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Stadt Köln und KVB atmen auf. Grundwasser an der Haltestelle ´Heumarkt´ der Kölner U-Bahn geht zurück!

Vorsorglich wurde mit 600 Betonmischern fast 3000 Kubikmeter Beton zur Stabilisierung eingesetzt. Feuerwehr ebenfalls vor Ort um im Extremfall Wasser aus dem Rhein in die Baugrube zu pumpen…

Vorbeugung durch Beton statt Wasser aus dem Rhein zur Stabilisierung der U-Bahn Baugrube “Am Heumarkt” in Köln! Durch eine komplexe “Stangenkonstruktion” wurde Beton über die Straße von einem Betonmischer in den anderen gepumpt, bis es schließlich in der Baugrube ankam und verfüllt wurde. iPhone/Minicam Fotos: Wolfgang Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de
Mit Hochwasser kennen sich die Kölner ganz gut aus. Mit dem korrekten Bau von U-Bahnen anscheint nicht so. Hochwasser und U-Bahnbau löste durch das Ansteigen des Hochwassers „Panik“ bei der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) und der Stadt Köln aus. Die Wände der U-Bahn Baugrube “Am Heumarkt” sind sehr unstabil. Um diese nicht weiter durch das Ansteigen des Grundwassers zu gefährden, laufen bereits seit Montag (01.03.2010) weitere Beton-Baumaßnahmen an der gefährdeten U-Bahn-Baustelle.
600 Betonmischer sollen fast 3.000 Kubikmeter Beton in die Baugrube in die Innenstadt am Heumarkt einbringen, um diese zu stabilisieren. Bis Dienstagmorgen waren bereits rund 1.400 Kubikmeter Beton verfüllt worden.

 

Köln (Von Christian Sasse) – Die Stadt Köln gab Entwarnung, wahrscheinlich muss auf die geplante Flutung verzichten werden. Das Grundwasser geht zurück. Der Grundwasserstand an der Baugrube war am Montag auf 39 Meter gestiegen. Den Prognosen zufolge nach liegt der kritischer Stand bei 39,50 Meter. Mit zuletzt 39,13 Metern am Dienstagabend wurde die “Kritische Marke” noch lange nicht erreicht.

 


Für den Fall der Fälle haben Feuerwehrleute Stellung bezogen, um im Extremfall Wasser aus dem Rhein in die Baugrube zu pumpen. Die Stadt und die KVB teilten am Dienstag mit, dass sich der Anstieg des Grundwassers an der U-Bahn Baugrube „Am Heumarkt“ weiter verlangsamt hat.

Der Anstieg des Grundwassers sei um nur einen Zentimeter in drei Stunden zu verzeichnen. Bei dieser Entwicklung muss nicht mehr geflutet werde. Laut neusten Berechnungen wäre nach Fertigstellung der Betondecke erst eine Flutung nötig, wenn der Grundwasserstand über 41,50 Meter steigt.

 

 


Parallel wird die „Sicherung der Baustelle“ durch die Betonarbeiten weiter vorangetrieben. In der U-Bahn Baugrube „Am Heumarkt“ fehlen mehr als 80 Prozent der vorgeschriebenen Eisenbügel. Durch Hochwasser und höheren Grundwasserspiegel droht der Einsturz der Wände der Baugrube. Durch fluten der Baugrube kann ein Gegendruck erzeugt werden.

 

 


 

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06 4636 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017