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„Unglaublich was für ein Glück die beiden Insassen des roten Citroën Xantia hatten“, so Christoph Franz (Zugführer Feuerwehr Bergneustadt). Ein älteres Norwegisches Pärchen, beide um den Jahrgang 1940 geborenen, waren laut Polizeiangaben zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt und überlebten den Horrorcrash fast unversehrt. Fotos: ´Der Sasse´ (Christian Sasse) [ Foto+TV Agentur NTOi.de ]

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Bergneustadt – Diese Südringkurve kann man schon bald als „Todeskurve“ bezeichnen. Bereits zum dritten Mal war diese steile Kurve nun Showdown für ein Unfallszenario, das immer wieder nach demselben Muster abläuft. Überhöhte Geschwindigkeit und Straßenglätte sind meist die Ursache für die Unfälle gewesen.

 

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Um 18:43 Uhr am heutigen Montag (14.01.2008) wurde der Unfall mit einer „eingeklemmten Person“ gemeldet. Rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergneustadt waren schnell vor Ort und sicherten den Unfallwagen, der sich hinter der der Südringkurve „mitten in Wald“ befand. Mit einem Stahlseil wurde schlimmeres Abrutschen verhindert, da sich das Unfallfahrzeug abschüssig im Wald in kritischer Lage befand.

 

Der männliche Fahrer des Fahrzeugs kam weitgehend ohne Verletzungen mit eigener Kraft aus dem Wagen den Einsatzkräften entgegen. Kritischer sah es für die eingeklemmte weibliche Beifahrerin aus. Diese konnte aber, aus dem schwer zugänglichen und sehr steilen Gelände, nach rund 45 Minuten geborgen werden. Ein weiterer Gegner, mit dem die Einsatzkräfte zu kämpfen hatten, war die eisige Kälte an diesem Abend.

 

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Die aus dem Auto geborgene Frau klagte über Rückenschmerzen und wurde in das Kreiskrankenhaus in Gummersbach gebracht. Das Norwegische Paarchen hatte bereits ein Hotelzimmer in der Rengse reserviert. Diese Nacht werden die beiden nun sicherlich nicht dort im warmen schnuckeligen Hotelzimmer verbringen.

 

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Durch dieses „Baumtor“ war der Unfallwagen hochkant in den Wald geschossen. Wäre dies nicht so passiert, dann hätte die Unfall Situation schlimmer enden können. Dann wären die Beiden mit voller Wucht „nicht angeschnallt“ gegen den Baum geknallt und wahrscheinlich durch die höhere Aufprallkraft dabei umgekommen, so ein Feuerwehrmann.

 

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„Glück“ war ebenfalls das ein aufmerksamer Fahrer den Unfall gemeldet hatte. Vor der Südringkurve sah man nämlich nichts von dem erst kürzlich statt gefunden Unfall. „Man kann dort ein halben Jahr liegen und keiner findet einen dort. Die haben echt Glück gehabt“, so die Aussage eines Feuerwehrmannes an der Unfallstelle.

 

 

 

… weitere Fotos:

 

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06 3223 · 07 3 · # Sonntag, 17. Dezember 2017