  Mobil: +49.171.6.888.777 / Festnetz: +49.2261.47.8888. Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht!

 

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06 5183 · 07 3 · # Freitag, 15. Dezember 2017