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Nicht in Kanada sondern im Kreis Düren – der “Baustofffachhandel” für Biber (lat.: castor fiber)  Fotos: Jürgen Bartels [ Fotoagentur NTOi.de ]

 

Kreis Düren – Bei einem Spaziergang entdeckte unser Fotograf dieses “Neubaugebiet” für Biber und fotografierte die “Wohnung”, den “Baustoffhandel” und eine “Grundsteinlegung”. Leider ließ sich niemand von den “fleißigen Handwerkern” sehen.  

 

 

  • Informatives über den Biber (Quelle Wikipedia) 

 

Biber (Castoridae) sind höhere Säugetiere (Mammalia) und gehören zur Ordnung der Nagetiere (Rodentia). Die Familie besteht heute aus einer einzigen Gattung, Castor, die sich in zwei Arten aufteilt: den europäischen Biber (Castor fiber) und den kanadischen Biber (Castor canadensis).

 

Bedeutung des wissenschaftlichen Namens: Castor stellte sich zum lateinischen Verbum castrare, welches Schneiden bedeutet und somit den Castor als “Schneider” qualifiziert, womit sicherlich auf die Nagekünste des Tieres angespielt wird. Siehe auch Castrum. Fiber und Biber bezeichnen das gleiche Wort, die Änderung rührt von der spätlateinischen Verschiebung von F zu B her.

 

Merkmale: Der Biber kann bis zu 1,40 m lang und 35 kg schwer und bis zu 20 Jahre alt werden. Sein braunes Fell ist mit 23.000 Haaren pro Quadratzentimeter (Mensch: bis zu 600 Haare pro cm2) sehr dicht, und schützt vor Nässe und Auskühlung. Der Pelz wird regelmäßig gereinigt und mit einem fetthaltigen Sekret, dem Bibergeil (Castoreum), gepflegt. Mit seinem spindelförmigen Körper, einem breiten, abgeplatteten, mit lederartiger Haut bedeckten und unbehaarten Schwanz, Kelle genannt, und den Schwimmhäuten ist das Tier perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Die Kelle dient als Steuer beim Abtauchen, sowie zur Temperaturregulation und als Fettdepot. Beim Tauchen werden Nase und Ohren verschlossen, so können Biber bis zu 20 min tauchen.


 

Biber sind für ihre Dammbauten (siehe hierzu Bonusfoto – Foto1) bekannt, mit denen sie Bäche aufstauen und künstliche Teiche anlegen. Diese Regulierung gibt den Bibern einen sicheren Wasserstand um ihre Burg herum. Gleichzeitig wachsen im Teich Wasserpflanzen, die dem Biber als Nahrung dienen.

 

Biber halten keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe, deshalb muss auch im Winter für Nahrung gesorgt werden. Direkt vor dem Eingang der Burg werden von den Bibern im Herbst Zweige und Äste zwischengelagert. Wenn die Teichoberfläche gefriert, kann der Biber die gelagerten Äste unter dem Eis erreichen und sich von der Rinde ernähren.

Der Biber verwendet beim Abholzen eine “Sanduhrtechnik” (siehe hierzu Bonusfoto – Foto2); dabei wird das Holz in Form einer Sanduhr benagt, bis der Baum fällt. Je nach Härte des Holzes kann ein Biber in einer Nacht einen bis zu 50 cm dicken Baum fällen.

 

  • Bonusfotos:

 

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06 1397 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017