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Handball: Sead Hasanefendic bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Trainer des VfL Gummersbach

Sead Hasanefendic bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Trainer des VfL Gummersbach. Der kroatische Trainerfuchs verlängerte seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag bei den Oberbergischen bis zum 30. Juni 2012. Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 oder cs@ntoi.de


Gummersbach – An seiner Seite bleibt Co-Trainer Emir Kurtagic (29), der ebenfalls seinen Vertrag beim VfL um zwei Jahre verlängerte. „Ich freue mich sehr, dass Sead weitere zwei Spielzeiten die Mannschaft betreuen wird. Er ist ein absoluter Handballfachmann und gehört zu den besten Trainern der Welt. Sead hat den VfL in den vergangenen zwei Spielzeiten zu großen Erfolgen geführt und mit einem kleinen Kader sehr viel erreicht.

 

Der Gewinn des EHF-Pokals und der zweimalige Einzug ins Lufthansa Final Four ist eng mit seinem Namen verknüpft. Sead und Emir bilden ein hervorragendes Trainergespann, ich bin froh, dass sie uns erhalten bleiben“, sagte VfL-Geschäftsführer Axel Geerken.


 


„Der VfL Gummersbach ist für mich ein besonderer Club. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt. Es ist ein großer Club mit viel Tradition und Geschichte, allein wenn man das Gründungsdatum sieht, weiß man, dass der Verein etwas Besonderes ist“, begründete Sead Hasanefendic seine Vertragsverlängerung. Der 61-Jährige Coach übernahm den VfL im Sommer 2008 von Alfred Gislason. Bereits von 2002 bis 2004 war der in Petrovaradin geborene Trainer in Gummersbach tätig und kennt die Bedingungen im Oberbergischen genau.


„Wir verfügen nicht über große finanzielle Mittel, doch auch mit wenig Geld kann man Erfolg haben. Wenn man viel arbeitet, kommt irgendwann der Erfolg von alleine. Wir zeigen hier alle viel Motivation, Spaß und Leidenschaft beim Training und im Spiel. Diese positive Einstellung der Mannschaft freut mich als Trainer und ist Grund dafür, dass ich meinen Vertrag verlängert habe“, sagte der gelernte Jurist, der seit Herbst 2009 neben dem VfL auch die serbische Handballnationalmannschaft trainiert.


Von den finanziellen Schwierigkeiten des VfL Gummersbach lässt sich Sead nicht beirren: „Natürlich haben wir Probleme, doch fast jeder Handballverein hat derzeit ähnliche Schwierigkeiten. Es entspricht nicht meiner Philosophie, einen Club zu verlassen, nur weil er in Problemen steckt. Gerade dann muss man als Trainer voran gehen und gemeinsam mit Spielern und Verantwortlichen an Lösungen arbeiten. Der Club und die Mannschaft sind auf dem richtigen Weg, mit der Unterstützung des Umfeld und neuer Sponsoren können wir hier viel erreichen“, sagt der VfL-Coach, der unter anderem als Nationaltrainer von Tunesien, der Schweiz und dem ehemaligen Jugoslawien aktiv war sowie auf Vereinsebene unter anderem US Ivry, BM Granollers und Celje Lasko trainierte.


Quelle: VfL Gummersbach


 


 

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06 1428 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017