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31-Jähriger nach Verfolgungsfahrt in Psychiatrie. Polizeibeamte mussten Pfefferspray einsetzten. Auffällige Fahrweise. Zeugen riefen Polizei…

 

Bergneustadt – Zeugen informierten die Polizei am Samstag (23.01.2010), um 16:20 Uhr, über die auffällige Fahrweise eines Pkw Renault im Stadtbereich von Gummersbach. Um 16:45 Uhr entdeckten Beamte der Polizeiwache Gummersbach das Fahrzeug im Bereich der Sonnenstraße. Als der Fahrer des Renault bemerkte, dass sich ein Streifenwagen hinter ihm befand, fuhr er zunächst Richtung Dieringhausen, entschied sich dann aber kurzfristig Richtung Bergneustadt zu fahren. Auf einem Tankstellengelände, beschädigte er einen parkenden Pkw. Ohne anzuhalten setzte er seine Fahrt fort.

 

Auf Anhaltezeichen “Stopp Polizei” und eingeschaltetes Blaulicht reagierte er nicht. Auch das Einsatzhorn konnte ihn nicht veranlassen anzuhalten. Geschwindigkeitsbeschränkungen und rote Ampeln schienen ihn nicht zu stören. Er setzte seine Fahrt ohne Unterbrechung fort. In der Steinstraße in Bergneustadt hielt der Fahrer plötzlich an. Beim Aussteigen schlug der Renault-Fahrer die Tür gegen den Kotflügel des neben ihm stehenden Streifenwagen.

 

Der Fahrer flüchtete zu Fuß. Weitere drei Insassen des Pkw blieben im und am Fahrzeug stehen. Nach kurzer Verfolgung konnte der flüchtige Fahrer gestellt werden. Er bedrohte die Beamten mit einem Messer, warf dieses aber dann weg. Da er sich den Anweisungen der Beamten widersetzte und sich massiv gegen die Festnahme wehrte, wurde der Pfefferspray eingesetzt.

 

Schließlich gelang es dem Fahrer Handfesseln anzulegen. Bei der Durchsuchung konnten in seiner Bekleidung ein weiteres Messer, ein Nagelclip und eine Nagelschere aufgefunden werden. Die Durchsuchung des Fahrzeugs führte einen Aluschlagstock sowie ein Einhandmesser zum Vorschein. Obwohl der 31-Jährige stark schwankte, verliefen Alkohol- und Drogentests negativ. In Gewahrsam verhielt sich der 31-Jährige weiterhin aggressiv, er neigte auch dazu, sich selbst Verletzungen hinzuzufügen, so dass er nach einer ärztlichen Untersuchung zwangseingewiesen werden musste. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

 

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 1292 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017