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Nach Unfall mit Rattengift! Bewohner kehren in ihre Wohnungen zurück.  Auch die Feuerwehrleute und die Mitarbeiter der AggerEnergie, die an dem Einsatz beteiligt waren, werden heute die Krankenhäuser verlassen können.

 

Gummersbach. Die elf Bewohner des Hauses Buchenweg 1 in Gummersbach, die nach dem Giftunfall am vergangenen Wochenende vorsorglich zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht worden waren (wir berichten), sind wohlauf und können in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Der von der Stadt Gummersbach beauftragte Sachverständige eines Ingenieurbüros für Schadstoffe in Innenräumen hat gestern umfangreiche Untersuchungen in dem Mehrfamilienhaus vorgenommen und die Benutzung der Wohnungen für unbedenklich erklärt.

 

Der Keller des Gebäudes wird allerdings bis auf weiteres versiegelt bleiben, weil sich hier noch Rückstände von Phosphatwasserstoff gefunden haben, dem Gas, das am Wochenende durch die Reaktion eines Schädlingsbekämpfungsmittels mit Wasser entstanden war. Hier werden in den kommenden Tagen fachgerechte Reinigungsarbeiten durchgeführt, bevor die Stadt Gummersbach die Nutzung der Kellerräumlichkeiten erlaubt.

 

Die Hausbewohner werden in den meisten Fällen von Familienangehörigen, Freunden oder Nachbarn aus den Krankenhäusern abgeholt, in Einzelfällen ist die Stadt Gummersbach beim Rücktransport behilflich.

 

Auch die Feuerwehrleute und die Mitarbeiter der AggerEnergie, die an dem Einsatz beteiligt waren, werden heute die Krankenhäuser verlassen können.

 

“Ich bin sehr froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind und die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können”, sagt Bürgermeister Frank Helmenstein.

 

Quelle: Siegfried Frank, Pressesprecher, Stadt Gummersbach

 

 


 

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06 1417 · 07 2 · # Donnerstag, 7. Dezember 2017