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Staatsanwaltschaft und Polizei geben bekannt:

 


Die Polizei Köln hat den seit Ende November letzten Jahres gesuchten Tankstellenserienräuber (34) am gestrigen Abend (05. Januar) in Pulheim festgenommen. Trotz guter Fotos aus den Überwachungskameras mit denen die Kölner Polizei seit Wochen in der Öffentlichkeit fahndete, fehlte bislang der entscheidende Hinweis.

 


Doch das sollte sich mit der landesweiten Fernsehausstrahlung der Fahndungsfotos am 03. Januar 2008 ändern. Dem gewünschten Erfolg kam die Ermittlungskommission „Tanke“ näher, als sie nach der Fernsehberichterstattung mehrere Hinweise auf einen 34-jährigen Tatverdächtigen mit Wohnsitz in Gotha erhielten. Die Ermittlungskommission identifizierte daraufhin nach aufwendigen Ermittlungen eine mutmaßliche Unterkunft des Räubers in Leverkusen-Bürrig.

Schließlich konnte der 34-jährige Tatverdächtige gestern Abend (05. Januar) gegen 22.15 Uhr in Pulheim auf der Venloer Straße festgenommen werden. Eine zeitgleiche Durchsuchung der Wohnung in Leverkusen führte zur Festnahme eines mutmaßlichen Komplizen (42). Der 42-jährige Leverkusener steht im Verdacht, an den Raubüberfällen beteiligt zu sein. Die Art und Weise seiner Tatbeteiligung wird zurzeit noch geprüft. In der Wohnung stellten die Ermittlerinnen und Ermittler Beweismittel sicher. Der 34-Jährige ist nach eigenen Angaben drogenabhängig.

Er wurde letztmalig durch das Amtsgericht Bielefeld im Jahr 2005 zu einer neunmonatigen Freiheitsstrafe wegen eines Raubüberfalles auf eine Bank verurteilt. Zuvor war er Mitte der 90-ziger Jahre im Großraum Bielefeld wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten. In seiner Vernehmung gestand der Beschuldigte die Raubserie auf Tankstellen begangen zu haben.

Als Motiv für seine Taten gibt er die Finanzierung seines Drogenkonsums und Schulden an. Beide Tatverdächtigen sollen heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungskommission prüft nun, ob die Tatverdächtigen für weitere Straftaten in Betracht kommen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Die Polizei Köln bedankt sich insbesondere bei den Bürgerinnen und Bürgern, dass der entscheidende Hinweis auf den Täter eingegangen ist. Ein besonderer Dank gilt auch den Medienvertreterinnen und –vertretern, die engagiert über die Raubserie berichteten und so die Öffentlichkeitsfahndung ermöglichten.

 


 

 

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06 1940 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017